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Budget-Statistik 01.12.2020 21:37:00

Budget: Dafür geben Schweizer Haushalte ihr Geld aus

Budget: Dafür geben Schweizer Haushalte ihr Geld aus

• Monatliches Durchschnittseinkommen pro Haushalt beträgt vor Abgaben rund 10'000 Franken
• Wohnen und Energie ist der grösste Posten unter den optionalen Ausgaben
• 1'589 Franken kann ein Haushalt durchschnittlich im Monat sparen

So setzen sich die Werte zusammen

Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamts lebten 2018 2,16 Personen in einem Schweizer Haushalt, wobei sich das Durchschnittseinkommen aus dem Bruttoverdienst aller in diesem Haushalt lebenden Personen zusammensetzte. 2018 Lag dieser bei 10'114 Franken - Geld, das in der Regel aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit stammte. Weiterhin berücksichtigt wurden Einkommenswerte, die aus Zinsen aus Vermögen und Vermietung, Sozialleistungen, Renten sowie dem 13. Monatsgehalt resultieren. Zur freien Verfügung hatte ein Haushalt nach Abzug sämtlicher obligatorischer Abgaben, darunter Steuern sowie Alters- und Hinterlassenenversicherung, kurz AHV, und Invalidenversicherung, kurz IV, noch 7'069 Franken im Monat (bei unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit zusammengenommen) - Angaben, bei denen es sich nur um Durchschnittswerte handelt, da rund 60 Prozent der Haushalte weniger als 7'069 Franken pro Monat zur Verfügung haben. Auf die gesamte Schweiz gerechnet, blieben nach Abzug der obligatorischen Ausgaben 6'643 Franken pro Monat und Haushalt übrig.

Dafür geben Haushalte ihr Geld aus

Obligatorische Abgaben machen fast ein Drittel der monatlichen Ausgaben eines Haushaltes aus - darunter 1'182 Franken für Steuern und 1'035 Franken für Sozialversicherungsbeiträge, wie AHV und IV. Für die Krankenkassen und somit für die Grundversicherung musste ein Haushalt 655 Franken ausgeben. Wesentlich mehr ins Gewicht fallen jedoch Konsumausgaben, wie beispielsweise Wohnen und Energie. Mit 1'456 Franken musste ein Haushalt 2018 also 14,4 Prozent des Gesamtbruttoeinkommens für diesen Posten ausgeben. Für Essen und alkoholfreie Getränke fielen 634 Franken im Monat an, was 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens entspricht. Für Freizeitaktivitäten, wie Restaurantbesuche, brachte ein Haushalt 2018 5,8 Prozent des Bruttoeinkommens auf. Kleidung und Schuhe fielen mit 1,9 Prozent ins Gewicht. Für das Autofahren wurden 7,4 Prozent ausgegeben, was 753 Franken entspricht. Für Erholung und kulturelle Aktivitäten wurden 5,4 Prozent ausgegeben. Versicherungen und Gebühren machten 5,6 Prozent aus.

Wie viel Sparpotential ist vorhanden?

Nach Abzug der obligatorischen sowie optionalen Ausgaben, blieben am Monatsende noch 1'589 Franken auf dem Haushaltskonto übrig - rund 160 Franken mehr als noch 2017.

So komfortabel haben es jedoch bei weitem nicht alle Haushalte. So erwirtschaften solche der untersten Einkommensklasse laut Angaben des Bundesamts für Statistik weniger als 5'000 Franken Bruttoeinkommen im Monat, was dazu führt, dass nicht nur viele Freizeitaktivitäten wegfallen, sondern auch kein Geld zur Seite gelegt werden kann. In einigen Fällen wurde sogar mehr Geld ausgegeben, als eingenommen - so beispielsweise bei Pensionären, die von ihrem Vermögen leben.

Redaktion finanzen.ch

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