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| Aktiensplit voraus |
24.04.2022 16:27:00
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Shopify-Aktie wird geteilt - Anleger zeigen sich skeptisch
Der kanadische Softwarekonzern Shopify hat im April einen Aktiensplit angekündigt. Doch obwohl eine solche Massnahme oftmals den Aktienkurs befeuert, reagierten die Anleger bei Shopify nur verhalten - zu gross sind derzeit die Sorgen.
• Aktienkurs springt nicht wie erhofft hoch
• Anleger plagen viele Konjunktur- und Zinssorgen
Shopify, der Anbieter einer E-Commerce-Software mittels derer Unternehmen Online-Shops erstellen können, plant einen Aktiensplit im Verhältnis 10:1, das heisst für jede Aktie sollen Anleger bald neun weitere Anteilsscheine dazu erhalten, während sich der Kurs der Aktie zehntelt. Somit ändert sich durch den Aktiensplit der Depotwert eines Anlegers letztlich nicht, ebenso wenig die Marktkapitalisierung des Unternehmens oder Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Der Schritt muss jedoch noch von den Aktionären abgesegnet werden.
Kurspflege
Von Seiten des Internetkonzerns hiess es, man wolle sich einen moderneren Anstrich verpassen - was auch immer das bedeuten mag. Letztlich dürfte der Aktiensplit der Kurspflege dienen, denn üblicherweise steigen Aktienkurse nach einer solchen Ankündigung. Dies ist darauf zurückzuführen, dass einst hochpreisige Aktien zumindest optisch billiger und damit einer breiteren Anlegerschicht zugänglich gemacht werden. Die erhoffte höhere Nachfrage durch Kleinanleger wird an der Börse oft antizipiert, weshalb allein schon die Ankündigung eines Splits oftmals unmittelbar kursstimulierend wirkt.
Sorge um Wirtschaftsentwicklung
Seit Jahresbeginn hat die Shopify-Aktie 66 Prozent an Wert eingebüsst (Stand 22. April 2022), weshalb ein neuer Impuls durchaus wünschenswert wäre. Doch auch die Ankündigung des Aktiensplits wurde von den Investoren nur zurückhaltend aufgenommen, was an den zahlreichen Sorgen liegen dürfte, die Anlegern derzeit Bauchschmerzen bereiten. Ein starker Corona-Ausbruch in China, Störungen der globalen Lieferketten und ein extremer Inflationsdruck lassen bei ihnen nämlich Sorgen vor einem kräftigen globalen Wirtschaftsabschwung aufkommen.
Für zusätzliche Unsicherheit sorgt zudem der russische Präsident Wladimir Putin, der mit seinem Angriff auf die Ukraine nicht nur eine jahrzehntealte Friedensordnung zerstört, sondern die ohnehin schon starke Inflation - insbesondere bei Rohstoffen - noch zusätzlich angeheizt hat. Ein baldiger Frieden zeichnet sich bisher nicht ab.
Zinswende belastet
Ein weiterer Belastungsfaktor ist die straffere Geldpolitik der Notenbanken. So haben die US-Zentralbank Fed sowie die kanadische Notenbank bereits die Zinswende eingeleitet, um der hohen Inflation entgegenzuwirken. In Kanada haben die Währungshüter im März die erste Leitzinsanhebung seit dem Jahr 2018 beschlossen, gefolgt von einer zweiten im April. Weitere Zinsschritte sind angekündigt.
Ein solches Umfeld steigender Zinsen belastet Tech-Werte wie den E-Commerce-Akteur Shopify besonders schwer. Das liegt daran, dass solche Unternehmen in der Regel stärker fremdfinanziert sind, so dass ihre Finanzierungskosten bei Zinserhöhungen oft stärker ansteigen als bei Traditionsunternehmen.
Ein weiterer Grund, warum Growth-Aktien so zinssensibel reagieren, liegt darin, dass Zinserhöhungen bei der Berechnung des Unternehmenswerts dazu führen, dass die künftigen Gewinne aus heutiger Sicht weniger wert sind. Je höher also das in Zukunft erwartete Ertragswachstum ist, desto stärker schlägt die Zinsanhebung auf den diskontierten Gegenwartswert eines Unternehmens durch. Somit leiden die Kurse von wachstumsstarken Growth-Aktien viel stärker als die von Value-Aktien, deren Gewinnaussichten meist weniger spektakulär sind.
Redaktion finanzen.ch
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