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09.09.2024 21:43:00
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Schweizer Bankensektor: Wie es im zweiten Halbjahr weiter gehen könnte

Die Schweizer Banken blicken optimistisch auf das zweite Halbjahr 2024. Die Fusion der UBS mit der Credit Suisse habe die Branche gestärkt und die wirtschaftliche Entwicklung bleibe stabil, heisst es. Die Banken erwarten ein moderates Wachstum und eine weitere Verbesserung der Rentabilität.
• Ausblick auf das zweite Halbjahr 2024
• Fusion der UBS mit der Credit Suisse
Stabile wirtschaftliche Entwicklung
Die Schweizer Banken blicken laut dem Swiss Banking Outlook optimistisch auf das zweite Halbjahr 2024. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibe stabil und die Inflation sei niedrig, heisst es. Die Inflation lag im August bei 1,1 Prozent und ist somit im Vergleich zu Juli um 0,2 Prozentpunkte gesunken, wie Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen. Im Vergleich dazu ist auch die Teuerung im Nachbarland Deutschland rückläufig. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex wird von Destatis für August mit 2,0 Prozent angegeben, nach 2,6 Prozent im Juli. Dennoch liegt der Wert deutlich höher als in der Eidgenossenschaft. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Leitzins im Juni zum zweiten Mal in Folge gesenkt, was die Kreditvergabe und die Investitionen ankurbelte.
Dies lässt sich auch daran erkennen, dass im ersten Halbjahr das verwaltete Vermögen der Schweizer Banken laut dem Bankenbarometer 2024 auf 9,069 Billionen Franken stieg - ein Zuwachs von 8 Prozent. Erstmals wurde damit die Grenze von 9 Billionen Franken überschritten. Die positiven Entwicklungen am Aktienmarkt hatten daran ebenso ihren Anteil. So stieg der heimische Leitindex SMI im ersten Halbjahr um rund 7,7 Prozent.
Ausblick auf das zweite Halbjahr 2024
Die von der SBVg befragten Finanzmarktexperten und -expertinnen erwarten ein moderates Wachstum im zweiten Halbjahr 2024. Die Befragten gehen für das Gesamtjahr 2024 davon aus, dass das (reale) Wirtschaftswachstum bei 1,2 Prozent und die Inflationsrate bei 1,3 Prozent liegen werde. Darüber hinaus erwartet die Mehrheit, dass die SNB noch eine weitere Zinssenkung vollziehen wird, sodass sich der Referenzsatz dann auf 1,0 Prozent belaufe. Dies dürfte zwar den Margen im Zinsgeschäft zusetzen, könnte jedoch von "einem anhaltenden Wachstum bei der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung" kompensiert werden.
Hintergrund dürften die sich aufhellenden Konjunkturaussichten sein. So gab das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO in seinem Sommer-Bericht an, dass die Konjunkturindikatoren darauf hindeuteten, "dass der konjunkturelle Tiefpunkt überschritten wurde".
Hinzu kommen die Pläne des Bundesrates, die Zinsen auf "Too big to fail"-Instrumente (TBTF-Instrumente) für längere Zeit von der Verrechnungssteuer auszunehmen. In der Vernehmlassungsvorlage des Bundesrats heisst es dazu "dass die Mittelbeschaffung der Banken enorm erschwert und verteuert würde", sollte die Ausnahmeregelung nicht verlängert werden.
Fusion der UBS mit der Credit Suisse kein Störfaktor
Nach der Fusion der UBS mit der Credit Suisse lässt sich im Bankenbarometer ausserdem erkennen, dass die Beschäftigung im Bankensektor stabil blieb, was auf ein robustes Umfeld schliessen lässt. Die Beschäftigtenanzahl im Inland stieg 2023 um 1,4 Prozent, während die SBVg für das erste Halbjahr 2024 einen Rückgang um 1,3 Prozent erwartet. Dieser sei jedoch "ausschliesslich auf die Entwicklung im Ausland zurückzuführen".
Redaktion finanzen.ch
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