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Geändert am: 18.11.2024 22:01:22
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SMI letztlich stabil -- DAX beendet Handel moderat im Minus -- Wall Street schlussendlich uneinheitlich -- Asiens Börsen schliessen uneins
Der heimische Aktienmarkt bewegte sich knapp oberhalb der Nulllinie. Der deutsche Aktienmarkt machte leichte Verluste. Die Wall Street zeigte sich uneins. Die asiatischen Börsen fanden zum Wochenbeginn keine einheitliche Richtung.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich am Montag weitgehend stabil.
Der SMI startete die Woche marginal höher. Anschliessend zeigte er sich schwächer, konnte zum Handelsschluss jedoch zurück an die Nulllinie aufschliessen. Sein Schlussstand: 11’639.60 Punkte (+0,11 Prozent).
Die Nebenwerteindizes notierten ebenfalls wenig bewegt, nachdem der SPI zu Beginn minimal verlor und der SLI marginal im Plus lag. Der SPI schloss 0,03 Prozent höher bei 15’492,58 Stellen, während der SLI 0,17 Prozent auf 1’915,35 Zähler zulegte.
Die Agenda für diese anstehende Woche bietet ein paar wichtige Eckpunkte. Während hierzulande etwa der Kapitalmarkttag des Nahrungsmittelriesen Nestlé (Dienstag) für Gesprächsstoff sorgen könnte, haben vor allem die Quartalszahlen von NVIDIA zur Wochenmitte das Zeug, die Märkte zu bewegen. Analysten rechnen mit einem Umsatzsprung beim Marktführer für Chips für künstliche Intelligenz. Darüber hinaus dürften weitere Nachrichten der anstehenden Regierung von Donald Trump sowie Zinserwartungen das Marktgeschehen beeinflussen. Fed-Chef Jerome Powell hatte vergangene Woche deutlich gemacht, die Notenbank habe keine Eile mit weiteren Zinssenkungen.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Montag abwärts.
Der DAX eröffnete die Sitzung noch etwas höher, rutschte anschliessend jedoch ins Minus und gab letztlich 0,11 Prozent auf 19'189,19 Zähler ab.
Die Trendsuche im DAX setzte sich fort: Nach zuletzt starken Schwankungen ohne Kursgewinne startete der deutsche Leitindex mit leichten Verlusten die neue Woche. In der Vorwoche hatte es bereits zweimal so ausgesehen, als starte die Jahresendrally. Letztlich ging den Käufern jedoch immer schnell die Luft aus, und das Rekordhoch von Mitte Oktober bei 19'674 Punkten blieb noch auf Abstand. In den USA korrigierten die Indizes zuletzt ihre Gewinne nach der Wahl deutlich. Auftrieb kam am Morgen vor allem aus China, wo die Märkte positiv auf eine Geldspritze der Zentralbank reagierten. Chinas Staatschef Xi Jinping erklärte derweil, auch mit der künftigen US-Regierung unter Donald Trump zusammenarbeiten zu wollen.
WALL STREET
Am Montag ging es an den US-Märkten in unterschiedliche Richtungen.
Der Dow Jones verlor zum Start minimal und bewegte sich auch weiter unterhalb der Nulllinie. Letztendlich ging er 0,13 Prozent schwächer bei 43'390,03 Punkten in den Feierabend.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete derweil minimal höher und legte anschliessend weiter zu. Zum Handelsende notierte er 0,60 Prozent stärker bei 18'791,81 Zählern.
Zum Wochenstart hielten sich Händler zurück und warteten zunächst auf Hinweise, wie es um das Wirtschaftswachstum und die Leitzinsen bestellt ist. Die Trump-Rally hatte jüngst einen Dämpfer erfahren, nachdem Sorgen aufgekommen waren, die Wirtschaftspolitik des designierten US-Präsidenten könne inflationär wirken. Derweil wird mit Spannung erwartet, wer den Ministerposten für das Finanzressort besetzen dürfte. Der E-Autobauer Tesla profitierte hingegen weiter von der Trump-Euphorie, insbesondere nachdem es einen Medienbericht gibt, der nahelegt, dass es unter Trump in den USA Lockerungen bei den Regeln für autonomes Fahren geben könnte.
ASIEN
Die Börsen in Fernost beenden den Montagshandel uneins.
In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei 225 schlussendlich 1,09 Prozent auf 38'220,85 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite zum Börsenschluss 0,21 Prozent tiefer bei 3'323,85 Zählern.
Der Hang Seng in Hongkong stieg letztlich um 0,77 Prozent auf 19'576,61 Stellen.
Die Aktienmärkte in Ostasien schüttelten zu Beginn der Börsenwoche die schwache Vorgabe der Wall Street vom Freitag ab.
In den USA hatte auf die Stimmung gedrückt, dass US-Notenbankchef Powell wegen der starken Konjunktur eine langsamere Gangart beim Zinssenkungsprozess in Aussicht gestellt hatte. Dazu hatten sich am Freitag dann auch noch neue robuste US-Wirtschaftsdaten gesellt. Dennoch wird zumindest für die Dezember-Sitzung der US-Notenbank am Markt mit einer 62-prozentigen Wahrscheinlichkeit weiter eine Zinssenkung erwartet.
In Schanghai hiess es, die jüngsten Wirtschaftsdaten des Landes zeigten einige Anzeichen für Verbesserungen, aber Peking müsse dennoch mehr tun, um den Schwung angesichts wachsender geopolitischer Unsicherheiten aufrechtzuerhalten.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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