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Den Umständen zum Trotz 02.05.2024 23:35:00

Krypto-Bulle rechnet mit Überholmanöver: Bitcoin wird Gold den Rang ablaufen

Krypto-Bulle rechnet mit Überholmanöver: Bitcoin wird Gold den Rang ablaufen

Anthony Pompliano äusserte sich jüngst zu Investments in Bitcoin. Der Krypto-Befürworter ist davon überzeugt, dass BTC in der Zukunft einen höheren Wert als Gold haben wird. Die Sorge um die Entwicklung der Kryptowährung hält er für unbegründet.

• Pompliano: BTC wird wertvoller als Gold sein
• Bitcoin-Halving könnte neue Ausrichtungen auf Kryptomarkt bewirken
• Bitcoin: Technologie zum Sparen

Bitcoin soll zukünftig mehr wert sein als Gold - davon ist zumindest Pomp-Investments-Gründer Anthony Pompliano überzeugt. Im Rahmen eines Interviews mit CNBC drückt der Krypto-Fürsprecher seinen Optimismus hinsichtlich der führenden Kryptowährung aus und weist darauf hin, dass die Performance des Bitcoins in den vier Jahren seit dem letzten Halving stärker war als die jedes anderen Assets. "Das letzte Halving ist nun schon vier Jahre her, und damals lagen wir bei 8'000 US-Dollar, wohingegen wir heute bei 64'000 US-Dollar stehen. Nennen Sie mir ein anderes Finanzprodukt, das in einem solchen vierjährigen Zyklus besser performt hat", erklärt er gegenüber CNBC. Zudem sei Bitcoin aktuell nicht das einzige Asset, das sich im Rücklauf befände, so Pompliano. Der Konflikt im Nahen Osten wirkt sich auch auf die Finanzwelt aus: Nicht nur der Krypto-Marktführer ist infolge der dortigen Auseinandersetzungen gefallen, auch Gold und andere Finanzprodukte haben eingebüsst. "Als der Bitcoin-Kurs am Samstag eingebrochen ist, hiess es plötzlich ‘Oh mein Gott, der Bitcoin stürzt ab!‘, aber auch Gold und andere Finanzprodukte haben verloren", resümiert der Pomp-Investments-Gründer im weiteren Verlauf des Interviews mit CNBC. Am 13. April begann der Iran mit seinen Angriffen gegen Israel - der Bitcoin-Kurs reagierte und lag daraufhin um die neun Prozent im Minus. Auch Ethereum büsste acht Prozent ein. Für den S&P 500, den NASDAQ 100 und Gold ging es ebenfalls um 1,83 Prozent, 3,5 Prozent und 5 Prozent abwärts. Pompliano sei davon nicht überrascht, erklärt er gegenüber CNBC. Denn: In Situationen politischer Unsicherheiten würde "alles verkauft werden, was liquide ist", meint er. Folglich würde eine Vielzahl an Assets, darunter Bitcoin, Gold, Aktien und Anleihen, an Wert verlieren.

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Gold könnte hinter Bitcoin zurückfallen

Pompliano ist sich sicher: Bitcoin wird es gelingen, den nachfolgenden Aufschwung anzuführen - insbesondere unter der Berücksichtigung, dass nun ein neuer Kurszyklus nach dem Halving, welches in der Nacht vom 19. auf den 20. April stattfand, beginnt. "Auf dem Weg zurück nach oben wird Bitcoin wieder federführend sein und ich gehe davon aus, dass er in den nächsten vier Jahren erneut alle anderen Finanzprodukte abhängen wird, genau wie in den letzten vier Jahren", prognostiziert Pompliano gegenüber CNBC. Laut ihm würden sowohl Bitcoin als auch Gold von ihrer geldpolitischen Konzeptionierung profitieren, denn beide Assets "können nicht beliebig neu geschöpft werden". In Gold sehe Pompliano die "beste Absicherung gegen Abschwünge", Bitcoin sei hingegen die bessere Wahl, um zukünftig an relativer Kaufkraft zu gewinnen. "Die digitale Version eines Produktes ist immer grösser und wertvoller als die analoge Version. Und deshalb wird Bitcoin eines Tages Gold den Rang ablaufen", begründet der Krypto-Fürsprecher.

Sparen mit Bitcoin

Laut Pompliano dürfte das Bitcoin-Halving das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage um die führende Kryptowährung neu ausrichten. Der Krypto-Experte warnt dennoch vor kurzfristigen Abschwüngen: "Ich sage immer, dass es ein Fehler ist, den Bitcoin-Kurs in einer Stunde, Woche oder in einem Monat prognostizieren zu wollen, um zu verkaufen. Die Leute sollten BTC lieber als eine Technologie zum Sparen betrachten", empfiehlt er. Er selbst setze auf den Durchschnittskosteneffekt als Anlagestrategie für Bitcoin. Dabei werden regelmässig Festbeträge in die Kryptowährung investiert, ohne den Kurs zu berücksichtigen. Sein eigenes Portfolio bestände aus über 50 Prozent Bitcoin, verrät er CNBC.

Redaktion finanzen.ch

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