BRC Barrier Reverse Convertibles

 

BRC Barrier Reverse Convertibles vereinen typische Eigenschaften einer Aktie und eines Convertibles. Sie garantieren dem Anleger regelmässige Zinszahlungen und gelten deshalb als beliebte Produkte für den Börseneinstieg. Doch was als Convertible beworben wird, ist eigentlich ein Zertifikat. Folgendes müssen Sie beachten!

 

Was sind BRC Barrier Reverse Convertibles?

Wer mit seitwärts bis leicht steigenden Aktienmärkten rechnet, macht mit dem Kauf von BRC Barrier Reverse Convertibles alles richtig, dann sind BRC Barrier Reverse Convertibles ein lohnendes Investment. Ihre Wertentwicklung ist an einen Basiswert gekoppelt, zum Beispiel an eine Aktie, an einen Aktienkorb oder an einen Index. Während der begrenzten und relativ kurzen Laufzeit, meistens zwischen wenigen Monaten und zwei Jahren, erhält der Convertiblenehmer regelmässige und sehr hohe Zinszahlungen. Hält der Basiswert während der Laufzeit mindestens sein Preisniveau oder erhöht dieses leicht, dann erhält der  Convertiblenehmer zusätzlich sein eingesetztes Kapital vollständig zurück. Doch in der Praxis können BRC Barrier Reverse Convertibles ein Investment sein mit hohem Risiko für den Anleger.

Tatsächlich haben BRC Barrier Reverse Convertibles, anders als der Name suggeriert, nichts mit "klassischen" Convertibles gemein. Es handelt sich nämlich nicht um eine Investition in vergleichsweise sichere Convertibles, sondern um Zertifikate mit einem festen Zinskupon. BRC Barrier Reverse Convertible, auch als "Yield Enhanced Securities" oder "Equity Linked Bond" bezeichnet, ähneln von der Chance-Risiko-Struktur her Discount-Zertifikaten.

 

 

Wie genau funktionieren BRC Barrier Reverse Convertibles?

Ein Anleger leiht einem Emittenten einen gewissen Geldbetrag, der auch als Nennwert oder Nominalwert bezeichnet wird. Als Gegenleistung erhält der Anleger ein BRC Barrier Reverse Convertible in Höhe des Nominalwerts. Während der begrenzten Laufzeit zahlt der Emittent dem Geldgeber Jahreszinsen. Diese liegen oft bei über 15 Prozent.

Der hohe Zins ist als Risikoprämie zu verstehen, da der Anleger längst nicht sicher sein kann, ob er am Ende der Laufzeit sein eingesetztes Kapital zurückerhält. Das entscheidet letztlich der Emittent. Die Rückzahlung des BRC Barrier Reverse Convertibles orientiert sich an der Entwicklung des Basiswerts, also an dessen Kursgewinnen oder -verlusten. Der Emittent hat das Recht, entweder den Nominalbetrag zu 100 Prozent an den Convertiblenehmer zurückzuzahlen oder eine (vorher festgelegte) Anzahl an Aktien des Basiswertes zu liefern. Dieser Gegenwert des BRC Barrier Reverse Convertibles wird auch als Ratio bezeichnet.

Die wichtigsten Begriffe rund um BRC Barrier Reverse Convertibles

Die Laufzeit des BRC Barrier Reverse Convertibles ist begrenzt, meist auf wenige Monate bis zwei Jahre. Grundsätzlich sind BRC Barrier Reverse Convertibles für eine Haltedauer bis zur Fälligkeit konstruiert.

Der Basispreis darf nicht zu hoch gewählt werden. Der Kurs des zugrundeliegenden Wertpapiers sollte also noch Luft nach oben haben, da die Rückzahlung des Nominalwertes nur dann zu 100 Prozent erfolgt, wenn der Basiswert am Laufzeitende mindestens auf dem ursprünglichen Kursniveau notiert.

Die Verzinsung (auch Kupon) ist eines der wichtigsten Merkmale von BRC Barrier Reverse Convertibles. Je höher die Verzinsung ist, desto höher ist in der Regel auch das Risiko der Anlage. Der Kupon ist quasi eine Risikoprämie.

Vor- und Nachteile von BRC Barrier Reverse Convertibles

BRC Barrier Reverse Convertibles sollten, wie verschiedene andere Finanzprodukte auch, nur dem Wertpapierdepot beigemischt werden. Anleger sollten vor einem Investment in ein BRC Barrier Reverse ConvertibleChancen und Risiken der zugrundeliegenden Aktien richtig einschätzen können. Grundsätzlich gilt: Je höher der Kupon, desto höher die Volatilität der Aktie und desto höher das Risiko

 

 

 

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