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Geändert am: 16.03.2026 21:02:16

SMI letztlich im Plus -- DAX schliesst freundlich -- US-Handel endet mit Gewinnen -- Asiens Börsen schlussendlich mehrheitlich leicht im Minus

Der heimische Aktienmarkt konnte am Montag in die Gewinnzone drehen. Der deutsche Leitindex kämpfte sich über die Nulllinie zurück. Die US-Börsen präsentierten sich von ihrer freundlichen Seite. Die asiatischen Börsen zeigten sich zum Wochenstart uneinheitlich.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich am Montag nach anfänglichen Verlusten mit positiven Vorzeichen.

Der SMI startete etwas tiefer und rutschte im weiteren Verlauf weiter in die Verlustzone ab. Im Tagesverlauf konnte er jedoch die Richtung wechseln und Gewinne verzeichnen. Letztlich ging er 0,33 Prozent stärker bei 12'882,20 Punkten aus dem Handel.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI starteten ebenfalls tiefer und bewegten sich im Anschluss nach anfänglichen Verlusten im Plus. Sie beendeten die Sitzung 0,25 Prozent im Plus bei 17'937,91 Einheiten bzw. 0,38 Prozent stärker bei 2'040,44 Stellen.

Der Kursrutsch infolge des Iran-Kriegs und der höheren Ölpreise pausierte zum Wochenbeginn.

Iranische Medien berichteten am Vormittag über eine neue Angriffswelle in der Hauptstadt Teheran. Und ein israelischer Minister hielt sogar eine Zuspitzung des Konflikts für möglich. "Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte", sagte er gegenüber einem Radiosender. Weiter meinte er, dass der Krieg noch viele Wochen dauern könne. Davor hatte US-Präsident Donald Trump einmal mehr für Unruhe gesorgt: Er drängte die Nato-Verbündeten mit konfrontativen Worten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten.

In der laufenden Woche richtet sich der Blick neben dem Iran-Krieg in die Schaltzentralen der wichtigsten Notenbanken. Innerhalb von nur 24 Stunden werden am Mittwoch und Donnerstag die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BoE), die Schweizerische nationalbank (SNB) und die Bank of Japan (BoJ) ihre Sitzungen abhalten. Die Währungshüter können so erstmals auf die durch den Krieg ausgelösten Schocks reagieren.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich zum Wochenstart aufwärts.

Der DAX startete etwas fester und wechselte im weiteren Verlauf zunächst in die Verlustzone. Am Mittag konnte er sich an die Nulllinie vorarbeiten und dann sogar auf grünes Terrain vordringen. Schlussendlich verabschiedete er sich 0,5 Prozent höher bei 23'564,01 Zählern aus dem Handel.

Nach den jüngsten Verlusten im Zuge des Iran-Krieges haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Montag vorsichtig agiert.

Die Anleger blickten ansonsten weiter gen Nahost: Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump von Nato-Verbündeten Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Strasse von Hormus am Persischen Golf gefordert. Der Schiffsverkehr in der für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas wichtigen Meerenge ist wegen des Kriegs stark beeinträchtigt.

"Der Krieg im Nahen Osten bleibt weiterhin das dominierende Thema und straft mit jeder neuen Kriegswoche all diejenigen Lügen, die von einem kurzen und einfachen Militärschlag ausgegangen sind", schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Die Energiepreise würden so zu einem echten Problem, das sich erst in den kommenden Monaten so richtig entfalten dürfte. Die Folgen sollten sowohl direkt über sinkende Margen bei den Unternehmen als auch über anziehende Inflationstendenzen und daraus folgende Konsumzurückhaltung spürbar werden.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich zu Wochenbeginn mit Zuschlägen.

Der Dow Jones schloss 0,84 Prozent fester bei 46'946,28 Zählern.
Auch der NASDAQ Composite legte zu und gewann 1,22 Prozent auf 22'374,18 Indexpunkte.

Zum Start in die neue Woche liess sich an den US-Börsen eine Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste beobachten. Ausschlaggebend war letztlich aber die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg. Ein schnelles Ende des Krieges scheint noch immer nicht in Sicht. Etwas Unterstützung erhielten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Strasse von Hormus Geleitschutz zu gewähren.

Die faktische Sperrung der Strasse von Hormus durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise drastisch nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben etliche Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Massnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch verharren die Ölpreise auf ihren jüngst erreichten hohen Niveaus. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört: im Iran durch Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte, in anderen Ölförderländern durch iranische Gegenschläge. Selbst wenn die Strasse von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.

Highlight der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht. Unternehmenstermine sind rar; die Bilanzsaison in den USA ist fast vorüber.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Montag unterschiedliche Vorzeichen auf.

In Tokio schloss der Nikkei 225 0,13 Prozent tiefer bei 53'751,15 Punkten.

Auch auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite letztlich 0,26 Prozent im Minus bei 4'084,79 Stellen.

In Hongkong zeigte sich der der Hang Seng dagegen schlussendlich 1,45 Prozent im Plus bei 25'834,02 Einheiten.

Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich am Montag uneinheitlich. Bremsend wirkten die weiter hohen Ölpreise vor dem Hintergrund der anhaltenden gegenseitigen Angriffe im Nahost-Krieg. Die wichtige Öl-Schifffahrtsstrasse, die Strasse von Hormus, ist praktisch unpassierbar und die USA verstärken nun ihre Anstrengungen, bei anderen Ländern Unterstützung beim Geleitschutz von Schiffen durch die Strasse von Hormus zu finden. Derweil belastete unverändert die mit den stark gestiegenen Energiepreisen einhergehende Sorge vor einem globalen Inflationsanstieg die Stimmung.

Das Investitionswachstum in China habe positiv überrascht, was vor allem auf einen starken Anstieg der Infrastrukturinvestitionen zurückzuführen sei, sagte Ökonom Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management. Dennoch seien die privaten Investitionen gesunken und die Arbeitslosigkeit gestiegen, was zeige, dass die Binnennachfrage nach wie vor schwach sei. Weil der Konflikt im Nahen Osten die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten beeinflussen dürften, erwartet Zhang, dass die politischen Entscheidungsträger in China die Entwicklungen genau beobachteten und bei Bedarf mit fiskalpolitischen Massnahmen reagierten. Der Fokus richte sich nun auf das bevorstehende Treffen zwischen der chinesischen und der US-Führung.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

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SMI-Kurs: 12’599.87 26.03.2026 10:37:59
Long 11’995.39 15.94 BWOSXU
Long 11’856.63 13.53 SG1BPU
Long 10’764.30 6.26 SSPM6U
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16.03.26 NY Empire State Manufacturing Index
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16.03.26 Consumer Price Index (YoY)
16.03.26 BoC Consumer Price Index Core (MoM)
16.03.26 Consumer Price Index - Core (MoM)
16.03.26 Net Inflation
16.03.26 Current Account
16.03.26 Industrial Production (MoM)
16.03.26 Capacity Utilization
16.03.26 NAHB Housing Market Index
16.03.26 Retail Sales (YoY)
16.03.26 Industrial output (YoY)
16.03.26 Auktion 6-monatiger Treasury Bills
16.03.26 Auktion 3-monatiger Treasury Bills
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