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Chancen und Risiken 12.08.2021 21:31:00

Bank of America überzeugt: Die Bitcoin-Einführung in El Salvador ist eine gute Idee

Bank of America überzeugt: Die Bitcoin-Einführung in El Salvador ist eine gute Idee

Als erstes Land weltweit hat El Salvador den Bitcoin im Juni als offizielles, gesetzliches Zahlungsmittel zugelassen. Der US-Bankenriese Bank of America betrachtet die Pläne El Salvadors, als durchaus positiv und sieht einige Vorteile für das südamerikanische Land.

• Im Juni führte El Salvador als erstes Land der Welt den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ein
• Bank of America sieht Vorteil durch niedrigere Transaktionskosten
• Volatilität des Bitcoins birgt Gefahren

Bank of America - Meinungswechsel bezüglich Bitcoin

Dass sich ausgerechnet die Bank of America (BoA) zu Wort meldet und das Vorgehen von El Salvador unterstützt, sorgte anfangs für Verwunderung, da sich die amerikanische Grossbank noch im März dieses Jahres äusserst kritisch bezüglich der Kryptowährung geäussert hatte. Die Bank of America sehe keinen Grund Bitcoin zu besitzen, abgesehen davon, damit spekulieren zu wollen, so wird der Bankenriese auf BTC-Echo zitiert. Diese Meinung scheint sich geändert zu haben, da die Bank via Twitter zuletzt ein Dokument veröffentlichte, in welchem Chancen und positive Perspektiven dargelegt werden, die sich für El Salvador durch die Einführung des Bitcoins als Zahlungsmittel ergeben könnten.

Welche Vorteile bietet der Bitcoin für EL Salvador?

Mithilfe der digitalen Währung könnte das Land die Überweisungsgebühren erheblich senken. Ein vom US-Dollar losgelöstes Zahlungssystem kann notwendige Auslandsüberweisungen deutlich günstiger machen, so heisst es im Dokument der BoA. Zuletzt wurden jährlich etwa ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes, rund sechs Milliarden US-Dollar, für Auslandsüberweisen ausgegeben. Ein Grossteil dieser Summe sind Transaktionskosten, die durch Zahlung via Bitcoin gesenkt werden könnten. Die Idee dahinter bestehe darin das der Sender US-Dollar in Bitcoin umwandelt, der Geldtransfer über Bitcoin stattfindet und der Empfänger den Bitcoin dann anschliessend wieder in US-Dollar zurück transferiert.

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Neben dieser Kostensenkung könnte der Bitcoin helfen, allen Menschen im Land einen Zugang zum Finanzsektor zu verschaffen. Laut der BoA haben zwei Drittel der Menschen in El Salvador kein Bankkonto. Ausserdem könnte die Anerkennung des Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel dazu führen, dass El Salvador interessant für Mining-Unternehmen wird. Insbesondere unter dem Aspekt, dass China Bitcoin-Mining zuletzt grossflächig verboten hat, sind viele Unternehmen auf der Suche nach neuen Standorten. Präsident Bukele äusserte hierzu die Möglichkeit, Geothermie aus Vulkanen für die Schürfung der Kryptowährung zu verwenden, um Bitcoins mit sauberer Energie zu erzeugen.

BTC als Zahlungsmittel birgt Zweifel und Risiken

Neben den möglichen Vorteilen, die der Bitcoin dem Land bringen könnte, gibt es natürlich auch Zweifel und Risiken. Die Internetabdeckung in El Salvador sei eine der schlechtesten weltweit und die Armut des Landes ermögliche es vielen Menschen nicht ein Smartphone zu besitzen, so Cyrus de la Rubia in einem Gastbeitrag im Manager Magazin. Ohne Internet und ohne Smartphone fehle es an Infrastruktur für den Bitcoin. Ausserdem sei die Volatilität der Cyberwährung ein Problem. Wenn der Bitcoin steige, werden viele Menschen den Bitcoin nicht in US-Dollar tauschen, um vom Kursanstieg zu profitieren. Wenn der Kurs dann aber rasant falle, wie zuletzt, könnten viele Menschen zahlungsunfähig werden. Für den Bitcoin und Kryptowährungen im allgemeinen ist der Schritt von El Salvador natürlich positiv zu vermerken. Schon einige weitere lateinamerikanische Länder haben laut Cointelegraph angedeutet, nun auch eine Krypto-Strategie erarbeiten zu wollen.

Redaktion finanzen.ch

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