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Geändert am: 02.07.2024 22:06:52

EU-Inflationsdaten im Blick: US-Börsen letztlich fester -- SMI und DAX schliessen im Minus -- Börsen in Fernost letztendlich mit Zuwächsen

Die heimische Börse bewegte sich am Dienstag auf rotem Terrain. Der deutsche Leitindex präsentierte sich ebenfalls tiefer. Die Wall Street zeigte sich am Dienstag fester. Die asiatischen Indizes zeigten sich indes stärker.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt büsste am Dienstag ein.

Der SMI fiel bereits kurz nach Eröffnung ins Minus und beendete den Tag 0,32 Prozent tiefer bei 12'011,02 Punkten.

Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des SMI und schlossen 0,22 Prozent im Minus bei 15'954,38 Einheiten respektive 0,32 Prozent tiefer bei 1'945,31 Zählern.

Die Stimmung an den Finanzmärkten hatte sich seit dem Wochenstart um 180 Grad gedreht. Am Montag hatte die Tatsache, dass weder die rechts- noch die linksextremen Parteien eine absolute Mehrheit in der französischen Nationalversammlung erlangt haben, für ein gewisses Durchatmen gesorgt. Das Rassemblement National hat zwar die Wahlen gewonnen, aber weniger klar als befürchtet. Nun richten sich am Dienstag die Blicke auf den kommenden Sonntag, wenn die entscheidenden Wahlen stattfinden. Die Unsicherheit nehme wieder zu, heisst es im Handel.

Aber auch die US-Wahlen hätten begonnen und würden ebenfalls Wellen in die Finanzmärkte entsenden, sagt ein Händler. "Die Marktteilnehmer befinden sich weiter im Sommermodus und wollen keinen neuen Schwung in die zweite Jahreshälfte bringen." Zu ungewiss seien die bevorstehenden zinsmarktpolitischen und geopolitischen Grossereignisse ab Herbst. "Die antizipierten Zinssenkungen in der EU und den USA können in den jeweiligen Auswirkungen noch nicht abgeschätzt werden." Derweil ist die Inflation im Euroraum im Juni leicht gesunken, die unterliegende Teuerung bleibt aber hartnäckig.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt wurden am Dienstag Abgaben verbucht.

Der DAX notierte bereits zu Handelsbeginn im Minus und baute seine Verluste im weiteren Verlauf aus. Er schloss schlussendlich 0,69 Prozent tiefer bei 18'164,06 Punkten.

Der DAX hatte am Dienstag seinen Anfangsverlust nach der Bekanntgabe von EU-Inflationsdaten vergrössert. Die Inflation im Euroraum ist im Juni leicht gesunken, die unterliegende Teuerung bleibt aber hartnäckig. Die Inflationsrate fiel von 2,6 Prozent im Mai auf 2,5 Prozent. Ohne schwankungsanfällige Preise von Energie und Nahrungsmitteln stagnierte die Teuerung im Juni auf 2,9 Prozent. Hier hatten Experten mit einem leichten Rückgang gerechnet.

Es sehe so aus, als würden die Anleger derzeit nur auf wirklich schlechte Nachrichten warten, um weiter Kasse zu machen, bemerkte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets. "Es spricht vieles dafür, dass der Markt in ein Sommerloch fällt. Wie tief, ist schwer vorauszusagen und dürfte auch von der Qualität der Nachrichten und der Entwicklungen in Frankreich abhängen, wo am kommenden Sonntag die Stichwahl stattfindet", ergänzte Molnar.

WALL STREET

Die US-Börsen konnten am Dienstag frühe Verluste wettmachen.

Der Dow Jones Index begann die Sitzung etwas tiefer, schaffte im Verlauf aber den Sprung ins Plus und beendete die Sitzung 0,41 Prozent höher bei 39'331,85 Punkten.
Auch der NASDAQ Composite gab zunächst nach, drehte dann aber in die Gewinnzone und notierte letztlich 0,84 Prozent im Plus bei 18'028,76 Zählern.

Erst am Freitag steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht der konjunkturelle Höhepunkt der Börsenwoche an. Dieser könnte wichtige Hinweise auf Ausmass und Tempo möglicher Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed geben - oder aber über deren Ausbleiben, was an der Börse für Enttäuschung und fallende Kurse sorgen könnte. Zuvor findet am Mittwoch nur ein verkürzter Handel statt und am Donnerstag bleiben die Börsen wegen des Feiertags Independence Day geschlossen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost tendierten im Dienstagshandel höher.

In Tokio zog der Leitindex Nikkei 225 schlussendlich um 1,12 Prozent an auf 40'074,69 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite zu Handelsende mit plus 0,08 Prozent bei 2'997,01 Zählern nur noch knapp in Grün. Daneben konnte der Hang Seng in Hongkong bis zum Schluss noch um 0,29 Prozent auf 17'769,14 Einheiten zulegen, nachdem es im Frühhandel deutlicher bergauf gegangen war. Am Vortag wurde dort nicht gehandelt.

An den asiatischen Börsen ist es am Dienstag im späten Geschäft mehrheitlich leicht nach oben gegangen. Grosse Verunsicherung im Vorfeld einer Rede von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell im Tagesverlauf war nicht zu spüren. Powell wird sich zusammen mit anderen Notenbankern auf einer Veranstaltung der EZB äussern. Unterstützung für die Märkte der Region kam von der Wall Street, wo besonders Technologiewerte anzogen.

An den chinesischen Börsen tat sich nicht viel. Anders als in den USA zählten Technologiewerte eher zu den Verlierern. Investoren vor allem im chinesischen Kernland warten auf ein Treffen der KP Mitte Juli, auf dem die wirtschaftliche Situation des Landes thematisiert und auch konjunkturelle Stimuli bzw. Wirtschaftsreformen beschlossen werden dürften. Der Pessimismus über die chinesische Konjunktur hat jüngst die Nachfrage nach chinesischen Staatsanleihen beflügelt. Die Notenbank versucht nun, die Nachfrage etwas zu dämpfen. Laut Nomura bleibt der Immobilienmarkt schwach. Die jüngsten Stützungsmassnahmen zeigten nur bescheidene Effekte.

Unterstützung in Japan kam einmal mehr vom nachgebenden Yen. Banken und Versicherungen waren gesucht mit der Hoffnung auf steigende Zinsen. Die Renditen am Anleihemarkt steigen derweil bereits weiter, weil Anleger auf Zinserhöhungen wetten. Die Zehnjahresrendite der Staatsanleihen steigt über die Marke von 1 Prozent.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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