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Starke Renditen 01.03.2024 22:03:00

Andreessen Horowitz investiert in EigenLayer: Millionen für Krypto-Restaking-Unternehmen

Andreessen Horowitz investiert in EigenLayer: Millionen für Krypto-Restaking-Unternehmen

Das Krypto-Restaking-Startup EigenLayer geniesst aufgrund der Chance auf hohe Renditen in der Kryptobranche ein hohes Ansehen. Eine von Andreessen Horowitz geleitete Finanzierungsrunde dürfte dem jungen Unternehmen weiter Antrieb verleihen.

• EigenLayer stellt Restaking vor
• Andreessen Horowitz als Geldgeber
• Grosses Potenzial erkannt

EigenLayer verspricht hohe Renditen durch Restaking

Das Krypto-Startup EigenLayer hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Restaking von Kryptowährungen zu erleichtern. Die 2021 vom ehemaligen University of Washington-Professor Sreeram Kannan gegründete Plattform ermöglicht es Nutzern, ihre Token auf mehreren Protokollen gleichzeitig zu staken und somit attraktivere Renditen zu erhalten. Restaker gehen über das Ethereum-Protokoll gemeinsame Sicherheiten ein und bilden so die Grundlage von EigenLayer, wie das Unternehmen auf seinem Webauftritt erklärt. Operator validieren Aufgaben dann unter Verwendung von wiederhergestellten Ether-Token über Actively Validated Services (AVS), zum Beispiel EigenDA. AVS liefern modulare Dienste dann an sogenannte Rollups. "Sie [Validatoren, Anm. d. Red.] haben bereits ein gewisses wirtschaftliches Kapital und Vertrauen in Ethereum investiert, dass sie die Governance des Protokolls nicht verletzen werden, da sie sonst ihren Anteil an dem, was es tut, verlieren", so Kannan gegenüber "Fortune".

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Andreessen Horowitz führt Finanzierungsrunde an

Laut "BeInCrypto" hat das von EigenLayer entwickelte Restaking-Konzept in der Kryptoszene zu einer weitreichenden Euphorie geführt. Anfang Februar öffnete sich das Netzwerk für einen begrenzten Zeitraum für Einzahlungen, die in den Restaking-Prozess fliessen. Nun hat das Projekt mit der Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz einen prominenten Geldgeber für sich gewinnen können. Wie das auch unter dem Kürzel a16z bekannte Unternehmen kürzlich in einem Blogeintrag bekanntgab, habe man die Führung der Series B-Finanzierungsrunde von EigenLayer für sich gewinnen können. Insgesamt habe EigenLayer von Andreessen Horowitz eine Finanzsspritze in Höhe von 100 Millionen US-Dollar erhalten, wie Fortune die Ankündigung ergänzte.

EigenLayer mit Alleinstellungsmerkmal

Für einen Einstieg habe für a16z vor allem das Alleinstellungsmerkmal von EigenLayer gesprochen. "Es ist äusserst selten, dass man einem Gründer mit einer Vision und einem Plan begegnet, der das Potenzial hat, alles zu verändern. Ich habe den Gründer von EigenLayer, Sreeram Kannan, nicht nur als brillant kennengelernt, sondern auch als grundlegend motiviert durch eine Vision der Zukunft, die so klar und fesselnd ist, dass sie augenblicklich real wird, wenn man mit ihm spricht", erklärte General Partner Ali Yahya im Blogeintrag. "Wir freuen uns, gemeinsam mit Sreeram und dem gesamten Team eine Plattform aufzubauen, die eine neue Dimension der offenen Innovation auf Ethereum eröffnet."

Dunkle Wolken am Kryptohimmel?

Trotz aller Euphorie am Markt und der neuen Finanzierungsrunde könne EigenLayer zukünftig mit Regulierungsschwierigkeiten zu kämpfen haben, wie Fortune zu bedenken gab. So kündigte Gary Gensler, Leiter der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) im März 2023 einen härteren Umgang mit sogenannten Proof-of-Stake-Token an, zu denen Ethereum zählt. Das Krypto-Urgestein Bitcoin basiert hingegen auf dem Proof-of-Work-Verfahren, das oftmals aufgrund seines hohen Energieverbrauchs in der Kritik steht. Kryptowährungen, die gestaket werden, seien Gensler zufolge jedoch als Wertpapiere zu behandeln, wie "The Block" berichtete. "Die Investoren erwarten eine Rendite, sie erwarten etwas von diesen Token, egal ob es sich um Proof-of-Stake-Token handelt, bei denen sie auch auf Renditen für diese Proof-of-Stake-Token hoffen und 2 %, 4 % oder 18 % Rendite erhalten", wird der SEC-Chef zitiert. Oftmals stecken hinter den Internetmünzen Unternehmer und Entwickler, die gewinnorientiert agieren, weshalb ähnliche Massstäbe wie für den Aktienhandel gelten müssten.

Kannan sieht das Geschäft von EigenLayer jedoch nicht durch Genslers Ankündigungen bedroht, wie er gegenüber Fortune erklärte. "Wir befinden uns nicht in der gleichen Zone", hielt der Gründer des Startups fest.

Redaktion finanzen.ch


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