Zurück geht es hier Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück geht es hier.
Kurse + Charts + Realtime Nachrichten Tools Invertiert
Snapshot Chart (gross) Nachrichten Währungsrechner USD/ETH
Historisch Realtimekurs
Kurse + Charts + Realtime
Nachrichten
Invertiert
Smart Contracts & Co. 21.05.2025 06:09:00

Kryptowährungen und Blockchain - Immer mehr Anwendungsfälle auf dem Immobilienmarkt

Kryptowährungen und Blockchain - Immer mehr Anwendungsfälle auf dem Immobilienmarkt

Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie finden zunehmend Anwendung in verschiedenen Wirtschaftssegmenten. Auch auf dem Immobilienmarkt werden neue Einsatzmöglichkeiten getestet, wenn auch bisher überwiegend in Pilotprojekten und Nischen.

• Verschiedene Anwendungsfälle für Blockchain im Immobilienmarkt
• Tokenisierung und Smart Contracts im Fokus
• Blockchainisierung mit Potenzial

Gestartet sind Bitcoin & Co. als Nischenprodukt. Inzwischen haben Kryptowährungen eine bedeutende Marktgrösse erreicht, auch wenn sie als vollständige Alternative zum etablierten Fiat-Geldsystem nach wie vor keine breite Rolle spielen. Dennoch eröffnen sich zunehmend Wege, Blockchain-Technologien im Immobilienbereich einzusetzen.

Anzeige
Über 650+ Kryptos und 3.000 digitale Assets

Bitpanda ist der BaFin-lizenzierte Krypto-Broker aus Österreich und offizieller Krypto-Partner des FC Bayern München. Erstellen Sie Ihr Konto mit nur wenigen Klicks und profitieren Sie von 0% Ein- und Auszahlungsgebühren.

Vielversprechender Anwendungsfall: Tokenisierung

Eine der vielversprechendsten Anwendungen von Blockchain im Immobilienmarkt ist die Tokenisierung. Dabei werden Anteile einer Immobilie oder eines Immobilienportfolios digital abgebildet. In der Praxis kommen häufig tokenisierte Beteiligungsrechte zum Einsatz, während NFTs eher als technische Zusatzoption dienen. Die Tokenisierung ermöglicht es, dass Investoren Anteile an einer Immobilie erwerben und diese über digitale Plattformen handeln können, ohne gleich das gesamte Objekt kaufen zu müssen. Auf diese Weise können Investoren anteilig von Erträgen profitieren, ähnlich wie bei Immobilienfonds oder börsennotierten Immobiliengesellschaften. Allerdings sind Sekundärmärkte derzeit noch begrenzt und unterliegen regulatorischen Vorgaben.

Vereinfachung der Vertragsprozesse: Smart Contracts

Ein weiterer Einsatzbereich ist die Nutzung von Smart Contracts, also digitalen Verträgen, die automatisch auf der Blockchain ausgeführt werden. Führend ist dabei die Ethereum-Blockchain; auch Cardano und Tezos bieten Smart-Contract-Funktionalitäten. In der Immobilienwirtschaft können diese digitalen Verträge helfen, Transaktionen, Ausschüttungen oder Miet- und Kaufverträge effizienter abzuwickeln. Die Bedingungen werden transparent in der Blockchain hinterlegt und können automatisierte Abläufe auslösen, etwa Zahlungen oder Nebenkostenabrechnungen. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass Smart Contracts rechtlich keine klassischen Notar- oder Eigentumsprozesse ersetzen und der Code nachträglich unveränderlich ist.

Datenmanagement auf der Blockchain

Auch für Datenmanagement und -speicherung kann die Blockchain Vorteile bieten. Wichtige Informationen wie Eigentumsanteile oder historische Vertragsdaten lassen sich dezentral und manipulationssicher ablegen. In der Praxis werden die vollständigen Immobiliendaten häufig hybrid gespeichert, also teilweise on-chain für Nachvollziehbarkeit und Zeitstempel, teilweise off-chain für grössere Datenmengen und Datenschutz.

Blockchain mit Potenzial für die Immobilienwirtschaft

Blockchain-Anwendungen könnten Prozesse im Immobilienmarkt künftig effizienter gestalten und neue Formen von Beteiligungen ermöglichen. Gleichzeitig bestehen weiterhin Hürden, etwa unterschiedliche nationale regulatorische Vorgaben, begrenzte Liquidität der Token und die teilweise komplexe rechtliche Einordnung von digitalen Beteiligungsrechten. Blockchain könnte langfristig disruptives Potenzial besitzen, wird aber nur Schritt für Schritt in etablierten Märkten umgesetzt. Ein breiter Einsatz hängt zudem nicht von CBDCs ab, sondern von regulatorischer Klarheit, standardisierten Plattformen und der Akzeptanz durch Investoren.

Redaktion finanzen.ch

Weitere Links:


Bildquelle: Westend61 / Getty Images,SZ Photos/ shutterstock.com
Jetzt neu: Aktuelle Anlagetrends auf einen Blick
Ob Industrie 4.0, Luxusgüter oder Internet-Infrastruktur - hier finden Sie aktuelle Anlagetrends mit vielen Hintergrundinformationen und passenden Trendaktien. Jetzt mehr lesen

Krypto-Crash oder Einstiegs-Chance? – Bernhard Wenger von 21Shares zu Gast im BX Morningcall

Im BX Morningcall spricht Krypto-Experte Bernhard Wenger von @21shares über seinen Weg vom klassischen ETF-Geschäft in die Welt der Krypto-ETPs und erklärt, warum Bitcoin & Co. längst nicht ausgereizt sind. Er beleuchtet den Wandel von einem vorwiegend retailgetriebenen Markt hin zu immer mehr institutionellen Investoren, die über regulierte, physisch besicherte Produkte wie Bitcoin- und Krypto-ETPs investieren. Themen sind unter anderem Volatilität und „Krypto-Winter“, strenge Compliance- und Geldwäschereiregeln, Kostenstrukturen, Unterschiede im DACH-Raum sowie die Rolle des neuen US-Bitcoin-ETFs und des strategischen Investors FalconX für die nächste Wachstumsphase von 21Shares.

https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/

Krypto-Crash oder Einstiegs-Chance? – Bernhard Wenger von 21Shares zu Gast im BX Morningcall