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3D-Aktien-Baskets Boom 10.12.2013 17:12:20

SMI Put-Warrants mit Preisunterschieden

Von Christian König, Finanzprodukt.ch

SMI über 8‘000, DAX über 9‘000 und Dow Jones über 16‘000 Punkte. Egal in welchem Aktienmarkt man dieses Jahr sein Geld anlegte, das Geld wurde deutlich vermehrt. Die Indizes notieren dementsprechend auf Rekordständen.

Die Frage ist ob die Rekordhöhen auch weiterhin gehalten bzw. gar überwunden werden oder ob den Aktienmärkten nicht eine Korrektur droht. Gleichzeitig handeln die Volatilitäts-Indikatoren auf Tiefstwerten. Der Schwankungs-Barometer VSMI notiert bei 12.4% und der amerikanische Pendant Vix bei 13,5%. Solch tiefe Werte sah man in den vergangen zehn Jahren sehr selten. Die implizite Volatilität ist der wichtigste Preisfaktor für Optionen, dementsprechend sind auch Optionsscheine derzeit sehr günstig.

7600er SMI Puts im Vergleich

Eine relativ günstige Absicherung wäre bspw. über einen 7‘600 er SMI Put Warrant mit Laufzeit bis Juni 2014 möglich. Hier offerieren mit UBS, ZKB, Vontobel und Julius Bär gleich vier Emittenten entsprechende Produkte. Drei Optionsscheine sind aufgrund identischer Ausstattung direkt miteinander vergleichbar. Dabei kostet der teuerste Put-Warrants ganze sieben Rappen oder 14 Prozent mehr wie das billigste Produkt. Ein Vergleich ist darum Pflicht für die Anleger. Zu beachten gilt es zudem, dass hier die Warrants europäischer und nicht amerikanischer Ausübung sind.

Auf den Kaufzetteln stehen aktuell auch die Klassiker wie Barrier Reverse Convertibles auf Nestlé, Novartis und Roche. Aber auch Short Produkte auf Twitter und Long-Scheine auf Amazon und Commerzbank werden derzeit rege gehandelt.

Bei Twitter wird der Mini Short MTWTV /VT mit Stop Loss bei 55 USD am meisten nachgefragt. Beim Online-„Buch“-Händler Amazon stehen im Geld liegende Call Warrants der UBS im Fokus, während bei Commerzbank das Faktor-Zertifikat 5x Long CBLCB5 am besten ankommt.

Ebenfalls Kasse machen konnte man erstaunlicherweise auch mit Obligationen-Baskets. Ein Produkt der Bank Vontobel (VZDBL), welches vor einem Jahr aufgelegt wurde, konnte nun mit beinahe 6 Prozent Kursgewinn verkauft werden. Dies taten diese Woche auch einige grössere Anzahl von Investoren.

3D Printer-Baskets Boom

Zudem werden nach wie vor auch 3D Printer-Aktien-Baskets stark nachgefragt. Anfang September haben hier auch ZKB und Julius Bär Produkte aufgelegt und die Umsätze zeigen weiterhin eine gute Nachfrage. Dies veranlasste auch die Bank Vontobel ein Nachfolgeprodukt aufzulegen. VZDDP wurde Ende September emittiert und ist nun gut zwei Monate später schon 25% im Plus, Mitte November notierte es gar 40% höher (vgl. Grafik). Damit konnte die Bank Vontobel sowohl das Bär( +13%) als auch das ZKB Produkt (+18%) klar hinter sich lassen.

Kürzlich hat ein Emittent 3D Printer-Aktien gar in einem Multi-Barrier Reverse Convertible verpackt. Ein Zeichen dafür, dass der 3D-Boom unschöne Formen annimmt. Anleger sollten darum Vorsicht walten lassen und ihre Gewinne ins Trockene bringen.

Disclaimer: Die hier publizierten Informationen stellen weder eine Empfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Erwerb oder Verkauf von Anlageinstrumenten, zur Tätigung von Transaktionen oder zum Abschluss irgendeines Rechtsgeschäftes dar.

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Bildquelle: ZVG, ZVG

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