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"Zu viel Selbstgefälligkeit" 27.02.2020 22:17:00

Experte warnt vor Rücksetzer: Steht ein deutlicher Einbruch am Markt bevor?

Experte warnt vor Rücksetzer: Steht ein deutlicher Einbruch am Markt bevor?

• Anleger verunsichert bezüglich Coronavirus-Auswirkungen
• Potenzielle Folgen am Markt unterschätzt
• Maley: "Wir sind reif für einen Rückzug"

Anleger an den Märkten weltweit können sich derzeit nicht so recht entscheiden, ob sie sich von dem Coronavirus und potenziellen Auswirkungen der Krise verunsichern lassen sollten, oder ob China alles im Griff hat und die Epidemie keine allzu dramatischen Folgen für die Wirtschaft haben wird. So folgen auf Allzeithochs der Leitindizes immer wieder Kursrücksetzer. Auch gegen Ende vergangener Woche kam es wieder zu Gewinnmitnahmen, obwohl am Markt durchaus Potenzial für Kursanstiege gewesen wäre, hält Yahoo Finance fest und bezieht sich dabei auf die Übernahme des amerikanischen Brokers E*TRADE durch Morgan Stanley sowie jene des Dessous-Labels Victoria’s Secret durch die Beteiligungsgesellschaft Sycamore Partners.

Anleger zu selbstgefällig?

Einige Experten gaben gegenüber Yahoo Finance daher nun zu bedenken, dass mittlerweile auch kleine Faktoren die Märkte belasten könnten. Konkret nennen sie die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen, den Höchststand des Goldpreises sowie den Fall auf ein Neunmonatstief des japanischen Yen. Dazu geselle sich dann noch das Coronavirus, das vermehrt zu Gewinnwarnungen führe, heisst es bei Yahoo Finance weiter.

Experten warnen daher nun, dass sich Anleger "[…] zu selbstgefällig über die Auswirkungen der Situation geäussert haben". "Schon bevor das Coronavirus zum Thema wurde, wurde der Markt perfekt bewertet. Der Markt steigt jeden Tag, und es zeigt, dass es auf dem Markt zu viel Selbstgefälligkeit gibt. Ich denke, wir sind reif für einen Rückzug, stärker als wir lange Zeit gesehen haben", erklärte Matt Maley, Stratege bei Miller Tabak, in Yahoo Finances "The First Trade". Insbesondere bei den Hot Stocks wie Apple, Tesla und NVIDIA stehe daher eine Korrektur von 15 bis 20 Prozent an. "Wir sind reif für einen Rückzug, und diese Aktien werden am stärksten fallen." Dieser Meinung ist auch Jack Ablin, CIO von Cresset Capital, der Aktien derzeit für deutlich überbewertet hält.

Und so befürchten auch die Analysten von Goldman Sachs, dass Anleger die Auswirkungen des Coronavirus auf alle Bereiche - von Unternehmensgewinnen bis zum Wirtschaftswachstum - unterschätzen könnten, was letztlich in einem steilen und plötzlichen Rückgang der Aktien enden könnte. Die Experten rechnen daher mit einer mindestens 10-prozentigen Korrektur an den Märkten, wie CNN berichtet. Ein ausgeprägter Bärenmarkt sei dagegen aber eher unwahrscheinlich.

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: bluecrayola / Shutterstock.com,3000ad / Shutterstock.com

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