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Geändert am: 11.06.2024 22:27:15

Vor Fed-Entscheid: Dow und NASDAQ schliessen unterschiedlich -- SMI und DAX schliessen tiefer -- Börsen in Fernost beenden Handel uneins

Der heimische Aktienmarkt fiel im Verlauf in die Verlustzone zurück. Auch der deutsche Leitindex zeigte sich schwach. Die US-Börsen notierten uneins. Die asiatischen Indizes tendierten derweil in verschiedene Richtungen.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt musste seine anfänglichen Zuwächse am Dienstag abgeben.

Der SMI war mit moderaten Gewinnen in den Tag gestartet. Im Verlauf drehte er allerdings in die Verlustzone. Er beendete die Sitzung 0,53 Prozent tiefer bei 12'072,92 Punkten.
Die Nebenwerteindizes SPI und SLI bewegten sich ebenfalls auf rotem Terrain. Sie beendeten den Tag 0,51 Prozent schwächer bei 16'031,70 Zählern bzw. 0,58 Prozent leichter bei 1'961,39 Einheiten.

Der Ausflug in die Gewinnzone währte an der Schweizer Börse am Dienstag nicht lange. Letztlich notierte der Leitindex SMI wieder im Minus und bewegte sich erneut unter der Marke von 12'100 Punkten, unter die er am Vortag bereits im Zuge der Europa-Wahl-Nachwehen kurzzeitig gefallen war. Der Rechtsruck in Europa hat an den Märkten für Unsicherheit gesorgt und die Volatilität erhöht. Die Bewegungen sollten aber vor allem als Zurückhaltung vor dem "Super-Mittwoch" gewertet werden.

In den USA stehen dann erstmals seit Juni 2020 neue US-Inflationsdaten und eine Sitzung der US-Notenbank am selben Tag im Terminkalender. Das Enttäuschungspotenzial ist damit hoch. Nicht nur, könnte die Inflation höher als erwartet ausfallen, sondern auch die US-Notenbank könnte am Abend die Zahl der möglichen Zinssenkungen noch weiter senken oder den Zeitpunkt für die Zinswende noch weiter nach hinten schieben. "Die Angst vor einer Kombination möglicherweise aus allem und einer entsprechenden Reaktion am Aktienmarkt lähmt derzeit die Anleger", sagte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex verbuchte am Dienstag Verluste.

Der DAX bewegte sich zum Handelsbeginn minimal höher, rutschte im Verlauf jedoch tief ins Minus. Bis zum Handelsende konnte er seine Verluste etwas eingrenzen. Letztlich notierte er 0,68 Prozent tiefer bei 18'369,94 Zählern.

Die anhaltende Verunsicherung nach der Europawahl und vor der US-Zinssitzung haben dem deutschen Aktienmarkt auch am Dienstag zu schaffen gemacht.

Für die anstehende US-Zinsentscheidung am Mittwochabend wird fest damit gerechnet, dass die Notenbank Fed den Leitzins unverändert lassen wird. Allerdings könnte die dazu gehörige Stellungnahme und die anschliessende Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell Hinweise auf die weitere Zinspolitik liefern. Davor werden am Mittwoch Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise erwartet, die ebenfalls Aufschluss über den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung in den USA seit der grossen Inflationswelle geben könnten.

WALL STREET

Die immer näher rückende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed überschattete auch am Dienstag die US-Börsen.

Der Dow Jones Index ging 0,31 Prozent schwächer bei 38'747,35 Zählern in den Feierabend. Der NASDAQ Composite erreichte unterdessen bei 17'343,55 Punkten ein neues Rekordhoch, nachdem der Techwerteindex 0,88 Prozent zugelegt hatte.

Vor den viel beachteten Inflationsdaten und der zur Wochenmitte anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed haben die US-Börsen am Dienstag nur teilweise den Rückwärtsgang eingelegt. Bevor nicht klarer ist, welchen geldpolitischen Kurs die Federal Reserve (Fed) einschlägt, hielten sich die Anleger mit Aktienengagements erst einmal zurück, lediglich Techanleger waren ungebremst in Kauflaune.

Am US-Anleihemarkt, wo die Erwartungen an die künftigen US-Leitzinsen gehandelt werden, legten die Bonds unterdessen leicht zu. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatspapiere hielt sich in etwa auf dem Niveau von knapp 4,5 Prozent.

Das Ausmass der erwarteten Zinssenkungen in der weltgrössten Volkswirtschaft im weiteren Verlauf des Jahres dürfte die internationalen Börsen entscheidend beeinflussen. "Wir gehen davon aus, dass der Offenmarktausschuss für dieses Jahr nur noch zwei Zinssenkungen prognostiziert. Im März waren es noch drei", schrieb etwa Ökonom Gilles Moëc von Axa IM.

ASIEN

An den Börsen in Fernost wird am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 zog schlussendlich um 0,25 Prozent an auf 39'134,79 Punkte.

Nachdem am Montag wegen des Drachenbootfestes nicht gehandelt wurde, verlor der Shanghai Composite am Dienstag bis Handelsende 0,76 Prozent auf 3'028,05 Einheiten. In Hongkong ging es nach der Feiertagspause derweil für den Hang Seng um 1,04 Prozent nach unten auf 18'176,34 Indexpunkte.

Uneinheitlich zeigten sich die Börsen in Asien am Dienstag. Nachdem in China und Hongkong am Vortag feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, war die Tendenz dort deutlich negativ. Teilnehmer berichteten von Nachholbedarf auf den Zinssenkungsdämpfer in den USA vom Freitag angesichts eines sehr robust ausgefallenen Arbeitsmarktberichts. Dazu sei bereits Zurückhaltung im Vorfeld neuer wichtiger Preisdaten aus den USA und neuer Beschlüsse und Zinsprognosen der US-Notenbank - beides am Mittwoch - gekommen. Insbesondere in Japan sind die Blicke zudem auf den Freitag gerichtet, wenn die japanische Notenbank tagt.

In Tokio stützten daneben die leicht positiven Vorgaben der US-Börsen ebenso etwas wie der zuletzt wieder schwächere Yen, hiess es.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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