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Selbstverwahrung 28.07.2021 23:23:00

Square will mit eigenem Bitcoin-Wallet Krypto-Investoren anlocken

Square will mit eigenem Bitcoin-Wallet Krypto-Investoren anlocken

Der mobile Bezahldienst Square nimmt Krypto-Investoren als Kunden ins Visier und entwickelt dazu ein Hardware-Wallet, um ihnen eine Möglichkeit der "unterstützten Selbstverwahrung" zu bieten.

• Square will Bitcoin-Verwahrung massentauglich machen
• Square entwickelt eigenes Hardware-Wallet
• Ansatz ist die assistierte Selbstaufbewahrung

Wer Kryptowährungen erwerben möchte, der benötigt ein sogenanntes Wallet - dieses ist vergleichbar mit einer elektronischen Brieftasche. Jedoch gibt es hierbei verschiedene Möglichkeiten der Verwahrung. Zum einen ist es möglich, ein Wallet recht einfach bei einer Kryptobörse anzulegen, jedoch kann man hierbei auch Opfer von Hackerangriffen oder Betrug werden. Sicherer ist die Nutzung eines Hardware-Wallets, weil die Nutzer hierbei ihre Private Keys sowie ihre Krypto-Vermögen selbst speichern. Jedoch gilt diese Methode bisher noch als wenig benutzerfreundlich, weshalb die Cyberdevisen hauptsächlich Blockchain-gesichert in Software-Wallets aufbewahrt werden.

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"Unterstützte Selbstverwahrung"

Eben hier will Jack Dorsey, CEO von Twitter sowie dem Finanzdienstleistungs- und Mobile-Payment-Unternehmen Square, ansetzen um die Popularität von Kryptowährungen zu verbessern: "Verwahrung muss nicht alles oder nichts sein. Wir können Verwahrung für Nutzer vereinfachen, indem wir 'unterstützte Selbstverwahrung' ermöglichen. Damit dies auch angenommen wird, brauchen wir ein tolles Produktdesign. Es braucht minimale Installationszeit, die Möglichkeit, bestehende Geräte dafür nutzen zu können, und End-to-end-Fähigkeit", zitiert "Cointelegraph" den bekannten Bitcoin-Fan.

Hardware-Wallet von Square

Jüngst hat Dorsey auf Twitter bestätigt, dass Square, das bereits Terminals und Leser für Kartenzahlung im Angebot hat, nun auch ein physisches Gerät herausbringen will, welches Bitcoins speichert: "Wir machen es. #Bitcoin" lautete sein Retweet auf die Ankündigung des leitenden Hardware-Entwicklers Jesse Dorogusker.

Dorogusker erklärte, dass man die Verwahrung von Bitcoin tauglich für den Massenmarkt machen will. Deshalb soll das Hardwallet von Square, das sich zunächst auf die weltweit beliebteste Kryptowährung Bitcoin konzentriert, in erster Linie für die mobile Nutzung sowie das Multisig-Verfahren ausgelegt sein, und eine "unterstützte Selbstverwahrung" ermöglichen.

Square möchte also mit seinem Hardware-Wallet erreichen, dass Nutzer ihre Bitcoin selbst verwalten können, sie hierbei jedoch vom Zahlungsdienstleister technisch unterstützt werden.

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: Lukas Gojda/Shutterstock.com

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