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Marktdominanz 16.07.2021 23:54:00

Amazon nimmt Microsoft ins Visier: Mit Slack, Dropbox & Co. gegen den Marktführer

Amazon nimmt Microsoft ins Visier: Mit Slack, Dropbox & Co. gegen den Marktführer

Um es mit Microsoft 365 aufnehmen zu können, plant Amazon wohl eine Zusammenarbeit mit diversen Software-Unternehmen. Im Rahmen der "Rebellen-Allianz" will der Handelsgigant eine eigene Software-Suite erschaffen.

• Amazon will Microsofts Marktdominanz herausfordern
• Work-Productivity-App-Paket mit Slack, Dropbox & Co. in Planung
• Derzeit noch im Ideenstadium

Amazon mit eigener Business-Suite

Um die Marktdominanz von Microsoft im Bereich der Work-Productivity-Anwendungen herauszufordern, denkt Amazon wohl über eine Kooperation mit verschiedenen Software-Unternehmen, darunter Dropbox, Slack oder auch Smartsheet, nach, wie Yahoo Finance berichtet. Dazu will der Handelsriese gemeinsam mit den Partnern ein Bündel von Business-Apps zu einem einzigen Preis anbieten, also eine eigene Business-Suite, vergleichbar mit Microsoft 365, auflegen. Dieses Produkt würde Unternehmen helfen, die eine Vielzahl von Apps benötigen. Diese müssten dann nicht mehr auf Microsofts Office-Suite zurückgreifen, sondern könnten trotzdem Slack, Dropbox & Co. nutzen, allerdings ohne grossen Aufwand. Während Slack als würdiger Konkurrent für Teams gilt, treten auch Dropbox und OneDrive gegeneinander an.

"Microsoft, Microsoft, Microsoft"

Amazon arbeitet schon seit geraumer Zeit daran, den Bereich AWS (Amazon Web Services) über das grundlegende Infrastrukturgeschäft hinaus im Bereich der Work Productivity zu erweitern. Um dem Ziel näher zu kommen, soll daher nun die "Rebel Alliance", oder auch Rebellen-Allianz, gegründet werden, wie die Initiative Berichten zufolge innerhalb von AWS genannt wird.
"Amazon sagt, dass es nicht auf Konkurrenten fokussiert ist - aber in jedem Meeting ging es um Microsoft, Microsoft, Microsoft", zitiert die New York Post eine mit der Sache vertraute Person. Die Gespräche laufen wohl bereits seit über einem Jahr. Man befinde sich jedoch noch immer im Ideenstadium, wie die Zeitung weiter berichtet. Andy Jassy, der neue Amazon-CEO, habe die Allianz noch nicht abgesegnet. Das Team müsse den Pitch verstärken, soll dieser wieder und wieder gesagt haben.
Ob Amazon also tatsächlich schon bald eine eigene Software-Suite anbieten wird, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.ch


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