SMI 10’522 -1.3%  SPI 13’134 -1.3%  Dow 30’932 -1.5%  DAX 13’786 -0.7%  Euro 1.0973 -0.4%  EStoxx50 3’636 -1.3%  Gold 1’734 -2.0%  Bitcoin 41’689 -2.4%  Dollar 0.9085 0.4%  Öl 66.0 -1.7% 

Lufthansa Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Das Marktumfeld für die Lufthansa Group im Jahr 2020 ist herausfordernd. Neben anhaltenden globalen Handelskonflikten und den Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit beeinflusst insbesondere die Corona-Krise die Entwicklung der Lufthansa Group. Die drastisch sinkende Nachfrage nach Flugreisen, die umfassende Kapazitätsreduktionen notwendig macht, belastet den Konzern erheblich. Trotz umfangreicher Kosteneinsparungen wird das operative Ergebnis der Lufthansa Group im Jahr 2020 deutlich unter Vorjahr liegen.

Update 3.06.2020: Die ungewisse weitere Entwicklung der Corona-Pandemie macht eine präzise Prognose der Ergebnisentwicklung für das Jahr 2020 weiter unmöglich. Die Lufthansa Group rechnet weiter mit einem signifikanten Rückgang des bereinigten EBIT.

Update 6.08.2020: Seit Anfang Juli hat der Konzern sein Flugprogramm weiter ausgebaut. Dies betrifft vor allem die touristische Kurzstrecke. Der Konzern hatte den Ausbau seiner Marktposition in diesem Segment bereits vor der Coronakrise zu einem Schwerpunkt seiner Strategie gemacht. Dabei kommt den Airlines Eurowings und Edelweiss eine wichtige Bedeutung zu. Im Juli hat der Konzern das Angebot schrittweise auf rund 20 Prozent des Vorjahresniveaus gesteigert, mit Ladefaktoren im europäischen Kurzstreckenverkehr von über 70 Prozent. Im dritten Quartal soll die angebotene Kapazität auf der Kurz- und Mittelstrecke durchschnittlich auf rund 40%, auf der Langstrecke auf rund 20% des Vorjahreswerts gesteigert werden. Im vierten Quartal soll die Kapazität auf durchschnittlich rund 55% (Kurz- und Mittelstrecke) bzw. rund 50% (Langstrecke) weiter erhöht werden. Damit sollen bis Jahresende rund 95% der Kurz- und Mittelstreckenziele und rund 70 Prozent der Langstreckenziele wieder angeflogen werden. Dank einer hohen Flexibilität in der Angebots- und Kapazitätsplanung können die Werte auch kurzfristig variieren. Trotz der Kapazitätsausweitung erwartet die Lufthansa Group auch im zweiten Halbjahr 2020 ein deutlich negatives Adjusted EBIT und für das Gesamtjahr damit weiter einen signifikanten Rückgang des Adjusted EBIT. Darin spiegelt sich die Erwartung wider, dass wichtige Langstreckenverbindungen aufgrund anhaltender Reiserestriktionen weiterhin nur sehr eingeschränkt angeflogen werden können.

Update 5.11.2020: Um sich auf die nachhaltigen Veränderungen im Markt einzustellen, setzt die Lufthansa Group umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen in allen Konzerntei­len um. Im vierten Quartal erwartet der Konzern daraus nicht-liquiditätswirksame Einmal- und Restrukturierungsaufwendungen, deren Höhe vor allem von dem wei­teren Fortgang der Verhandlungen mit den Sozialpartnern abhängt. Die Effekte werden im Adjusted EBIT verbucht, für das ein deutlicher Rückgang gegenüber Vorjahr erwartet wird. Der durchschnittliche monatliche operative Mittelabfluss, ohne Berücksichtigung von Working Capital-Veränderungen, Investitionen und Einmal- und Restrukturie­rungsaufwendungen, soll im vierten Quartal auf rund 350 Millionen Euro begrenzt werden. Der Rückgang des Adjusted Free Cash Flows wird aufgrund des deutlich niedrigeren Volumens von Ticketrückerstattungen im vierten Quartal voraussichtlich geringer ausfallen als im dritten Quartal. Der Konzern sieht sich weiter auf Kurs, im Verlauf des Jahres 2021 zu einem posi­tiven operativen Cashflow zurückzukehren. Voraussetzung dafür ist, dass die Pan­demielage eine Erhöhung der Kapazität auf rund 50% des Vorkrisenniveaus zu­lässt.

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