|
11.02.2026 06:47:00
|
Commerzbank übertrifft Gewinnziel - Mehr Dividende und Aktienrückkauf
(neu: Kurs aktualisiert)
FRANKFURT (awp international) - Die Commerzbank hat 2025 trotz hoher Kosten für den Stellenabbau ihr Gewinnziel übertroffen. Jetzt will sie die Dividende deutlich anheben und weiteres Geld in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Im vergangenen Jahr stand unter dem Strich ein Überschuss von 2,63 Milliarden Euro, wie der Frankfurter Dax-Konzern überraschend am Dienstag und damit einen Tag vor der geplanten Bilanzvorlage mitteilte. Der Gewinn lag über dem jüngsten Vorstandsziel von 2,5 Milliarden und verfehlte nur knapp den Rekordgewinn 2024.
Für die Commerzbank-Aktie ging es nur vorübergehend aufwärts: Zuletzt notierte sie fast unverändert.
Ohne die Aufwendungen für den Stellenabbau hätte der Gewinn im vergangenen Jahr nach der Bank sogar ein Rekordniveau von 3 Milliarden Euro erreicht. "2025 war für die Commerzbank ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr, und wir möchten unsere Investorinnen und Investoren an diesem Erfolg teilhaben lassen", liess Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp mitteilen.
"Insgesamt geben wir 2,7 Milliarden Euro an Kapital zurück und damit sogar etwas mehr, als wir ursprünglich versprochen hatten." Die Dividende soll von 65 Cent auf 1,10 Euro je Aktie steigen. Zudem will die Bank bis zu 540 Millionen Euro in einen weiteren Rückkauf eigener Aktien stecken.
Im Jahr 2024 hatte die Commerzbank mit knapp 2,7 Milliarden Euro den höchsten Gewinn ihrer Geschichte erzielt. Zeit zum Feiern blieb jedoch wenig, denn das Übernahmeringen mit der italienischen Grossbank Unicredit hat dem Dax-Konzern turbulente Zeiten beschert.
Um die Attacke der italienischen Grossbank abzuwehren, hatte sich der Commerzbank-Vorstand ehrgeizige Renditeziele und höhere Dividenden vorgenommen. Zudem will die Bank bis Ende 2027 etwa 3.900 Vollzeitstellen streichen, 3.300 davon in Deutschland. Dafür hatte der Konzern einmalig Kosten von 700 Millionen Euro veranschlagt.
Im Ringen mit der Unicredit gibt es seit Monaten keine Bewegung. Zwar sind die Italiener mit gut 26 Prozent grösster Aktionär bei der Commerzbank und haben über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere gut drei Prozent der Anteile. Doch Unicredit-Chef Andrea Orcel schreckt wegen des hohen Aktienkurses vor einem Übernahmeangebot zurück - ab der Schwelle von 30 Prozent wäre er dazu verpflichtet. Der Bund, der noch rund 12 Prozent der Commerzbank-Anteile hält, lehnt eine Übernahme ab und will seine Aktien nicht verkaufen.
In einem Interview des Fernsehsenders CNBC anlässlich der Zahlenvorlage der Unicredit hatte sich Orcel am Tag zuvor auf die Frage nach einer möglichen Commerzbank-Übernahme geantwortet: "Wenn der richtige Zeitpunkt kommt und die Konditionen stimmen, dann wird es auf die richtige Weise passieren", sagte der Manager. "Falls nicht, haben wir genügend andere Themen, die wir vorantreiben können."/stw/ben/jha/
Nachrichten zu Commerzbank
|
25.03.26 |
Börse Frankfurt: LUS-DAX steigt zum Handelsende (finanzen.ch) | |
|
25.03.26 |
Freundlicher Handel in Frankfurt: DAX verbucht zum Ende des Mittwochshandels Gewinne (finanzen.ch) | |
|
25.03.26 |
Commerzbank-Aktie erneut gefragt: Kurs im Spannungsfeld von Politik und Spekulation (finanzen.ch) | |
|
25.03.26 |
Börse Frankfurt in Grün: LUS-DAX am Mittwochmittag mit Gewinnen (finanzen.ch) | |
|
25.03.26 |
Freundlicher Handel in Frankfurt: DAX verbucht mittags Gewinne (finanzen.ch) | |
|
23.03.26 |
LUS-DAX aktuell: LUS-DAX liegt letztendlich im Plus (finanzen.ch) | |
|
23.03.26 |
Börse Frankfurt: Anleger lassen DAX zum Ende des Montagshandels steigen (finanzen.ch) | |
|
23.03.26 |
Börse Frankfurt in Grün: LUS-DAX hebt nachmittags ab (finanzen.ch) |
Im BX Morningcall werden folgende Aktien analysiert und erklärt
✅ Talanax
✅ Applied Materials
✅ Parker Hannifin
https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
SMI und DAX tiefer -- Asiens Börsen schliesslich in RotDer heimische sowie der deutsche Aktienmarkt tendieren abwärts. Die Börsen in Fernost bewegten sich am Donnerstag auf niedrigerem Niveau.


