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Einstiegschance voraus? 09.01.2022 16:36:00

Analyst erwartet 2022 "langfristige Rally" beim Ölpreis

Analyst erwartet 2022

Im November hatte die Ausbreitung der neuen Corona-Variante Omikron Anlegern noch Sorgen bereitet und auch die Ölpreise belastet, inzwischen lassen diese Sorgen nach. Daneben beflügeln geringere Einschränkungen durch die Corona-Krise die Nachfrage nach Rohöl. 2022 könnte es einem Analysten zufolge jedoch noch einmal zu einem Rücksetzer bei den Ölpreisen kommen - eine Kaufgelegenheit für Anleger?

• Sorgen um Omikron-Variante lassen nach - Ölpreise ziehen wieder an
• Branchenanalyst: Aktuelle Dynamik nur der Anfang
• Rücksetzer vor langfristiger Rally könnte sich als Kaufgelegenheit erweisen

Die Ölpreise konnten in den vergangenen Wochen und Monaten kräftig zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die starke Ölnachfrage am Markt und die steigende Inflation, die auch vor dem Ölmarkt nicht halt macht. Und auch trotz der sich schnell verbreitenden Omikron-Variante konnten die Ölpreise wieder an ihre positive Tendenz anknüpfen - Ende November noch hatten Sorgen um die konjunkturellen Folgen der neuen Omikron-Variante die Ölpreise auf Talfahrt geschickt.

2021 stieg der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent um knapp 58 Prozent auf 76,56 US-Dollar. Derzeit kostet ein Barrel Brent 82,71 US-Dollar (Stand: 07. Januar 2022). Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate stieg derweil im vergangenen Jahr um rund 53 Prozent auf 79,23 US-Dollar - aktuell bewegt er sich bei 80,06 US-Dollar (Stand: 07. Januar 2022). Damien Courvalin von der US-Grossbank Goldman Sachs glaubt, dass der Ölpreis 2022 sogar bis auf 100 US-Dollar steigen könnte. Die Aussichten für Anleger dürften also weiter positiv bleiben.

Aktuelle Dynamik nur der Anfang

Eine weitere gute Nachricht hat Branchenanalyst Philip Streible von Blue Line Futures parat: Laut Streible ist die neuerliche Dynamik der Ölpreise nur der Anfang. Wie Yahoo Finance berichtet, geht er davon aus, dass die Ölpreise aufgrund einer Omikron-bedingten Nachfrageverlangsamung kurzfristig auf 60 US-Dollar fallen könnten. Dies könnte sich seiner Meinung nach vor einer "langfristigen Rally", die er 2022 erwartet, als Kaufgelegenheit erweisen.

"Wir werden sehen, dass das Nachfragebild bis in die [Sommer-]Fahrsaison weiter anzieht. Hoffentlich können wir diese Pandemie hinter uns lassen. Sie werden sehen, dass all die aufgestaute Reisenachfrage wirklich wieder zurückkommt.", so Streible gegenüber Yahoo Finance Live. Die Flüge seien am Feiertagswochenende zwar bereits ziemlich voll gewesen, doch Streible erwarte, dass sie mit zunehmender Kapazität noch voller werden. Streible fährt fort: "Wenn Sie sich die Angebotsseite von Rohöl ansehen, haben wir 432 Millionen Barrel. Der Fünfjahresdurchschnitt liegt bei 460 Millionen, also sind die Lieferungen ziemlich knapp." Der Branchenanalyst glaubt nicht, dass die OPEC irgendeine Art von Reaktion zeigen wird, indem sie etwas an ihrem Angebot ändert. "Daher erwarten wir, dass jede Art kleiner Angebotsschocks die Preise in die Höhe treiben würde. Wir erwarten nächstes Jahr $85 bis $90 [je Barrel] Öl.", gibt Yahoo Finance Streible wieder.

Exxon- und Chevron-Aktien im Fokus

Bisher hat sich die jüngste Aufwärtsdynamik der Ölpreise, wie Yahoo Finance berichtet, jedoch noch nicht allzu sehr auf die bekanntesten Aktien aus dem Sektor ausgewirkt. In den letzten fünf Handelssitzungen konnte die Chevron-Aktie an der NYSE um 5,04 Prozent zulegen und notiert derzeit bei 123,26 US-Dollar (Schlusskurs vom 06. Januar 2022). Auf Monatssicht ergibt sich ein Plus von 4,16 Prozent. Im Gesamtjahr 2021 zeigt sich jedoch ein deutlicherer Zuwachs um 39,67 Prozent. Für die Exxon-Aktie ging es an der NYSE an den letzten fünf Handelstagen um 11,65 Prozent auf 68,32 US-Dollar nach oben (Schlusskurs vom 06. Januar 2022). Im letzten Monat konnte das Papier um 8,43 Prozent zulegen. Auch hier lässt sich im gesamten Jahr 2021 ein deutlicheres Plus von 48,35 Prozent erkennen.

Gaspreis dürfte 2022 ebenfalls steigen

Wie CNN Ende Dezember berichtete, dürfte laut dem Gaspreis-Tracking-Unternehmen GasBuddy auch der Gaspreis 2022 steigen. GasBuddy gehe davon aus, dass der nationale Durchschnittspreis für Gas im Jahr 2022 auf 3,41 US-Dollar pro Gallone steigen wird, verglichen mit 3,02 US-Dollar in 2021. Patrick De Haan, Leiter der Erdölanalyse bei GasBuddy, befürchtet: "Wir könnten einen nationalen Durchschnitt sehen, der mit 4 US-Dollar pro Gallone flirtet oder im schlimmsten Fall möglicherweise überschreitet". Auch Branchenanalyst Philip Streible von Blue Line Futures ist sich sicher, dass die Gaspreise im Jahr 2022 steigen werden.

Redaktion finanzen.ch


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