Swatch Aktie 1225515 / CH0012255151
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18.03.2026 15:38:03
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Swatch-Aktie rutscht ab: Konzern sieht sich auch 2026 mit grossen Herausforderungen konfrontiert
Der Uhrenkonzern Swatch bewegt sich weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld.
Die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen würden die Gruppe weiterhin begleiten, so Hayek. "Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass die Swatch Group gut aufgestellt ist, um ihren Weg erfolgreich fortzusetzen."
Swatch hatte Ende Januar bereits die Ergebnisse für das vergangene Jahr kommuniziert: Nach einem bereits desaströsen Jahr 2024 litt der Bieler Uhrenkonzern auch 2025 weiter unter der Konsumschwäche in China. Der Umsatz des Uhrenkonzerns sank im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken und unter dem Strich verblieb lediglich noch ein Reingewinn von 25 Millionen (-89%).
"Irrationale" Zoll-Entscheide
Konzernchef Nick Hayek sagte damals zur Nachrichtenagentur AWP, er rechne für 2026 mit einer positiven Umsatz- und Volumenentwicklung und einer klar verbesserten Profitabilität. Derartige Aussagen bekräftigt die Präsidentin im Brief an die Aktionäre allerdings nicht.
Vor zwölf Monaten hatte sich das Swatch-Management im Geschäftsbericht für das nun abgelaufene Jahr 2025 sehr optimistisch geäussert: Die Gruppe erwarte weiterhin substanzielle Verbesserungen beim Umsatz und beim Betriebsgewinn, hiess es damals. Bewahrheitet hat sich das - wie seit Januar bekannt ist - nicht.
"2025 war ein Jahr voller Spannungsfelder und Extreme, nicht zuletzt aufgrund der scheinbar endlosen Diskussionen und irrational anmutenden Entscheidungen rund um die Zölle", schreibt die Präsidentin jetzt dazu. Sie betont: "Wir sind an 'Swiss Made' gebunden und werden es auch bleiben." Es komme nicht in Frage, dass Swatch Uhren in anderen Ländern produziere, "nur um irgendwelchen lokalen Behörden zu gefallen".
"Übermässig teurer" Franken
Für eine Industrie, die einerseits stark in der Schweiz verankert und andererseits sehr exportorientiert ist, stelle zudem der "übermässig teure" Schweizer Franken weiterhin eine "massive" Herausforderung dar, so Nayla Hayek.
Ausserdem verwies sie einmal mehr darauf, dass Swatch als familiengeprägtes Unternehmen "langfristig denkt". Die Gruppe habe sich bewusst dazu entschieden, die Produktionskapazitäten und damit die 32'000 Arbeitsplätze zu erhalten. Diese Strategie habe im vergangenen Jahr zwar die Rentabilität belastete, sei jedoch eine Investition in die Zukunft, um rasch auf die sich abzeichnende Erholung der Nachfrage reagieren zu können.
Am (heutigen) Mittwoch lädt Swatch zur Bilanzmedienkonferenz nach Biel.
So viel verdient der CEO nach dem markanten Gewinneinbruch
Der Chef der Swatch-Gruppe, Nick Hayek, kassiert für das vergangene Jahr etwas weniger Lohn als im Vorjahr. Dies, nachdem der Gewinn des Uhrenkonzern 2025 erneut um fast 90 Prozent eingebrochen ist.
Hayek kommt auf eine Gesamtvergütung von 4,7 Millionen Franken, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Vorjahr waren es 5,0 Millionen gewesen. Insgesamt hat die Konzernleitung eine prozentual höhere Einbusse hingenommen: Diese wird - inklusive dem CEO-Lohn - mit 20,6 Millionen Franken entlöhnt nach 22,8 Millionen 2024.
Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek erhält mit 3,0 Millionen Franken ebenfalls weniger als 2024 mit 3,2 Millionen. Alle sieben Mitglieder des Aufsichtsgremiums verdienten 2025 insgesamt 3,9 Millionen verglichen mit 4,1 Millionen Franken.
Das heisst der gesamte Verwaltungsrat erhielt etwas weniger als im Vorjahr. Kommt hinzu, dass Marc Hayek erst im Mai 2024 in den VR gewählt und daher in dem Jahr lediglich für den Zeitraum Juni bis Dezember entlöhnt wurde. Für 2025 erhielt er nun ein vollständiges Salär. Die Familie Hayek, welche Hauptaktionärin des Konzerns ist, ist seit dem Eintritt von Marc mit drei Personen in dem siebenköpfigen Gremium vertreten.
Swatch hatte Ende Januar bereits die Ergebnisse für das vergangene Jahr kommuniziert. Nach einem bereits desaströsen Jahr 2024 litt der Bieler Uhrenkonzern auch 2025 weiter unter der Konsumschwäche in China. Der Umsatz des Uhrenkonzerns sank im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 6,3 Milliarden Franken, und unter dem Strich verblieb lediglich noch ein Reingewinn von 25 Millionen (-89%).
Die Swatch-Aktie verliert an der SIX zeitweise 4,84 Prozent auf 166,20 Franken.Biel (awp)
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