Software Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Aufgrund der erwarteten Geschäftsentwicklung geht der Vorstand der Software AG für das Geschäftsjahr 2020 von einer operativen Ergebnismarge (EBITA, Non-IFRS) zwischen 20 und 22 Prozent aus. Für den Auftragseingang im Bereich Digital Business Platform (exkl. Cloud & IoT) werden 10 bis 15 Prozent Wachstum gegenüber Vorjahr erwartet. Im Bereich Cloud- & IoT soll der Auftragseingang das Vorjahr um 40 bis 60 Prozent übersteigen. Das Ziel für den Auftragseingang im Adabas & Natural-Datenbankgeschäft liegt zwischen -3 und +3 Prozent gegenüber Vorjahr.

Update 23.04.2020: Nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie, deren Auswirkungen auf das Geschäft sich gegen Ende des ersten Quartals bemerkbar machten, hat der Vorstand als erste Vorsichtsmaßnahmen eine Neubewertung der zukünftigen Geschäftsabschlüsse und einen Stresstest des Geschäftsmodells vorgenommen. Damit konnte die Software AG ihr Vertrauen bestärken, im ersten Halbjahr ein solides Ergebnis liefern zu können. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit sind Prognosen für das zweite Halbjahr jedoch schwierig. Während einige der wichtigen Absatzregionen beginnen die Wirtschaft wieder hochzufahren oder es dafür Zeitpläne gibt, sind insbesondere in den Bereichen DBP und IoT, wo das Neukundengeschäft im Vordergrund steht, Prognosen und die Planung der Abschlüsse weniger sicher. Entsprechend erwartet der Vorstand jetzt für die beiden DBP-Umsatzbereiche ein abgeschwächtes Wachstum. Der Ausblick für das robuste A&N-Geschäft und für die operative EBITA-Marge bleibt jedoch unverändert. Als Folge der wahrscheinlich anhaltenden Veränderungen, die durch COVID-19 bei Unternehmen und ihren operativen Strukturen ausgelöst wurden, wird mittelfristig eine Intensivierung der Nachfrage nach Digitalisierungssoftware erwartet. Die Software AG bestätigt deshalb ihre Ziele für 2023, insbesondere strebt das Unternehmen einen Umsatz von 1 Milliarde Euro und eine Steigerung der operativen Marge auf 25 bis 30 Prozent an.

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