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Geändert am: 21.06.2024 22:31:13

Hexensabbat: SMI und DAX schliessen leichter -- US-Börsen letztlich uneins -- Asiens Märkte letztlich in Rot

Der heimische sowie der deutsche Markt gaben am Freitag ab. Die US-Märkte liefen am letzten Handelstag der Woche in verschiedene Richtungen. An den Börsen in Fernost ging es zum Wochenschluss nach unten.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich vor dem Wochenende deutlich schwächer.

Der SMI fiel bereits kurz nach Eröffnung ins Minus und beendete den Tag schliesslich 0,95 Prozent tiefer bei 12'012,87 Punkten.

Die Nebenwertindizes SPI und SLI schlossen sich der schwachen Tendenz des SMI an und verbuchten letztlich 0,92 Prozent im Minus bei 15'969,72 Einheiten respektive 1,01 Prozent tiefer bei 1'943,24 Zählern.

Gewinnmitnahmen bei grossen US-Technologiewerten hätten die Anleger beunruhigt, sagt ein Händler. Dazu komme, dass der Anstieg der NASDAQ zuletzt fast nur noch von den Schwergewichten getragen worden sei. Und eine rückläufige Marktbreite sei oftmals Vorbote einer Korrektur, hiess es dazu bei Raiffeisen. Zudem würden die Märkte manchmal nach dem Hexensabbat (dem grossen Verfallstermin an der Eurex, der heute ansteht) ihre Richtung ändern, meinte ein Händler.

Auch die unerwartet schwachen Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus der Eurozone hätten die Anleger etwas aufgeschreckt, hiess es weiter. Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im Juni deutlich verschlechtert, wie der von S&P Global ermittelte PMI signalisiert. Dieser sank um 1,4 Punkte auf 50,8 Zähler. Analysten hatten dagegen mit einer leichten Aufhellung gerechnet. Der Rückschlag deute darauf hin, dass sich die Wirtschaft im Euroraum nur langsam erholen werde, hiess es bei der Commerzbank. Nun würden manche Marktteilnehmer hierzulande auch die Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom Vortag eher als negatives Konjunktursignal interpretieren, sagte ein anderer Händler.

Am grossen Verfallstag (Hexensabbat) liefen Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen aus. Vom "grossen Verfall" oder auch "vierfachen Verfall" sprechen Börsianer, wenn Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien am selben Tag verfallen. Zu diesen Terminen können Aktienkurse und auch Indizes ohne wesentliche Nachrichten spürbar schwanken. Hinter diesen Schwankungen stehen Marktteilnehmer, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Vor allem grössere Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen vorher die Kurse auf jene Preise zu treiben, zu denen sie an der Terminbörse engagiert sind.

Zur Mittagszeit um 12.00 Uhr, beim sogenannten Fixing, verfielten zunächst die Index-Optionen und -Futures von EuroStoxx 50 und Stoxx 50 an der Eurex. Um 13.00 Uhr verfielten in der Mittagsauktion die Futures und Optionen auf den DAX und den TecDAX und fünf Minuten später die auf den MDAX. Gegen Handelsschluss dann liefen die Optionen und Futures auf die einzelnen Aktien aus.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger am Freitag zurück.

Der DAX rutschte kurz nach Handelsbeginn in die Verlustzone und verbuchte schliesslich 0,50 Prozent tiefer bei 18'163,52 Einheiten.

Nach seinem starken Vortag hatte der DAX am Freitag sein Wochenplus reduziert. Gewinnmitnahmen bei US-Technologiewerten sorgten wohl dafür, dass Anleger auch in Deutschland erst einmal vorsichtiger wurden.

Der grosse Verfall an den Terminbörsen rückte am Freitag in den Fokus. Laut Börsenbrief-Autor Hans Bernecker können diese Tage für "Volatilität und Verzerrungen mit begrenzter Aussagekraft" sorgen.

Thema war auch, dass sich die Stimmung in den Unternehmen des Euroraumes im Juni deutlich verschlechtert hat. Allerdings zeigt der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex mit mehr als 50 Punkten noch Wirtschaftswachstum an.

WALL STREET

Die Anleger an der Wall Street hielten sich vor dem Wochenende zurück.

Der Dow Jones Index pendelte überwiegend um die Nulllinie und schloss letztendlich 0,04 Prozent höher bei 39'150,33 Zählern.
Der NASDAQ Composite präsentierte sich ebenfalls relativ lethargisch und gab letztlich um 0,18 Prozent auf 17'689,36 Zähler ab.

Vor dem Wochenende war an den US-Börsen die Luft raus. Auch bei den Chip-Titeln, die zuletzt noch von Rekord zu Rekord geeilt waren, nahmen Anleger erneut Gewinne mit. Gegenwind kam von Konjunkturseite: So offenbarte eine an den Finanzmärkten stark beachtete Umfrage unter Einkäufern in Unternehmen eine optimistischere Stimmung als von Experten erwartet. Dies könnte gegen Zinssenkungen durch die US-Notenbank sprechen, was sich wiederum negativ auf den Aktienmarkt auswirken würde.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Freitag rote Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem kleinen Verlust von 0,09 Prozent bei 38'596,47 Punkten. Unterstützung erhielt er vom erneut und diesmal deutlicher gesunkenen Yen, was günstig ist für die Exportindustrie des Landes. Neue Preisdaten aus Japan sind unterdessen durchwachsen ausgefallen.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite bis Handelsende 0,24 Prozent auf 2'998,14 Zähler. In Hongkong gab der Hang Seng 1,67 Prozent auf 18'028,52 Einheiten ab.

Nach der überwiegend leichteren Tendenz an der Wall Street ist es am Freitag auch an den ostasiatischen Aktienmärkten nach unten gegangen. Teilnehmer in Hongkong berichteten derweil von Enttäuschung im Handel, dass auf der jüngsten Lujiazui-Finanztagung in Schanghai keine Konjunkturmassnahmen angekündigt worden seien. Die Anleger warteten somit nun auf Hinweise auf bevorstehende politische Massnahmen von der im Juli stattfindenden Politbüro-Tagung.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Typ Stop-Loss Hebel Symbol
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SMI-Kurs: 12’304.79 23.07.2024 14:12:35
Long 11’839.31 19.90 UB8SSU
Long 11’557.49 13.78 UBSTBU
Long 11’080.00 8.99
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