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Experten empfehlen Kauf 22.11.2021 22:12:00

Goldman Sachs-Analysten: Diese Aktien könnten in Zukunft abheben

Goldman Sachs-Analysten: Diese Aktien könnten in Zukunft abheben

Auf die Frage, welche Aktien sich in Zukunft lohnen können, haben Analysten der US-Grossbank Goldman Sachs eine eindeutige Antwort. Diese drei Titel haben die Strategen mit einer Kaufempfehlung versehen.

• Bilanzsaison treibt Märkte an
• Empfehlungen der Goldman Sachs-Strategen
• Titel aus den Bereichen Medizin, Software und Telekommunikation

Bilanzsaison treibt Märkte auf neue Höchststände

Die Berichtssaison läuft aktuell auf Hochtouren. Und auch wenn einige Unternehmen nach wie vor unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden und nicht aus den roten Zahlen kommen, ist trotz steigender Preise im Grossen und Ganzen eine zuversichtliche Tendenz erkennbar - die sich auch auf die Anleger auswirkt. Damit geht auch die Rally an den Märkten weiter und hebt die grossen Indizes immer wieder auf neue Höchststände. Viele Investoren fragen sich nun, wie sie am besten auf das positive Umfeld reagieren und ihre Portfolios aufstellen sollen. Impulse liefern können hier die grossen Kreditinstitute, deren Analysten Marktbewegungen untersuchen und Prognosen erstellen. Strategen der US-Grossbank Goldman Sachs haben hierzu drei Aktien ermittelt, die vom aktuellen Marktumfeld profitieren könnten. Die Analyseplattform TipRanks hat die Top-Empfehlungen der Experten zusammengestellt.

AvidXchange baut Buchhaltungssoftware weiter aus

Unter den Favoriten der Goldman Sachs-Experten befindet sich das Papier des Buchhaltungsanbieters AvidXchange. Mittels der eigens von dem Unternehmen entwickelten Technologie werden Kunden dabei unterstützt, Rechnungen auszustellen und Zahlungen zu genehmigen, zu tätigen und zu empfangen, so TipRanks. Dabei werden die Nutzer von der Software unterstützt, indem automatisiert Rechnungen, Rechnungszahlen und Einkäufe abgewickelt werden. Ausserdem wirbt AvidXchange mit einem Fernzugriff auf die Daten und strengen Sicherheitsfeatures, die sensible Daten vor Unbefugten schützen sollen. Für die nahe Zukunft hat das Unternehmen ausserdem geplant, neue Services zu entwickeln und neue Kundentypen anzusprechen, wie das Portal weiter berichtet. Nicht nur habe man daher kürzlich die Verfügbarkeit der sogenannten AvidSuite erweitert, auch sei das Programm nun für Kreditgenossenschaften nutzbar.

AvidXchange-Aktie könnte von starkem Wachstum profitieren

AvidXchange hatte erst kürzlich seinen Start an der NASDAQ. Seit dem 13. Oktober ist das Papier dort notiert. Zum Start wurden 26,5 Millionen Aktien ausgegeben, wobei ursprünglich nur 22 Millionen Anteilsscheine geplant waren. Nachdem das Papier zu jeweils 25 US-Dollar ausgegeben wurde, wies die Aktie zum Handelsstart einen Kurs von 24,14 US-Dollar aus und kletterte bis zum Börsenschluss auf 24,94 US-Dollar. Damit nahm der Konzern 660 Millionen US-Dollar ein. Zuletzt kostete die AvidXchange-Aktie noch 26,57 US-Dollar (Schlusskurs vom 19. November 2021).

Goldman Sachs-Analyst Will Nance rät Anlegern dazu, das Papier zu kaufen. Langfristig sieht er den Kurs der Aktie bei 40 US-Dollar. Damit läge Nances Ziel rund 50 Prozent über dem aktuellen Kurs. "Wir glauben, dass AVDX gut positioniert ist, um sich einen Anteil am weitgehend unerschlossenen 26-Milliarden-Dollar-Gesamtmarkt für die Automatisierung von Verbindlichkeiten im mittleren Marktsegment zu sichern, was ein sehr langfristiges Wachstumsprofil mit einer längerfristigen Option für einen Umschwung in der Automatisierungsakzeptanz in seinem Zielmarkt ermöglicht", erklärt der Experte in seiner Einschätzung. "Darüber hinaus glauben wir, dass Avid im Laufe der Zeit ein starkes Wachstum bei den Zahlungseinnahmen verzeichnen sollte ... Schliesslich sehen wir mittel- und längerfristige Möglichkeiten, die Monetarisierung durch lieferantenorientierte Produkte [...] sowie durch die Einführung von Unterstützung für grenzüberschreitende Zahlungen zu steigern." Insgesamt haben acht Analysten die AvidXchange-Aktie mit einer Kaufempfehlung versehen.

Cue Health profitiert von Corona-Tests

Auf den Kaufzetteln der Analysten befindet sich auch die Aktie des US-amerikanischen Gesundheitsdiagnoseunternehmens Cue Health. Laut der Plattform hat sich das Unternehmen mit Sitz in San Diego darauf spezialisiert, diagnostische Tests in Laborqualität anzubieten - unabhängig vom Anwendungsort. Über ein tragbares Gerät zur Entnahme von Proben und zur Auswertung können sich Patienten sowohl in Arztpraxen, aber auch zuhause, am Arbeitsplatz oder unterwegs testen. Im Zuge der Pandemie hat Cue Health ausserdem einen COVID-19-Test eingeführt, der innerhalb von 25 Minuten darüber Aufschluss geben soll, ob eine Infektion mit dem Virus vorliegt. Nach Angaben von TipRanks soll der Schnelltest mit dem PCR-Standard vergleichbar sein und das Ergebnis direkt auf das Smartphone des Patienten liefern. In einer Studie bescheinigte die Mayo Clinic dem Molekulartest eine Genauigkeit von 97,8 Prozent, wie die Organisation erklärt. Mit dem Produkt befindet sich Cue Health also am Zahn der Zeit - und konnte sich damit Kooperationen mit der Basketball-Profiliga NBA und der Major League Baseball sichern, im Rahmen derer das Unternehmen Corona-Test für die Spiele bereitstellt. In einer Pressemitteilung gab Cue Health ausserdem bekannt, seine Test-Plattform, inklusive dem COVID-Test, noch in diesem Monat in den USA zu veröffentlichen. Laut der Meldung werden die Test-Kits bereits beim Suchmaschinengiganten Google eingesetzt.

Potenzial für Cue-Aktie über COVID-Tests hinaus?

Erst am 24. September feierte das Medizinunternehmen sein Börsendebüt an der NASDAQ. Cue Health gab zum Handelsstart insgesamt 12,5 Millionen Aktien zu je 16 US-Dollar aus - und sackte dadurch einen Bruttoerlös von 200 Millionen US-Dollar ein. Der Erstkurs lag mit 16,76 US-Dollar leicht über dem Ausgabepreis, bis zum Handelsschluss stieg das Papier auf 20,00 US-Dollar. Nach dem fulminanten Start an der Technologiebörse ging es allerdings wieder abwärts: Zuletzt notierte das Papier bei 11,01 US-Dollar (Schlusskurs vom 19. November 2021).

Goldman Sachs-Analyst Matthew Sykes gibt für das Papier des Testproduzenten eine Kaufempfehlung ab und setzt das Kursziel für den Anteilsschein bei 19 US-Dollar fest - und damit rund 73 Prozent über dem aktuellen Kurs. Insgesamt werden auf der Plattform aktuell drei Kaufempfehlungen gegeben, ein Analyst rät dazu, die Papiere zu halten. Cues aktuelle Stärke - der Erfolg des Corona-Tests - stellt dabei auch gleichzeitig das grösste Risiko dar, wie Sykes zugibt. "Wir erkennen zwar die kurzfristigen Risiken an, die sich aus der Bindung eines einzigen Tests an die COVID-Tests ergeben, sehen diese aber durch die potenziellen langfristigen Chancen ausgeglichen, die sich aus der Bereitstellung einer molekulardiagnostischen Lösung für den wachsenden TeleHealth-Markt ergeben", so der Stratege in der Notiz, die TipRanks vorliegt. "Wir erwarten jedoch weitere Anzeichen für eine Diversifizierung der Kundenkonzentration, da zusätzliche Firmenkunden hinzukommen werden, sowie weitere Details über die Direktvertriebsstrategie des Unternehmens, die positive Katalysatoren liefern könnten."

IHS will weltweit mobile Kommunikation ermöglichen

Mit der Aktie des Telekommunikationsunternehmens IHS fügen die Goldman Sachs-Analysten ihrer Favoritenliste ein weiteres Papier hinzu. Der Konzern betreibt seit der Gründung im Jahr 2001 mehr als 30'000 Funktürme in Lateinamerika, im Nahen Osten und in Afrika südlich der Sahara. Somit kann sich IHS den Status des grössten unabhängigen Eigentümers von Funktürmen sichern. Mit dieser Infrastruktur will das Unternehmen mobile Kommunikation sowohl in städtische Gebiete als auch an abgelegenere Orte bringen, so TipRanks. Zu den Kunden des Konzerns zählen führende Mobilfunknetzbetreiber, wie IHS auf seinem Webauftritt informiert. "Auf diese Weise tragen wir dazu bei, die Mobilfunkversorgung für fast 600 Millionen Menschen (nach Angaben der Weltbank) in unserem gesamten Einzugsgebiet zu verbessern, und unterstützen die Volkswirtschaften bei der Umsetzung landesweiter digitaler Agenden", ist dort zu lesen. Das Netzwerk soll dabei individuell auf die Wünsche des jeweiligen Auftraggebers ausgelegt werden.

Schwellenländermärkte könnten IHS-Aktie Auftrieb verleihen

Nur einen Tag nach AvidXchange, am 14. Oktober, wagte sich auch IHS aufs Börsenparkett. An der NYSE wurden 18 Millionen Anteile zu jeweils 21 US-Dollar platziert - damit konnte sich IHS neues Kapital über 378 Millionen US-Dollar sichern. Der Erstkurs belief sich auf 17,65 US-Dollar, bis zum Ende der Sitzung fiel die Aktie auf 17,00 US-Dollar. Auch anschliessend ging es abwärts: Zuletzt kostete eine IHS-Aktie noch 15,01 US-Dollar (Schlusskurs vom 19. November 2021).

Goldman Sachs-Stratege Brett Feldman schaut dennoch optimistisch in die Zukunft von IHS und gibt eine "Buy"-Empfehlung ab. So könnte der Schein auf 29 US-Dollar springen, wie der Analyst prognostiziert. Damit läge der Kurs etwa 93 Prozent über dem derzeitigen Wert. "Wir glauben, dass IHS gut positioniert ist, um von säkularem Rückenwind in den Schwellenländern zu profitieren, wie z. B. dem schnellen Bevölkerungs- und BIP-Wachstum sowie der zunehmenden 4G- und Smartphone-Penetration, was die Nachfrage nach Telekommunikationsdiensten und Mastkapazitäten ankurbeln sollte", erklärt Feldman in einer Notiz. "Darüber hinaus hat das Geschäftsmodell von IHS einen hohen Grad an operativer Hebelwirkung, da dem Unternehmen nur sehr geringe zusätzliche Kosten entstehen, wenn es einen Mieter zu einem bestehenden Turm hinzufügt ..." Im TipRanks-Check haben insgesamt fünf Analysten dazu geraten, das Papier zu kaufen. Nur ein Experte hat eine "Hold"-Empfehlung abgegeben.

Redaktion finanzen.ch

Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.

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