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15.07.2024 21:43:00
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Roche, Lindt und Co: Portfoliomanager übt scharfe Kritik an stimmrechtslosen Aktien

Beim Pharmariesen Roche haben Besitzer von Genussscheinen im Rückblick langfristig deutlich weniger verdient. Vermögensverwalter Stefan Frischknecht übte auch deshalb harsche Kritik an stimmrechtslosen Anteilscheinen.
• Vermögensverwalter Stefan Frischknecht hält stimmrechtslose Aktien für nicht zeitgemäss
• Prof. Dr. Hans Caspar von der Crone sieht Stimmrechtsaktien positiv
Es ist ein beachtlicher Unterschied: Die Genussscheine von Roche verbuchten während der letzten zehn Jahre einen Kursverlust von drei Prozent, wohingegen Inhaberpapiere gleichzeitig ein Plus von acht Prozent erzielten, berichtete die "Handelszeitung" Anfang Juli. Diese Differenz von rund elf Prozentpunkten - Dividenden sind in beiden Fällen nicht eingerechnet - ist relativ gross.
Kritik an stimmrechtslosen Anteilsscheinen
Angesichts dessen verwundert es nicht, dass von Investorenseite scharfe Kritik an stimmrechtslosen Aktien geäussert wird: "Wir als institutioneller Anleger haben ganz klar die Devise: One share, one vote. Von daher sind wir von solchen Strukturen nicht begeistert, sie sind nicht mehr zeitgemäss", zitiert die Handelszeitung Stefan Frischknecht, Head Fund Management Swiss Equities beim Vermögensverwalter Schroders. Wer A sage, müsse auch B sagen können, argumentiert der Finanzexperte, sonst sei die Börse der falsche Ort für eine Finanzierung.
Nicht nur Roche kennt unterschiedliche Gattungen
Neben Roche sind ausserdem auch noch der Lifthersteller Schindler, der Schokoladenkonzern Lindt & Sprüngli sowie der Uhrenhersteller Swatch an der Schweizer Börse mit zwei unterschiedlichen Aktienarten gelistet. Besitzer von Roche-Genussscheinen und Partizipationsscheinen von Lindt & Sprüngli oder Schindler haben zwar einen Dividendenanspruch, jedoch kein Stimmrecht. Bei Swatch gibt es zumindest ein abgespecktes Stimmrecht - so verfügen die Inhaberaktien zwar über dasselbe Stimmrecht wie die Namenaktie, Nennwert und Kurs sind aber fünfmal so hoch.
Immerhin wird bei Roche sowie gelegentlich auch bei Lindt dem Stimmrecht ein Wert beigemessen. Dagegen werden bei Swatch und Schindler die Aktiengattungen mit Stimmrecht ohne Aufschlag gehandelt. "Wieso das so ist, ist ein Rätsel", kritisiert Frischknecht.
Das spricht für Stimmrechtsaktien
Hintergrund, warum Unternehmen überhaupt unterschiedliche Aktiengattungen ausgeben, ist die Absicht der Eigentümerfamilien, die Kontrolle selbst dann noch zu behalten, wenn sie an der Börse notieren. Das mag zwar nicht im Interesse von Grossinvestoren sein, doch es gibt durchaus Argumente die dafür sprechen. So kam Prof. Dr. Hans Caspar von der Crone von der Universität Zürich laut einer schon etwas zurückliegenden Analyse im Jahr 2010 zu dem Schluss, dass die häufig durch Stimmrechtsaktien vermittelte Kontrolle in den Händen eines oder weniger Aktionäre eine positive Wirkung auf die betreffende Gesellschaft hat.
So zeigte eine ökonomische Analyse mittels Regressionsanalyse, dass Stimmrechtsaktien den Wert schweizerischer Publikumsgesellschaften positiv beeinflussen. Ferner war - jeweils aus der Sicht der übernehmenden Gesellschaft -die Übernahmerentabilität bei Gesellschaften mit Stimmrechtsaktien seit 2004 höher als bei solchen mit Einheitsaktien. Die Gefahr des Missbrauchs der Kontrolle sei seit Beginn der Neunzigerjahre durch deutlich strengere Rechnungslegungs- und Transparenzvorschriften reduziert worden, so Prof. Dr. von der Crone.
Redaktion finanzen.ch
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