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TeraWulf Aktie 115472148 / US88080T1043

Profit-Einbruch 11.03.2026 22:19:00

So profitabel ist Bitcoin-Mining - das sagt ein Analyst zum Umsatzeinbruch beim Bitcoin-Schürfen

So profitabel ist Bitcoin-Mining - das sagt ein Analyst zum Umsatzeinbruch beim Bitcoin-Schürfen

Sinkende Gewinne zwingen immer mehr Miner, ihr Geschäftsmodell zu überdenken - ein Wandel, der die Zukunft des Bitcoin-Minings verändern könnte.

• Der Bitcoin-Kurs ist seit dem Hoch aus Oktober 2025 drastisch gefallen
• Bitcoin-Mining wird immer unrentabler
• Miner verlagern Aktivitäten auf Hochleistungsrechner zur Gewinnsteigerung

Bitcoin-Mining wird unrentabel

Wie CNBC unter Berufung auf eine Rosenblatt-Analyse von Ende Februar berichtet, würden die meisten Miner aufgrund des tiefen Bitcoin-Kurs inzwischen keine Gewinne mehr aus ihren digitalen Aktivitäten erzielen. Zur Erinnerung: Noch am 6. Oktober erreichte der Bitcoin laut "CoinMarketCap" mit 126.198,07 US-Dollar einen historischen Höchststand. Seitdem hat die Kryptowährung jedoch deutlich nachgegeben und notiert aktuell bei 70'944 US-Dollar (Stand: 11. März 2026) - ein Rückgang von über 40 Prozent gegenüber dem Allzeithoch. In diesem Jahr fiel Bitcoin zeitweise sogar unter die Marke von 63'000 US-Dollar.

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Sinkender Hashpreis setzt Miner unter Druck

Laut CNBC erklärte Rosenblatt-Analyst Chris Brendler, dass die Einnahmen aus dem Mining mit unter 3 Cent auf einem Niveau lägen, das für alle ausser den effizientesten Betrieben unprofitabel sei. Der sogenannte Hashpreis bezieht sich auf den Umsatz, den Miner pro Terahash Rechenleistung erzielen können, so CNBC weiter. Laut CoinMarketCap zeigen Terahashes pro Sekunde, wie viel Rechenleistung ein Computer hat - je mehr Hashes pro Sekunde, desto grösser die Leistung.

Brendler kommentiert die Profitabilität des Bitcoin-Minings folgendermassen: "Die Wirtschaftlichkeit des Bitcoin-Minings hat sich von schlecht zu noch schlechter entwickelt. Die Rekordtiefpreise für Hashrate, die im Dezember unsere Gewinnprognosen belasteten, wirken im Vergleich zur heutigen Situation fast beneidenswert."

Das energieintensive Bitcoin-Mining setzt Miner unter Druck. Zwar hängt die Hashrate nur indirekt vom Kurs ab, doch ein steigender Bitcoin-Preis macht die Blockbelohnung attraktiver, führt zu höheren Investitionen und lässt die Netzwerk-Hashrate meist mit Verzögerung steigen, so BTC-ECHO.

Miner setzen auf Hochleistungsrechner als Ausweg

Sinkende Einnahmen belasten Mining-Unternehmen zunehmend: So musste BitMine Immersion Technologies in diesem Jahr bereits deutliche Verluste hinnehmen, MARA Holdings verzeichnete ebenfalls Rückgänge, während CleanSpark weitgehend stabil blieb, berichtet CNBC.

Um Verluste auszugleichen, setzten einige Miner auf Hochleistungsrechenservices (HPC), heisst es weiter. Die US-Unternehmen Cipher Mining und TeraWulf richten ihre Bitcoin-Aktivitäten neu aus und betreiben ihre Systeme nun als Hochleistungsrechner, um grosse Datenmengen schnell zu verarbeiten und komplexe Berechnungen durchzuführen, so CNBC. "Da sich die Wirtschaftlichkeit von HPC angesichts der gestiegenen Nachfrage der Hyperscaler weiterhin verbessert, denken wir, dass alle Miner nun aktiv von BTC zu HPC wechseln sollten, wenn möglich", schreibt Brendler wie CNBC berichtet.
Trotz fallender Bitcoin-Kurse sei Rosenblatts nach Marktkapitalisierung gewichteter Bitcoin-Mining-Index seit Jahresbeginn nur um rund 2 Prozent gefallen - viele Miner gleichen ihre Verluste inzwischen aus, indem sie Teile ihrer Aktivitäten auf Hochleistungsrechner verlagern, erklärte der Rosenblatt-Analyst wie CNBC mitteilte.

Redaktion finanzen.ch

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