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03.04.2025
Geändert am: 09.07.2024 22:09:37

Powell-Anhörung im Fokus: US-Börsen beenden Handel uneins -- SMI letztlich stabil -- DAX schliesst deutlich tiefer -- Asiens Börsen zum Handelsende mehrheitlich fester - Nikkei mit Rekord

Der heimische Markt trat am Dienstag auf der Stelle, wohingegen der deutsche Leitindex klare Abschläge verbuchte. Die US-Indizes fanden im Dienstagshandel keine gemeinsame Richtung. Die Aktienmärkte in Fernost tendierten letztlich überwiegend höher.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich im Dienstagshandel kaum verändert.

Der SMI konnte nach einem negativen Start im weiteren Verlauf vorübergehend ins Plus drehen, bevor er wieder auf rotes Terrain zurückfiel. Zum Handelsende zeigte er ein kleines Minus von 0,12 Prozent bei 12'037,36 Punkten.

Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendez des Leitindex und schlossen bei 16'037,73 Zähler (-0,13 Prozent) bzw. 1'956,46 Einheiten (-0,11 Prozent).

Generell waren sich die Marktteilnehmer einig, dass Investoren eine abwartende Haltung eingenommen haben. Auf der politischen Seite scheinen sie auf Hinweise aus den französischen Koalitionsgesprächen zu warten, wobei die Szenarien von einer Linksregierung bis hin zu einem marktfreundlichen Technokraten als Premierminister reichen. In den USA halten die Spekulationen über die weitere Zukunft vom amtierenden Präsidenten Joe Biden im derzeitigen Wahlkampf an.

Am Nachmittag richtete sich der Fokus auf Washington. Dort fand die Anhörung von Fed-Chef Jerome vor dem Bankenausschuss des Senats statt. Laut Analyst Elmar Völker von der Landesbank Baden-Württemberg liess sich der oberste US-Währungshüter weiterhin nicht genau in die Karten schauen, wie lange die Fed noch am aktuellen Leitzinsniveau festzuhalten gedenkt.

Gegen Wochenschluss stehen mit ersten Unternehmenszahlen und den Inflationszahlen aus den USA weitere Punkte auf der Agenda, die den Markt bewegen könnten.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt hielten sich am Dienstag zurück.

Der DAX hatte quasi unverändert eröffnet, fiel anschliessend aber deutlich zurück. Letztlich stand ein kräftiges Minus von 1,28 Prozent bei 18'236,19 Punkten an der Kurstafel.

Mit Spannung schauten die Börsianer auf die US-Notenbank, denn der Fed-Chef stellte sich einer halbjährlichen Anhörung im US-Kongress. Bei dieser Gelegenheit lieferte er jedoch keine klaren Signale, wann die Märkte eine Zinssenkung in den USA erwarten dürfen.

Im weiteren Wochenverlauf stehen vor allem Daten zu den US-Verbraucherpreisen im Fokus.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag mit unterschiedlichen Vorzeichen.

Der Dow Jones Index ging bei 39'291,97 Punkten um 0,13 Prozent leichter aus der Sitzung. Zum notierte zum Start hatte er sich kaum bewegt, im Handelsverlauf wechselten sich dann kleine Verluste mit kleinen Gewinnen ab.
Der NASDAQ Composite schloss mit einem kleinen Plus von 0,14 Prozent bei 18'429,29 Zählern. Er hatte bereits fester eröffnet, musste jedoch mit der Zeit einen Teil seiner Gewinne abgeben. Zeitweise geriet der Tech-Index auch knapp in die Verlustzone, bevor es wieder minimal aufwärts ging.

Nach den in Trippelschritten erreichten abermaligen Rekordständen der Wall Street zum Wochenstart zeigten sich am Dienstag Ermüdungserscheinungen. Trotzdem markierten der marktbreite S&P-500-Index und die NASDAQ-Indizes zeitweise erneut Rekordstände. Die Marktstrategen der Citigroup wurden indes mit Blick auf KI-Werte mittlerweile etwas vorsichtiger.

Die mit Spannung erwarteten Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Kongresses sorgten nur am Anleihe- und Devisenmarkt für kurzzeitige Bewegung. Powell hat sich die Optionen für den Zeitpunkt einer Zinssenkung offen gehalten. "Wir werden weiterhin von Sitzung zu Sitzung Entscheidungen treffen", sagte er laut Text einer vorbereiteten Rede. Die Beschäftigungsdaten der vergangenen Woche würden nach Aussage von Powell zudem ein "ziemlich klares Signal" dafür senden, dass sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu vor zwei Jahren deutlich abgekühlt haben. Powells Einschätzung ist wichtig, weil seine Kollegen und er in den vergangenen zwei Jahren gesagt haben, dass der Arbeitsmarkt überhitzt sei und die Löhne in einem Tempo stiegen, das es der Inflation nicht erlaubte, zu ihrem 2-Prozentziel zurückzukehren.

ASIEN

Die Börsen in Fernost endeten am Dienstag mehrheitlich stärker.

In Tokio kletterte der Leitindex Nikkei 225 bis Handelsende um 1,96 Prozent auf 41'580,17 Punkte. Im Verlauf konnte er sogar ein neues Allzeithoch knacken.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite letztendlich 1,26 Prozent im Plus bei 2'959,37 Zählern. Daneben schloss der Hang Seng in Hongkong unverändert bei 17'523,23 Einheiten.

Überwiegend im Plus haben sich die Börsen in Asien am Dienstag gezeigt. Anleger hofften, dass US-Notenbankchef Jerome Powell bei seiner Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats im späteren Tagesverlauf eine baldige Zinssenkung der Federal Reserve signalisiere, hiess es aus dem Handel. Im weiteren Verlauf der Woche stehen Daten zur Inflation in den USA auf der Agenda. Hier werde auf eine Abschwächung des Preisauftriebs gehofft.

Angeführt wurden die Märkte der Region von der Tokioter Börse, wo der Nikkei-225-Index auf ein Rekordhoch stieg. Der hartnäckig schwache Yen gab vor allem Aktien der Elektronik- und Technologiebranche Auftrieb, deren Ertragslage von der Schwäche der heimischen Währung besonders stark profitieren könnte.

Die chinesischen Börsen erholten sich im späten Handel, nachdem zunächst weiter der Handelsstreit mit der EU auf den Kursen gelastet hatte. Letztere hatte in der vergangenen Woche weitere Zölle auf chinesische Elektroautos in Kraft gesetzt. Daneben mache sich Skepsis breit mit Blick auf die kommende Woche stattfindende Plenartagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, so die Analysten von Nomura. Das Komitee werde sich wohl auf langfristige Reformen konzentrieren, was den Aktienmarkt nur bedingt stützen dürfte.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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