Roche Aktie 1203204 / CH0012032048
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06.03.2026 13:57:40
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MÄRKTE EUROPA/Mit weiter steigendem Ölpreis fallen die Aktienkurse
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Jetzt informierenDOW JONES--Nach einem Start im Plus liegen die Indizes an den europäischen Aktienmärkten am Freitagmittag wieder in negativem Terrain - und das teils deutlich. Damit setzt sich das Muster der vergangenen Tage fort, der Ölpreis gibt den Takt vor, weil damit Sorgen vor einer Stagflation einhergehen, also Inflation bei gleichzeitiger Wirtschaftsflaute. Aktuell kostet das Barrel Brent gut 89 Dollar, das sind über 4 Prozent mehr als am Vortag und ist zugleich der höchste Stand seit Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten.
Der DAX verliert 0,8 Prozent auf 23.624 Punkte, der Euro-Stoxx-50 handelt 1,1 Prozent im Minus. Der Dollar ist in seiner Funktion als sicherer Hafen gesucht, der Euro kommt entsprechend auf 1,1561 Dollar zurück. Auch der Franken zieht an. Beim Gold tut sich dagegen wenig.
Am Anleihenmarkt steigen die Renditen im Fahrwasser des Ölpreisanstiegs weiter. Die deutsche Zehnjahresrendite ist seit Ausbruch des Krieges um rund 20 Basispunkte auf 2,85 Prozent gestiegen. An den Zinsmärkten wird nicht mehr damit gerechnet, wie noch Ende vergangener Woche, dass der nächste Schritt der EZB eine Zinssenkung sein wird, sondern eine Zinserhöhung angesichts des zu erwartenden Inflationsanstiegs.
"Wir glauben daher, dass Abwarten derzeit der beste Ansatz ist", raten die Analysten von Citi Investoren am Aktienmarkt. "Letztendlich bedarf es eines Höchststandes beim Ölpreis für eine Entwarnung."
Der Konflikt im Nahen Osten geht derweil weiter. Israel startete eine weitere Welle von Angriffen auf Teheran und traf zudem Kommandozentralen der Hisbollah in Beirut, während der Iran weitere Raketen in Richtung Israel abfeuerte und sein nördliches Nachbarland Aserbaidschan angriff.
Am Nachmittag steht der US-Arbeitsmarktbericht für Februar auf der Agenda. Er hat oft eine Impulswirkung für die Aktienmärkte, die dieses mal wegen des Krieges und das Ölpreisanstiegs aber geringer ausfallen könnte. Eine höher als erwartet ausfallende Zahl an neu geschaffenen Stellen könnte "die Sorgen um das US-Wachstum lindern, selbst wenn Abwärtsrisiken durch einen anhaltenden globalen Energiepreisschock bestehen bleiben", so Goldman Sachs.
Lanxess-Aktie stürzt ab
Die Aktie von Lanxess stürzt um fast 18 Prozent ab, weil das Unternehmen Anteile an dem mit dem Finanzinvestor Advent betriebenen Gemeinschaftsunternehmen Envalior nicht wie geplant dieses Jahr verkaufen kann. Grund ist, dass Advent die von Lanxess im September angedienten Anteile nicht übernehmen wird, wozu sich Advent auf seinen vertraglich festen Finanzierungsvorbehalt beruft. Geplant war eigentlich, dass Lanxess für rund 1,2 Milliarden Euro aus dem Gemeinschaftsunternehmen aussteigt.
Im DAX knicken Infineon um 5,7 Prozent ein. Die Analysten der UBS haben ihre Empfehlung auf "Hold" von "Buy" gesenkt. Zwar sei der mittelfristige Ausblick von Infineon positiv, mehrere neue Risiken begrenzten aber das weitere Aufwärtspotenzial.
Heidelberg Materials legt ein Zementwerk in Paderborn angesichts der schwachen Baunachfrage still. Die Aktie verbilligt sich um 2 Prozent.
Lufthansa geben nach Geschäftszahlen 1 Prozent ab. Die Airline hat im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz ihrer Konzerngeschichte erzielt und ihr operatives Ergebnis zweistellig gesteigert. Der Cashflow fiel deutlich besser aus als prognostiziert. Die Prognose für 2026 falle vorerst robust aus, doch der Nahost-Konflikt habe die Unsicherheit für den Ausblick erhöht, kommentierten die Analysten von JP Morgan. Das Unternehmen habe für 2026 eine deutliche Ergebnissteigerung in Aussicht gestellt, was bei Lufthansa einer Steigerung des operativen Ergebnisses um mehr als 10 Prozent entspreche.
Für den Kurs von Eckert & Ziegler geht es um knapp 1 Prozent aufwärts. Die Aktionäre des Medizintechnikunternehmens sollen für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 22 Cent je Anteilsschein bekommen, bereinigt sind das 5 Cent mehrt als im Vorjahr.
In Zürich geht es für Roche um 2,8 Prozent nach unten, in Kopenhagen stürzen Zealand um 34 Prozent ab, nachdem ein experimentelles Adipositas-Medikament, das gemeinsam mit Zealand Pharma entwickelt wurde, in einer klinischen Studie der mittleren Phase die Erwartungen an die Wirksamkeit verfehlte.
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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 5.719,99 -1,1 -62,90 5.782,89 16,8
Stoxx-50 4.994,63 -0,9 -42,97 5.037,60 11,9
DAX 23.624,04 -0,8 -191,71 23.815,75 19,9
MDAX 29.542,81 -0,5 -146,15 27.039,42 15,3
TecDAX 3.621,45 -1,1 -41,92 3.091,28 4,8
SDAX 17.257,36 -0,2 -41,84 13.062,07 22,4
CAC 7.972,05 -0,9 -73,75 8.045,80 10,0
SMI 13.099,46 -1,5 -198,84 13.298,30 11,4
ATX 5.421,90 -0,3 -15,42 5.437,32 38,3
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:12
EUR/USD 1,1558 -0,4 -0,0049 1,1607 1,1578
EUR/JPY 182,67 -0,1 -0,2000 182,87 182,5300
EUR/CHF 0,904 -0,3 -0,0023 0,9063 0,9057
EUR/GBP 0,8678 -0,1 -0,0011 0,8689 0,8691
USD/JPY 158,03 +0,3 0,4600 157,57 157,6400
GBP/USD 1,3317 -0,3 -0,0038 1,3355 1,3317
USD/CNY 6,9042 +0,2 0,0130 6,8912 6,8912
USD/CNH 6,9184 +0,0 0,0016 6,9168 6,9126
AUS/USD 0,6998 -0,1 -0,0008 0,7006 0,7002
Bitcoin/USD 70.091,99 -1,5 -1.050,22 71.142,21 71.158,74
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 85,52 +5,6 4,51 81,01
Brent/ICE 89,41 +4,7 4,00 85,41
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 5.090,54 +0,3 13,95 5.076,59
Silber 82,34 +0,2 0,17 82,17
Platin 2.123,96 +0,1 2,21 2.121,75
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/thl/gos
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March 06, 2026 07:57 ET (12:57 GMT)
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| Gold Vreneli 20 Franken - diverse Jahrgänge | 685.92 | 642.15 |
| Goldbarren 250 g - philoro | 28’731.10 | 27’613.18 |
| Silber CombiBar® 100 g | 296.95 | 163.29 |
| Silber Maple Leaf 1 oz | 70.03 | 52.30 |
| Silberbarren 1000 g diverse Hersteller | 2’018.20 | 1’700.76 |
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| Deutsche Lufthansa AG (spons. ADRs) | 7.50 | -2.60% |
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| Eckert & Ziegler | 13.28 | 2.74% |
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| Heidelberg Materials AG Registered Shs American Depository Share | 36.00 | -0.55% |
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| Heidelberg Materials | 164.60 | -1.26% |
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| Infineon AG | 36.50 | 2.82% |
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