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Grüner Wasserstoff 27.08.2021 23:31:00

NEL-Aktie im Fokus: Wer hält die grössten Anteile von NEL ASA?

NEL-Aktie im Fokus: Wer hält die grössten Anteile von NEL ASA?

Der norwegische Wasserstoffkonzern NEL ASA macht vor allem mit Kooperationen von sich reden, mittels derer er den Preis für grünen Wasserstoff senken will. Neben den Partnerschaften sind aber auch einige namhafte Unternehmen in den Trendsetter investiert.

• NEL ASA will grünen Wasserstoff erschwinglich machen
• Deutsche Börse-Tochter Hauptaktionär
• NEL-Aktie unter Druck

NEL ASA geht zahlreiche Kooperationen ein

Das norwegische Wasserstoffunternehmen NEL ASA verfolgt mittels verschiedener Kooperationen das Ziel, die Kosten für grünen Wasserstoff - der entsteht, wenn bei der Wasserspaltung erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenenergie eingesetzt werden - auf 1,50 US-Dollar je Kilogramm zu reduzieren. Neben einem Auftrag für ein Bus-Projekt in London sowie der Produktion von "grünem Stahl", ging der Wasserstoffkonzern zuletzt eine Partnerschaft mit dem führenden Hersteller von Gashandlinglösungen Howden ein, welche die Lieferung von Wasserstoffkompressoren beinhaltet.

Deutsche Börse-Tochter gehört zu Hauptaktionären

Neben den zahlreichen Partnerschaften, die NEL ASA aufrechterhält, zählt das Wasserstoffunternehmen auch einige grosse Namen zu seinen Investoren. Den Löwenanteil macht mit 54,53 Prozent (Stand vom 25. August 2021) aller Anteile die Deutsche Börse-Tochter Clearstream Banking aus. Dabei dürfte es sich jedoch nicht um eine einzelne Position des Börsenbetreibers handeln, wie Finanztrends berichtet. Stattdessen verwaltet Clearstream die Anteile zahlreicher Kleinanleger ausserhalb von Norwegen. Zum Vergleich: Im Juli 2020 betrug Clearstreams Position an NEL-Aktien noch 5,2 Prozent. Der Ausbau der Position könnte also auf einen starken Handelsanstieg von Privatinvestoren ausserhalb von Norwegen hindeuten.

Auf Platz zwei folgt ein weiterer Börsenbetreiber, wenn auch mit einem deutlich geringeren Aktienanteil. Die Schweizer Börse-Tochter SIX SIS AG hält derzeit 1,85 Prozent aller NEL-Aktien. Der Zentralverwahrer dürfte damit eine ähnliche Position einnehmen wie Clearstream Banking, nur eben für den Schweizer Markt.

Vor allem Kreditinstitute vertreten

An nächster Stelle werden auf der Liste der grössten Aktionäre vor allem Kreditinstitute genannt. Die Londoner Niederlassung der US-Grossbank JPMorgan besitzt 1,68 Prozent der NEL-Papiere, aber auch der Standort in Luxembourg hält 0,55 Prozent an NEL. Mit der State Street Bank and Trust Company, die ebenfalls mit unterschiedlichen Niederlassungen vertreten ist, wird die Liste fortgeführt. Es folgen die Nordnet Bank (1,41 Prozent) und die Bank of New York Mellon (1,23 Prozent).

Mit der UBS (1,1 Prozent) und der Credit Suisse (0,47 Prozent) sind ausserdem zwei Schweizer Grossbanken investiert. Weitere prominente Namen sind die Deutsche Bank mit einem Anteil von 0,5 Prozent sowie die Danske Bank, die zum Stichtag 0,5 Prozent aller NEL-Anteile hält.

NEL-Aktie auf Tafahrt

Von der dichten Meldungslage zu neuen Projekten, die NEL ASA in Angriff nimmt, scheinen Anleger jedoch nur mässig begeistert zu sein. Und auch die jüngsten Quartalszahlen stützen das Chartbild nicht. Zwar stieg der operative Umsatz von NEL ASA im zweiten Quartal 2021 auf 163,7 Millionen Norwegische Kronen, dennoch schlug ein operativer Verlust von 149,1 Millionen Kronen zu Buche. Nach der Bilanzverkündung ging es für die NEL-Akte in Oslo letztendlich um 4,15 Prozent auf 13,86 Kronen abwärts. Zu Jahresbeginn wurde das Papier noch bei 28,96 Kronen gehandelt, seitdem haben NEL-Aktien aber um rund 50 Prozent an Wert verloren. Zuletzt wurden die Titel bei 14,595 Kronen gehandelt (Schlusskurs vom 24. August 2021).

Redaktion finanzen.ch

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