| Zahlenvorlage |
20.02.2026 17:54:00
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Allreal-Aktie legt zu: 2025 mehr Gewinn erzielt - Dividende stabil - Wechsel im VR
Allreal hat im vergangenen Geschäftsjahr gut gearbeitet.
Die Mieterträge im Segment Immobilien gingen laut einer Mitteilung vom Freitag auf 204,0 Millionen Franken zurück (VJ: 221,3 Mio). Dieser temporäre Rückgang sei primär auf Veränderungen im Portfolio sowie verschiedene Einmaleffekte im Vorjahr zurückzuführen. So wurden etwa Immobilien in Basel, Bülach und Petit-Lancy verkauft. Dies habe mit der Rückkehr einer modernisierten Büroimmobilie ins Portfolio in Bern sowie von zwei neu erstellten Wohnliegenschaften in Genf nicht kompensiert werden können. Die kumulierte Leerstandsquote nahm gegenüber dem Vorjahr auf 3,4 von 1,6 Prozent zu.
Im Bereich Entwicklung und Realisation (GU) stieg der Erfolg auf 52,9 von 42,8 Millionen Franken. Der Bereich habe vor allem vom deutlich gestiegenen Erfolgsbeitrag aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum profitiert. Beim abgewickelten Projektvolumen in der Realisation sei die Talsohle durchschritten. Das Bauvolumen zog an auf 282,6 Millionen (VJ 248,1 Mio.).
Die Neubewertungen beliefen sich auf 125,0 Millionen Franken nach 121,3 Millionen im Jahr zuvor. Dies sei auf angepasste Marktmieten und die vorteilhafte Entwicklung des Diskontsatzes zurückzuführen, heisst es weiter.
Daraus ergibt sich ein Betriebsergebnis inklusive Neubewertungen von 308,8 Millionen nach 311,2 Millionen im Jahr zuvor. Ohne Neubewertung betrug der EBIT 183,8 Millionen Franken nach 189,9 Millionen.
Unter dem Strich steht ein Gewinn (exkl. Neubewertungen), der mit 122,1 Millionen Franken praktisch auf Vorjahresniveau liegt. Inklusive Neubewertungen stieg der Gewinn um 3,7 Prozent auf 219,3 Millionen. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von sieben Franken je Aktie erhalten.
Prognose
Für das laufende Jahr 2026 geht Allreal von einem höheren operativen Ergebnis aus. Zudem sollen die Mieterträge zunehmen. Auch sei im ersten Halbjahr mit einem substanziellen Erfolgsbeitrag aus dem Verkauf von Anlageliegenschaften zu rechnen. Die Leerstandsquote solle im Verlauf des Jahres wieder sinken.
Im Segment Entwicklung & Realisation erwartet Allreal leicht steigende Gewinne aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum, ein leicht höheres Bauvolumen und einen stabilen Betriebsaufwand. Die Finanzierungskosten dürften dagegen leicht steigen, da sehr vorteilhaft verzinste Verbindlichkeiten zu voraussichtlich höheren Konditionen refinanziert werden müssen.
Präsident tritt zurück
Zudem kommt es im Verwaltungsrat zu Änderungen. Präsident Ralph-Thomas Honegger und Mitglied Peter Spuhler werden an der nächsten ordentlichen Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Als neuer Präsident wird Philipp Gmür vorgeschlagen. Zudem sollen Beat Fellmann und Martin Frischknecht zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen.
Allreal vermeldet Wechsel im VR - Ex-Helvetia-Chef soll neuer VRP werden
Bei der Immobiliengesellschaft Allreal kommt es zu Wechseln im Verwaltungsrat. So treten der Präsident Ralph-Thomas Honegger und Verwaltungsrat Peter Spuhler an der nächsten ordentlichen Generalversammlung vom 17. April nicht mehr zur Wiederwahl an. Honegger war seit 2019 VRP und der Eisenbahnunternehmer Spuhler seit 2013 VR-Mitglied.
Der Verwaltungsrat schlägt nun Philipp Gmür als neuen Präsidenten vor. Gmür ist bereits seit 2019 Mitglied des Gremiums, wie Allreal am Freitag mitteilte. Der promovierte Jurist und Rechtsanwalt halte mehrere Mandate in Verwaltungs- und Stiftungsräten. Zudem war er zwischen 2016 und 2023 CEO des Versicherers Helvetia.
Als Neumitglieder werden Beat Fellmann und Martin Frischknecht zur Wahl vorgeschlagen. Der 1964 geborene Fellmann ist diplomierter Wirtschaftsprüfer und Mitglied verschiedener Aufsichtsgremien. Zudem war er Finanzchef beim Baukonzern Implenia und bei der Detailhandelsgruppe Valora.
Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Frischknecht ist 1968 geboren und Mitglied in verschiedenen Verwaltungsräten. Er war zudem über 20 Jahre bei der Credit Suisse tätig, zuletzt als Managing Director und Mitglied des Management Committee Investment Banking Schweiz.
An der SIX bewegte sich die Allreal-Aktie schliesslich 2,42 Prozent im Plus bei 232,50 Franken.
AWP
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