Die besten ETF-Sparplan-Anbieter 2026 in der Schweiz auf einen Blick! Schau jetzt bei unserem neuen Vergleich vorbei!
Online-Broker-Vergleich
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Depot-Vergleich 07/2026 – die besten Broker der Schweiz im Test

Zahlst du möglicherweise zu hohe Gebühren für dein Depot? Viele Anleger verlieren jedes Jahr hunderte Franken, wenn sie Aktien, Obligationen oder andere Wertschriften traden. Ein Vergleich der Konditionen der beliebtesten Depots kann dir helfen, beim Trading sofort hunderte Franken einzusparen – und das jedes Jahr. Nutze den regelmässig aktualisierten Depot-Vergleich von finanzen.ch, vergleiche die Konditionen deines Anbieters mit den hier ausgewählten Brokern und Banken – und finde im Handumdrehen den für dich besten Online Broker!
 

Anbieter   Saxo Bank Zum Anbieter   Interactive Brokers Beim Anbieter abschließbar   Yuh Beim Anbieter abschließbar   PostFinance Beim Anbieter abschließbar   WH SelfInvest Zum Anbieter   neon Beim Anbieter abschließbar   Trade Direct Beim Anbieter abschließbar   Freestoxx Beim Anbieter abschließbar   Trade Direct Beim Anbieter abschließbar
Bewertung
Unsere Bewertungsgrundlage
Sehr gut (4.43) Gut (3.60) Gut (3.34) Gut (3.25) Gut (3.17) Befriedigend (2.76) Befriedigend (2.29) Ausreichend (1.79) Ausreichend (1.74)
Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung Kostenlose Depotführung
Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren Tiefe Ordergebühren
Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos Alle Sparpläne kostenlos
Zum Anbieter Beim Anbieter abschließbar Beim Anbieter abschließbar Beim Anbieter abschließbar Zum Anbieter Beim Anbieter abschließbar Beim Anbieter abschließbar Beim Anbieter abschließbar Beim Anbieter abschließbar
Depotführungsgebühr CHF 0.00 CHF 0.00 CHF 0.00 CHF 0.001 CHF 0.00 CHF 0.00 0.1 %, mind. CHF 40.00 / max. CHF 100.00 CHF 0.00 0.1 %
Ordergebühr 0.08 % 0.05 %, mind. CHF 1.50 0.5 %, mind. CHF 1 ab CHF 6.002 0.09 %, mind. CHF 14.001 0.5 %1 ab CHF 3.901 USD 0.001 CHF 39.001
Kosten bei 1.000 CHF Ordervolumen CHF 0.80 CHF 1.50 CHF 5.00 CHF 12.00 CHF 14.00 CHF 5.00 CHF 5.90 CHF 0.00 CHF 39.00
Verfügbare Asset-Klassen ✅ >23’000 Aktien
✅ >7’000 ETFs
✅ Strukturierte Produkte
✅ Anleihen
✅ Krypto
✅ >135’000 Aktien
✅ >13’000 ETFs
✅ Strukturierte Produkte
✅ Anleihen
✅ Krypto
✅ >300 Aktien
✅ >70 ETFs
❌ Strukturierte Produkte
❌ Anleihen
✅ Krypto
✅ >18’000 Aktien
✅ >2’000 ETFs
✅ Strukturierte Produkte
✅ Anleihen
❌ Krypto
✅ >900’000 Aktien
✅ >3’500 ETFs
✅ Strukturierte Produkte
✅ Anleihen
✅ Krypto
✅ >200 Aktien
✅ >70 ETFs
❌ Strukturierte Produkte
❌ Anleihen
❌ Krypto
✅ >60’000 Aktien
✅ >3’000 ETFs
✅ Strukturierte Produkte
✅ Anleihen
✅ Krypto
✅ >8’000 Aktien
✅ >1’200 ETFs
❌ Strukturierte Produkte
❌ Anleihen
❌ Krypto
✅ >850 Aktien
✅ >120 ETFs
❌ Strukturierte Produkte
✅ Anleihen
❌ Krypto
Schweizer Handelsplätze ✅ SIX
✅ BX Swiss
❌ weitere
✅ SIX
✅ BX Swiss
✅ 7 weitere2
✅ SIX
✅ BX Swiss
✅ weitere: SQX
✅ SIX
✅ BX Swiss
✅ 3 weitere3
✅ SIX
❌ BX Swiss
❌ weitere
❌ SIX
✅ BX Swiss
❌ weitere
✅ SIX
✅ BX Swiss
❌ weitere
❌ SIX
❌ BX Swiss
❌ weitere
✅ SIX
✅ BX Swiss
❌ weitere
Deutsche Handelsplätze ✅ XETRA ✅ XETRA
✅ gettex
✅ Tradegate
✅ Frankfurt
✅ Stuttgart
✅ 11 weitere3
✅ XETRA
✅ LS Exchange
✅ Frankfurt
✅ Stuttgart
✅ 5 weitere1
✅ XETRA
✅ gettex
✅ Frankfurt
✅ Stuttgart
✅ 5 weitere4
✅ XETRA
✅ gettex
✅ Tradegate
✅ Stuttgart
✅ weitere3
❌ keine ✅ XETRA
✅ Frankfurt
✅ Stuttgart
❌ keine ✅ XETRA
✅ Frankfurt
✅ Stuttgart
✅ 7 weitere2
Internationale Handelsplätze ✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ weitere2
✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ weitere4
✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ 9 weitere5
✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ weitere4
❌ keine ✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ 18 weitere2
✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ weitere2
✅ NYSE
✅ NASDAQ
✅ 22 weitere2
Ordertypen ✅ Limit
✅ Trailing
✅ Stop
✅ OCO
✅ weitere1
✅ Limit
✅ Trailing
✅ Stop
✅ OCO
✅ weitere1
✅ Limit
❌ Trailing
✅ Stop
❌ OCO
✅ weitere: Market
✅ Limit
✅ Trailing
✅ Stop
✅ OCO
❌ weitere
✅ Limit
✅ Trailing
✅ Stop
✅ OCO
✅ weitere2
❌ Limit
❌ Trailing
❌ Stop
❌ OCO
✅ weitere: Market
✅ Limit
❌ Trailing
✅ Stop
❌ OCO
✅ weitere: Stop Limit, Market
✅ Limit
✅ Trailing
✅ Stop
✅ OCO
✅ weitere: Trailing Stop-Limit
✅ Limit
❌ Trailing
✅ Stop
❌ OCO
❌ weitere
Anzahl verfügbarer Sparpläne 100 kein Sparplan-Angebot 426 >400 >23’000 80 kein Sparplan-Angebot kein Sparplan-Angebot 40
davon dauerhaft gebührenfrei alle kein Sparplan-Angebot 21 keine keine 15 kein Sparplan-Angebot kein Sparplan-Angebot keine
Sparplan-Ausführungskosten CHF 0 kein Sparplan-Angebot 0.5 %, mind. CHF 1 1 % 0.09 %, mind. CHF 14.001 0,5 % kein Sparplan-Angebot kein Sparplan-Angebot 0.55 %
Sparrate min. / max. kein Minimum /
unbegrenzt
kein Sparplan-Angebot CHF 10.00 /
unbegrenzt
kein Minimum /
unbegrenzt
CHF 10.00 /
unbegrenzt
kein Minimum /
unbegrenzt
kein Sparplan-Angebot kein Sparplan-Angebot kein Minimum /
unbegrenzt
Sparplan-Ausführungsintervalle ❌ täglich
❌ wöchentlich
❌ 2-wöchentlich
✅ monatlich
❌ quartalsweise
❌ täglich
✅ wöchentlich
❌ 2-wöchentlich
✅ monatlich
❌ quartalsweise
❌ täglich
✅ wöchentlich
❌ 2-wöchentlich
✅ monatlich
❌ quartalsweise
❌ täglich
✅ wöchentlich
✅ 2-wöchentlich
✅ monatlich
✅ quartalsweise
✅ täglich
✅ wöchentlich
✅ 2-wöchentlich
✅ monatlich
✅ quartalsweise
❌ täglich
❌ wöchentlich
❌ 2-wöchentlich
✅ monatlich
❌ quartalsweise
kein Sparplan-Angebot kein Sparplan-Angebot ❌ täglich
✅ wöchentlich
❌ 2-wöchentlich
❌ monatlich
❌ quartalsweise
Wechselkursgebühr 0.25 % 0.03 % 0.95 % 1.2 % 0.03 % 0.00 % Abhängig von der Währung 0.3 % Volumenabhängig
FINMA-Regulierung ✅ Ja ❌ Nein ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein ✅ Ja
Kostenloser Wertschriftentransfer ❌ Nein3 ❌ Nein ❌ Nein ❌ Nein ❌ Nein ❌ Nein ❌ Nein ❌ Nein ✅ Ja
Kostenloser E‑Steuerauszug ✅ Ja ✅ Ja ❌ Nein ❌ Nein ❌ Nein ✅ Ja ❌ Nein ❌ Nein ✅ Ja
Trustpilot-Bewertung 3.9 3.4 2.9 1.4 4.6 2.6 keine Bewertung vorhanden 4 keine Bewertung vorhanden
App-Bewertung iOS 4.5 Android 4.3 iOS 4.5 Android 4.6 iOS 4.7 Android 4.3 iOS 4.3 Android 3.4 iOS 4.6 Android 4.5 iOS 4.5 Android 4.4 iOS 4 Android 3.8 iOS 2.9 Android 1.8 iOS 4.6 Android 4.1
Anmerkung 1) Quick trade, Market, Stop loss, Stop limit, Take profit, Conditional
2) Angabe des Anbieters: «alle grossen Handelsplätze weltweit»
3) eingehend: kostenlos
ausgehend: 50 CHF pro Position
1) insgesamt über 100 verfügbare Ordertypen
2) AQXECH, BATECH, CHIXCH, EBS, TRQXCH, TRWBCH, TRWBEN
3) AQEUDE, BATEDE, CHIXDE, DXEDE, EUREX, EUREXUK, IBIS, TGHEDE, TRQXDE, TRWBDE, TRWBEN
4) insgesamt über 170 Handelsplätze
1) Euronext (Paris, Amsterdam, Milano, Brussels), Madrid 1) Pro Quartal werden CHF 18.00 erhoben, die jedoch sogleich als Courtagenguthaben gutgeschrieben und mit den Trading-Gebühren verrechnet werden, wodurch sich schon bei geringer Aktivität de facto Depotgebühren von CHF 0 erzielen lassen.
2) bis CHF 500.00 Auftragsgrösse – darüber progressiv steigend bis zu CHF 80.00 ab CHF 20’001.00 Auftragsgrösse
3) SIX Structured Products, Off-Exchange Switzerland, Swiss DOTS
4) Hannover, Hamburg, Düsseldorf, München, Off-exchange Germany
5) Euronext, London Stock Exchange, OMX, Borsa Italiana, Madrid, Wiener Börse, EUWAX, Toronto, TSX Venture
1) für Schweizer Wertschriften – bei ausländischen abweichend
2) insgesamt über 90 verfügbare Ordertypen
3) EUREX, AQEUDE, BATEDE, CHIXDE
4) insgesamt über 150 Handelsplätze
1) für Schweizer Aktien, ETFs und ETPs – bei ausländischen Aktien 1 % 1) bis CHF 500.00 Auftragsgrösse – darüber progressiv steigend bis zu CHF 199.90 ab CHF 75’000 Auftragsgrösse
2) Euronext (Paris, Brüssel, Amsterdam, Lissabon), London Stock Exchange, Borsa Italiena, Bolsas y Marcados Espanoles, Wiener Börse, Oslo stock exchange, Nasdaq Copenhagen, Nasdaq Helsinski, Nasdaq Stockholm, Athex, Warsaw Stock Exchange, Toronto Stock Exchange, Johannesburg Stock Exchange, Hong Kong Exchanges, Sydney Stock Exchange
1) Angabe in US-Dollar, da nur US-amerikanische Handelsplätze verfügbar sind.
2) Angabe des Anbieters: «alle relevanten Handelsplätze, u.a. CBOE und MIAX»
1) Über CHF 100’000 Auftragsgrösse gelten andere Konditionen
2) Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Deutsche Börse, Euwax
3) Euronext (Paris, Brüssel, Amsterdam, Dublin, Milano, Oso, Lissabon), Bolsas y Marcados Espanoles, Nasdaq Copenhagen, Nasdaq Helsinki, Nasdaq Stockholm, London Stock Exchange, Trax, Wiener Börse, Canadian Securities Exchange, Toronto Stock Exchange, Australian Securities Exchange, Hong Kong Exchanges, New Zealand Exchange, Johannesburg Stock Exchange

Dieser Vergleich berücksichtigt eine Auswahl beliebter Anbieter; alle Daten in der Tabelle werden i. d. R. mehrmals jährlich anbieterübergreifend überprüft (aktueller Stand: 01.07.2026). Zwischenzeitliche Änderungen einzelner Anbieter sind daher möglicherweise nicht berücksichtigt. Wie wir die Punkte für einzelne Konditionen vergeben, findest Du hier. Für Aktualität und Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr. Unsere Inhalte sind objektiv recherchiert und redaktionell unabhängig. Um sie kostenlos bereitzustellen, werden teils Klicks auf Verlinkungen wie «Zum Anbieter» vergütet.
Nicht berücksichtigt sind externe Kosten wie Börsen-, Handelsplatz- oder Maklergebühren sowie zeitlich befristete Aktionsangebote und Sonderkonditionen, z. B. für besonders handelsaktive Personen mit mehreren Hundert oder Tausend Transaktionen pro Jahr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Günstige Online-Broker wie die Saxo Bank, Yuh oder Interactive Brokers bieten eine kostenlose Depotführung und gebührenfreie ETF-Sparpläne auf ausgewählte ETFs. Bei klassischen Banken können dagegen eine pauschale oder prozentuale Depotgebühr sowie volumenabhängige Courtagen anfallen.
  • Wertschriften gelten als Sondervermögen und sind im Konkursfall des Brokers geschützt – sie fallen nicht in die Konkursmasse. Für das Guthaben auf dem Verrechnungskonto greift bei FINMA-regulierten Schweizer Banken die Einlagensicherung von esisuisse bis CHF 100’000 pro Bank.
  • Am Markt finden sich mehrere Anbieter-Typen: traditionelle Banken (persönliche Beratung, höhere Gebühren), Onlinebanken (breites Angebot, mittlere Gebühren), Neobanken (günstig, App-fokussiert) und Online-Broker (günstig, breites Funktionsspektrum).
  • Einen kostenlosen E-Steuerauszug, der das Ausfüllen der Steuererklärung erleichtert, bieten nicht alle Anbieter. Bei manchen ist er gratis, bei anderen kostenpflichtig oder gar nicht erhältlich – ein Punkt, der im Vergleich oft übersehen wird.
  • Ein Depotübertrag zu einem anderen Anbieter ist grundsätzlich jederzeit möglich, je nach Anbieter aber teils gebührenpflichtig.

Wie bewerten wir die Broker in unserem Vergleich?

Die Platzierungen im Online-Broker-Vergleich basieren auf einem redaktionellen Punktesystem mit maximal 100 Punkten. Aus der erreichten Punktzahl ergibt sich eine Sternebewertung nach der Formel: Punkte geteilt durch 20, also maximal 5 Sterne. So wird die Bewertung nachvollziehbar und vergleichbar.

Gebühren (30 Punkte) Asset-Klassen (15 Punkte) Ordertypen (5 Punkte) Handelsplätze (10 Punkte) Sparplan-Angebot (15 Punkte) Weitere Angaben (5 Punkte) Nutzererfahrungen (20 Punkte)

Stand: Juli 2026

Die Gebühren machen mit bis zu 30 von 100 Punkten den grössten Block der Gesamtbewertung aus. Darin enthalten sind die Depotführungsgebühr (bis 10 Punkte) und die Ordergebühr (bis 20 Punkte), wobei tiefe prozentuale oder fixe Courtagen die volle Punktzahl bringen. Diese Gewichtung spiegelt wider, dass Gebühren langfristig den grössten Einfluss auf den Anlageerfolg haben.

Die zum Handel verfügbaren Asset-Klassen fallen mit bis zu 15 Punkten ins Gewicht. Geprüft wird die Verfügbarkeit von Aktien, ETFs, Strukturierten Produkten, Anleihen und Kryptos, wobei die Wertung in den Unterkategorien Aktien und ETFs nach der Größe der Produktauswahl ausfällt.

Das Sparplan-Angebot fliesst ebenfalls mit bis zu 15 Punkten ein. Bewertet werden die verfügbare Anzahl an Sparplänen über alle Anlageklassen, die Ausführungskosten, die Anzahl gebührenfreier Sparpläne sowie die minimale und maximale Sparrate. Sparpläne sind für viele Einsteigerinnen und Einsteiger der erste Schritt an die Börse, deshalb ist ihre Verfügbarkeit ein ausschlaggebendes Kriterium.

Weitere Punkte vergeben wir für verfügbare Ordertypen (bis 5 Punkte), für die Handelsplätze in der Schweiz, Deutschland und international (bis 10 Punkte) sowie für weitere Angaben wie die FINMA-Regulierung, kostenfreien Wertschriftentransfer und den E-Steuerauszug (bis 5 Punkte).

Hinzu kommen die Nutzererfahrungen (bis 20 Punkte). Dabei berücksichtigen wir sowohl Trustpilot-Bewertungen als auch App-Bewertungen in den iOS- und Android-Stores. So fliessen neben redaktionellen Kriterien auch echte Nutzermeinungen in das Ergebnis ein.

Das sind die Top 3 Online-Broker

1. Saxo Bank: Vergleichssieger mit tiefen Gebühren

Die Saxo Bank (Schweiz) AG ist die Schweizer Tochter des 1992 in Dänemark gegründeten Saxo-Konzerns und verfügt über eine eigene Schweizer Banklizenz. Sie wird durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA reguliert und ist über esisuisse an die Schweizer Einlagensicherung angeschlossen. Anfang 2025 hat die Saxo Bank ihre Depotgebühren abgeschafft und sich nach mehreren Gebührensenkungen als einer der günstigsten Anbieter des Schweizer Marktes positioniert. In unserem Online-Broker-Vergleich erreicht die Saxo Bank die höchste Punktzahl und schneidet als «Sehr gut» ab. Auch in Branchenvergleichen wird der Broker regelmässig als günstige und solide Wahl für Schweizer ETF-Anlegerinnen und -Anleger genannt.

Kosten und Konditionen

Die Kostenstruktur ist auf Transparenz ausgelegt: Die Depotführung ist kostenlos, der elektronische Steuerauszug für Kundinnen und Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz ebenfalls. Für Schweizer Aktien und ETFs an der SIX betragen die Handelsgebühren 0,08 % des Ordervolumens, mindestens jedoch CHF 3 pro Order. Bei einem Ordervolumen von CHF 1’000 sind das CHF 0,80 – einer der tiefsten Werte im Vergleich. Über die Sparplan-Lösung AutoInvest lassen sich mehr als 100 ausgewählte ETFs komplett ohne Kaufgebühren besparen. Hinzu kommen marktübliche Spreads, die im Handelspreis enthalten sind. Diesen Punkt unterschätzen Einsteiger oft.

Produktangebot und Einschränkungen

Funktional bietet die Saxo Bank mehr als ein typischer Neobroker. Neben Aktien und ETFs lassen sich Anleihen, Fonds, Optionen sowie – über Hebelprodukte wie CFDs und Forex – auch spekulativere Anlageklassen handeln. Das Ordertypen-Spektrum umfasst Limit-, Stop-, Trailing-Stop- und OCO-Orders, was den Broker auch für aktive Anleger jenseits reiner Buy-and-Hold-Strategien interessant macht. Über die beiden Plattformen SaxoInvestor und SaxoTrader stehen sowohl eine reduzierte Einsteiger-Oberfläche als auch eine professionelle Trading-Umgebung zur Verfügung. Eine zentrale Einschränkung: Namenaktien lassen sich nicht handeln und keine Einträge ins Aktienregister vornehmen. Wer an Generalversammlungen teilnehmen möchte, sollte das berücksichtigen. Auch ein direkter Krypto-Handel fehlt; möglich sind lediglich Krypto-ETPs.

Fazit: Für wen geeignet

Die Saxo Bank ist die naheliegende Wahl für kostenbewusste Anlegerinnen und Anleger, die ein breites Produktspektrum mit tiefen Gebühren und Schweizer Regulierung verbinden wollen und auf direkten Krypto-Handel sowie Aktienregister-Einträge verzichten können.

2. Interactive Brokers: Kostengünstiger Profi-Broker mit globaler Reichweite

Interactive Brokers (IBKR) ist ein US-amerikanischer Broker und gilt international als einer der kostengünstigsten Anbieter, gerade beim Handel an US-Börsen und beim Währungswechsel. In unserem Vergleich landet IBKR auf dem zweiten Platz mit der Note «Gut». Für Schweizer Kundinnen und Kunden läuft das Konto über die Interactive Brokers (U.K.) Limited, die durch die britische FCA reguliert wird; die Wertschriften werden bei der US-Gesellschaft verwahrt und sind über den SIPC-Schutz abgesichert. Eine FINMA-Regulierung und die Schweizer Einlagensicherung bestehen damit nicht – ein Punkt, der viele Schweizer Anlegerinnen und Anleger bei der Wahl beschäftigt.

Kosten und Konditionen

Die Gebühren sind ausgesprochen tief: Depotgebühren erhebt IBKR keine. Im gestaffelten Modell betragen die Handelsgebühren an der SIX 0,05 % des Handelswerts, mindestens CHF 1.50 pro Trade. Bei einem Ordervolumen von CHF 1’000 sind das CHF 1.50. An US-Börsen fallen pro Aktie nur wenige Cent an, und der Währungswechsel erfolgt nahezu zum Interbank-Kurs – ein klarer Vorteil für alle, die in Fremdwährungen investieren. Dem stehen kleinere Zusatzkosten gegenüber, etwa bei häufigen Auszahlungen.

Produktangebot und Einschränkungen

Das Produktangebot ist enorm breit: Zugang zu Börsen in zahlreichen Ländern weltweit, von Aktien und ETFs über Anleihen bis hin zu Optionen und Futures. Auch Fractional Trading wird unterstützt. Damit richtet sich IBKR klar an aktive und international ausgerichtete Anleger. Die Einschränkungen liegen weniger im Angebot als in der Handhabung: Es fehlt ein nativer Schweizer Steuerauszug, weshalb die Steuerdaten manuell übertragen oder über einen Drittanbieter aufbereitet werden müssen. Die englischsprachige Plattform hat zudem eine höhere Lernkurve als die der Schweizer Anbieter. Und das eingangs erwähnte Thema der ausländischen Regulierung bleibt für viele ein bewusster Abwägungsentscheid.

Fazit: Für wen geeignet

Interactive Brokers ist der passende Broker für kostenbewusste, erfahrene Anlegerinnen und Anleger, die international handeln, regelmässig US-Wertschriften kaufen und auf einen tiefen Währungswechsel angewiesen sind. Wer hingegen Wert auf Schweizer Regulierung, einen fertigen Steuerauszug und eine deutschsprachige Oberfläche legt, ist bei einem Schweizer Anbieter besser aufgehoben.

3. Yuh: Schweizer All-in-One-App mit Gratis-Sparplänen

Yuh ist eine Schweizer Finanz-App, die 2021 als Gemeinschaftsprojekt von Swissquote und PostFinance gestartet ist und seit Juli 2025 vollständig zu Swissquote gehört. Damit profitiert Yuh von der FINMA-Regulierung und der Schweizer Einlagensicherung des Mutterhauses. In unserem Vergleich erreicht Yuh den dritten Platz und die Note «Gut». Die App verbindet Banking, Sparen, Vorsorge und Investieren unter einem Dach und richtet sich vor allem an digitalaffine, kostenbewusste Personen. Als Investment-Plattform ist Yuh damit bewusst einfach gehalten, deckt aber die wichtigsten Bedürfnisse von Einsteigerinnen und Einsteigern ab.

Kosten und Konditionen

Die Gebührenstruktur ist denkbar einfach: Die Depotführung ist kostenlos, jede Transaktion auf Aktien und ETFs kostet pauschal 0,5 %, mindestens jedoch CHF 1. Bei einem Ordervolumen von CHF 1’000 sind das CHF 5. Spannend wird es beim Sparplan: Rund zwei Dutzend ausgewählte ETFs – darunter beliebte Vanguard-Klassiker wie der VWRL – lassen sich im wiederkehrenden Investment komplett ohne Trading-Gebühren besparen. Möglich macht das die Zusammenarbeit mit Fondsanbietern. Ein Wermutstropfen bleibt der Währungswechsel mit 0,95 %: Wer in Fremdwährungs-ETFs investiert, sollte nach Möglichkeit auf CHF-Anteilsklassen achten. Dank Fractional Trading ist der Einstieg bereits ab CHF 10 möglich.

Produktangebot und Einschränkungen

Yuh bietet eine handverlesene Auswahl der beliebtesten Anlageprodukte: mehrere Dutzend ETFs, eine Reihe von Schweizer und internationalen Aktien, Trendthemen sowie digitale Assets, die als echte Kryptowährungen ab 1 % Gebühr handelbar sind. Auch die Säule 3a lässt sich direkt in der App abschliessen. Bruchstücke von Aktien und ETFs sind selbstverständlich handelbar. Die zentrale Einschränkung liegt im bewusst schlanken Angebot: Das Depot ist ausschliesslich über das Smartphone nutzbar, eine Desktop-Variante fehlt, und das verfügbare Ordertypen-Spektrum ist im Vergleich zu klassischen Brokern reduziert. Für die lineare Gebühr von 0,5 % gilt zudem: Bei grösseren Anlagesummen fällt sie höher aus als bei einem gestaffelten Modell.

Fazit: Für wen geeignet

Yuh ist die richtige Wahl für Einsteigerinnen und Einsteiger, die eine intuitive All-in-One-App suchen, mit kleinen Beträgen starten und sich mit den gebührenfreien Sparplan-ETFs zufriedengeben. Wer regelmässig grössere Einmalbeträge anlegt, fährt mit einem volumenabhängigen Anbieter dagegen günstiger.

Die besten Broker aus unserem Depot-Vergleich in der Übersicht

Was ist ein Depot und wofür brauche ich eins?

Ein Depot ist ein spezielles Konto, in dem Wertschriften wie Aktien, ETFs oder Obligationen verwahrt und verwaltet werden. Ohne Depot ist kein Wertschriftenkauf möglich. Das Depot ist damit die Grundvoraussetzung für den Einstieg an der Börse.Zum Depot gehört ein sogenanntes Verrechnungskonto. Es funktioniert wie ein Zwischenkonto: Geld, das du investieren willst, überweist du zunächst auf dieses Konto. Beim Kauf einer Wertschrift wird der Betrag vom Verrechnungskonto abgebucht, beim Verkauf dort gutgeschrieben. Auch Dividenden und Zinsen landen auf dem Verrechnungskonto.Ein Depot unterscheidet sich grundlegend von einem Privat- oder Sparkonto. Während auf einem Privatkonto dein Lohn eingeht und du Zahlungen tätigst, dient das Depot ausschliesslich der Verwahrung von Wertschriften. Deine Wertschriften gelten rechtlich als Sondervermögen. Sie gehören dir und nicht dem Broker. Selbst wenn der Depotanbieter in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte, bleiben deine Aktien und ETFs in deinem Besitz und fallen nicht in die Konkursmasse.

Welche Anbieter-Typen gibt es?

Der Markt für Depotanbieter bewegt sich zwischen zwei Polen: günstig und schlank auf der einen Seite, umfassender im Service und in den Konditionen auf der anderen. Je nach Anlagestrategie und persönlichen Vorlieben eignen sich unterschiedliche Anbieter-Typen.

Traditionelle Banken wie Kantonal-, Gross- oder Regionalbanken bieten persönliche Beratung und ein Filialnetz vor Ort. Die Gebühren liegen tendenziell über jenen reiner Online-Anbieter: Neben den Courtagen kann eine prozentuale Depotgebühr anfallen, je nach Haus mit oder ohne Kostendach. Wer Wert auf persönlichen Kontakt und ein Gesamtpaket legt, findet hier eine Anlaufstelle, sollte die Konditionen aber im Detail prüfen.

Onlinebanken wie Swissquote oder PostFinance bieten ein breiteres Leistungsspektrum als reine Broker. Oft gehören ein Bankkonto, Karten oder die Eintragung ins Aktienregister zum Angebot, dazu kommen moderate Kosten für den Wertschriftenhandel. Courtagen und Depotgebühren bewegen sich dabei auf einem etwas höheren Niveau als bei den günstigsten Anbietern – im Gegenzug erhält man ein umfangreicheres Gesamtpaket.

Neobanken und Neobroker wie Yuh oder neon setzen auf niedrige Kosten und eine App-fokussierte Bedienung. Die Einstiegshürden sind niedrig, ausgewählte Sparpläne kostenlos, die Benutzeroberflächen auf Einfachheit ausgelegt. Dafür ist die Produktpalette eingeschränkter, etwa bei Obligationen oder Derivaten, und der Funktionsumfang bleibt überschaubar.

Online-Broker wie die Saxo Bank verbinden niedrige Kosten mit einem umfangreicheren Handelsangebot. Sie bieten viele Anlageklassen, tiefere Analysemöglichkeiten und umfangreichere Tools als typische Neobanken, stehen ihnen preislich aber in nichts nach. Internationale Broker wie Interactive Brokers gehen noch einen Schritt weiter und punkten mit globalem Marktzugang und sehr tiefen Kosten, unterstehen aber keiner Schweizer Regulierung.

Die Grenzen zwischen den Anbieter-Typen sind fliessend. Entscheidend ist nicht die Kategorie, sondern was ein einzelner Anbieter konkret an Kosten, Produkten und Funktionen bietet.

Wie eröffne ich ein Depot?

Ein Depot bei einem Online-Broker zu eröffnen ist unkompliziert und dauert bei den meisten Anbietern weniger als 15 Minuten. Die Voraussetzungen sind überschaubar: ein Mindestalter von 18 Jahren, ein gültiger Ausweis sowie ein bestehendes Bankkonto.

Der Ablauf folgt bei fast allen Anbietern dem gleichen Muster: Du registrierst dich auf der Website oder in der App, gibst deine persönlichen Daten ein und verifizierst deine Identität. Die meisten Broker nutzen dafür ein Video- oder Foto-Ident-Verfahren, bei dem du dich digital legitimierst. Das Verrechnungskonto wird automatisch mit dem Depot angelegt.

Während der Eröffnung fragt dich der Broker nach deinen bisherigen Kenntnissen und Erfahrungen mit Wertschriften. Diese Abfrage ist im Rahmen des Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) vorgeschrieben. Antworte ehrlich. Die Angaben schränken den Handel in der Regel nicht ein. Sie dienen deinem eigenen Schutz.

💡 Gut zu wissen

Prüfe direkt nach der Depoteröffnung, ob dein Broker einen E-Steuerauszug anbietet. Damit füllst du das Wertschriftenverzeichnis deiner Steuererklärung im Handumdrehen aus. Bei manchen Anbietern ist dieser Auszug kostenlos, bei anderen kostenpflichtig.

Nach der Eröffnung überweist du Geld auf das Verrechnungskonto. Sobald der Betrag eingegangen ist, kannst du deinen ersten ETF-Sparplan einrichten oder Wertschriften kaufen.

Welche Kosten fallen bei einem Online-Broker an?

Broker-Gebühren wirken über Jahre wie negative Zinseszinsen. Selbst scheinbar kleine Unterschiede bei den Orderkosten summieren sich über die Zeit erheblich. Deshalb sind die Kosten der wichtigste Faktor bei der Wahl des Brokers.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht den Effekt: Wer pro Jahr vier Trades mit jeweils CHF 2’500 Volumen tätigt, zahlt bei einem günstigen Broker nur wenige Franken Courtage (zzgl. marktüblicher Spreads). Bei einem Anbieter mit volumenabhängigem Modell kann für dieselben Trades ein Mehrfaches anfallen. Über die Jahre summiert sich daraus eine spürbare Differenz, die stattdessen Rendite erwirtschaften könnte.

Die Depotführungsgebühr ist bei vielen günstigen Online-Brokern und Neobanken kostenlos. Andere Anbieter erheben eine pauschale oder prozentuale Depotgebühr. Bei einzelnen Anbietern ist die Kostenfreiheit an Bedingungen geknüpft oder die Gebühr wird über Trading-Credits erstattet.

Ordergebühren beziehungsweise Courtagen sind einer der grössten Unterschiede zwischen den Anbietern. Günstige Online-Broker berechnen einen tiefen Fixpreis oder einen kleinen prozentualen Satz pro Trade. Andere Anbieter arbeiten mit gestaffelten oder pauschalen Modellen, bei denen pro Order ein höherer Betrag anfallen kann. Wer regelmässig handelt, kann bei günstigen Brokern über die Jahre einiges sparen.

Bei Sparplan-Kosten bieten Neobanken und günstige Online-Broker einen klaren Vorteil: Auf ausgewählte ETFs ist die Ausführung bei vielen Anbietern komplett kostenlos. Andere Anbieter erheben dagegen eine Courtage pro Ausführung.

Eine weniger offensichtliche Kostenart ist der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs einer Wertschrift. Der Spread hängt vom Handelsplatz und der Uhrzeit ab. Während der Haupthandelszeiten sind die Spreads in der Regel am engsten. Wer ausserhalb dieser Zeiten handelt, zahlt oft einen höheren Spread und damit indirekt mehr für denselben Trade.

⚠️ Wichtig

Achte nicht nur auf die Ordergebühren, sondern auch auf den Spread und die Währungswechselkosten. Besonders bei Fremdwährungs-ETFs kann ein ungünstiger Wechselkurs die eingesparten Courtagen wieder auffressen. Handle möglichst während der Haupthandelszeiten.

Worauf sollte ich bei der Broker-Wahl noch achten?

Neben den Kosten gibt es weitere Kriterien, die je nach persönlicher Anlagestrategie eine Rolle spielen. Nicht jeder Aspekt ist für jeden Anleger gleich relevant.

  • Das Sparplan-Angebot unterscheidet sich deutlich: Manche Broker bieten über tausend Sparpläne an, andere nur eine Handvoll gebührenfreie ETFs. Auch minimale Sparraten (ab CHF 10 bei den meisten Neobrokern) und verfügbare Ausführungstage variieren.
  • Die Produktpalette ist ein zentraler Unterschied: Einige Broker beschränken sich auf Aktien und ETFs, andere bieten zusätzlich Obligationen, Derivate, Fonds oder Kryptowährungen an. Wer langfristig mehr als nur ETF-Sparpläne nutzen will, sollte darauf achten.
  • Bedienbarkeit und App-Qualität sind gerade für Einsteiger zentral. Eine übersichtliche Oberfläche, intuitive Ordermasken und gute Suchfunktionen erleichtern den Einstieg. Erfahrenere Anleger schätzen darüber hinaus Analyse-Tools, Chartfunktionen und verschiedene Ordertypen.
  • Bei Steuern und Auszug lohnt sich ein genauer Blick: Auf Dividenden von Schweizer Titeln wird die Verrechnungssteuer einbehalten, die du über die Steuererklärung zurückforderst. Schweizer Broker stellen dafür oft einen E-Steuerauszug bereit, der die Arbeit erleichtert. Bei ausländischen Brokern musst du die Steuerdaten in der Regel selbst aufbereiten.

Wie sicher ist mein Geld bei einem Online-Broker?

Wertschriften in einem Depot sind als Sondervermögen rechtlich geschützt. Aktien, ETFs und Fondsanteile gehören dir als Anleger, nicht dem Broker. Selbst wenn ein Depotanbieter zahlungsunfähig werden sollte, fallen die Wertschriften nicht in die Konkursmasse. Du kannst sie in diesem Fall auf einen anderen Broker übertragen lassen.

Für das Guthaben auf dem Verrechnungskonto greift bei Schweizer Banken die Einlagensicherung von esisuisse. Sie schützt Bareinlagen bis zu CHF 100’000 pro Kunde und Bank. Deine Wertschriften selbst sind davon unabhängig als Sondervermögen geschützt – und zwar in voller Höhe, da sie im Konkursfall nicht in die Konkursmasse fallen. Seriöse Schweizer Broker unterstehen der Aufsicht durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) und sind an dieses Einlagensicherungssystem angeschlossen.

Ein Detail verdient besondere Aufmerksamkeit: Bei ausländischen Brokern gilt die Schweizer Einlagensicherung nicht. Stattdessen greifen die jeweiligen Schutzsysteme des Heimatlandes, etwa der SIPC-Schutz bei US-Brokern. Diese können andere Deckungssummen vorsehen und unterliegen ausländischem Recht. Wer Wert auf Schweizer Regulierung legt, sollte das in seine Wahl einbeziehen.

Ein Depotübertrag zu einem anderen Anbieter ist grundsätzlich jederzeit möglich. Je nach Anbieter ist er aber gebührenpflichtig oder kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Wer mit seinem Broker unzufrieden ist oder bessere Konditionen findet, kann seine Wertschriften dennoch ohne Verkauf übertragen.

Fazit

Gebühren sind der entscheidende Hebel für den langfristigen Anlageerfolg. Wer bei der Broker-Wahl auf niedrige Courtagen und kostenlose Sparplanausführung achtet, behält über die Jahre eine erhebliche Summe, die stattdessen Rendite erwirtschaften kann.

Für Einsteiger, die mit einem ETF-Sparplan starten wollen, reicht ein günstiger Broker in den meisten Fällen aus. Wer langfristig über Sparpläne hinausgehen will und Einzelaktien, Obligationen, Derivate oder tiefere Analyse-Tools nutzen möchte, sollte auf Broker achten, die niedrige Kosten mit einem breiten Funktionsumfang verbinden.

Entscheidend ist die eigene Anlagestrategie: Erst klären, welche Wertschriften und Funktionen du brauchst, dann den Broker wählen, der dazu passt.

FAQ – häufige Fragen

Welche Anbieter sind besonders empfehlenswert? Worauf sollten Anleger bei der Auswahl eines Depots achten? Und welche Unterschiede gibt es? Viele Anleger stellen sich solche oder ähnliche Fragen, wenn sie den passenden Online-Broker suchen – sei es, um Aktien zu kaufen, ETF-Sparpläne einzurichten oder Derivate, Fonds und Kryptowährungen zu handeln.
Bei der Vielzahl an Banken und Brokern fällt die Auswahl oft schwer. Wir beantworten hier die häufigsten Fragen rund um den Depotvergleich und das Online-Brokerage – von den Kosten eines Depots bis zur sicheren Einrichtung eines ETF-Sparplans.

Wozu benötige ich ein Depot?

Wer Wertschriften wie Aktien, ETFs, Fonds, Derivate oder Obligationen handeln möchte, benötigt ein Depot. Ohne ein Wertschriftendepot ist der Zugang zum Kapitalmarkt nicht möglich. Ein Depot kannst Du Dir wie ein Bankkonto vorstellen – nur, dass darin statt Geld Deine Wertschriften aufbewahrt werden. Egal also, ob Du langfristig Vermögen aufbauen oder kurzfristig traden möchtest: Ein Depot ist dafür unerlässlich.

Worauf muss ich bei der Auswahl eines Online-Brokers achten?

Die Wahl des passenden Online-Brokers hängt von Deinen individuellen Anforderungen ab – also davon, wie und wofür Du Dein Depot nutzen möchtest. Ein aktiver Trader hat andere Ansprüche als ein Anleger, der mit Sparplänen Vermögen aufbauen will. Achte auf eine übersichtliche und einfache Kostenstruktur: Depotgebühren sind bei vielen günstigen Brokern heute kaum noch üblich. Auch Courtagen sollten transparent und nachvollziehbar sein.
Wenn Du regelmässig investieren möchtest, ist eine grosse Auswahl an Sparplänen bei gleichzeitig günstigen Gebühren besonders wichtig. Niedrige Mindestbeträge für Sparraten sind hilfreich, wenn Du Deine monatlichen Einzahlungen auf verschiedene Investments verteilen möchtest.
Überlege ausserdem, ob Du neben Aktien und ETFs auch in Fonds, Derivate, Obligationen oder Kryptowährungen investieren willst – denn nicht jeder Online-Broker bietet Zugang zu allen Anlageklassen.
Wähle einen Anbieter mit einer benutzerfreundlichen Trading-Plattform und einer modernen App, die Dir den Handel so einfach wie möglich machen. Gute Kundenbewertungen sind oft ein hilfreicher Hinweis auf die Qualität des Brokers.
Informiere Dich zudem über die Regulierung (FINMA) und die Einlagensicherung des Brokers (siehe unten).

Welcher ist der beste Broker, welche Anbieter sind empfehlenswert?

Wie oben erwähnt, hängt die Antwort auf die Frage, welcher der beste Broker ist, von Deinen individuellen Präferenzen ab. Es gibt zahlreiche empfehlenswerte Anbieter am Markt, viele davon werben mit Testergebnissen, in denen sie weit vorne gelandet sind. Schaue auch auf Testergebnisse unabhängiger Quellen und vergleiche die Konditionen anhand mehrerer Kriterien. In unserem Online-Broker-Vergleich schnitt zuletzt die Saxo Bank mit der Bestnote ab, gefolgt von Yuh und Interactive Brokers.

Welche Depotkosten und Gebühren fallen an?

Die Kosten eines Wertschriftendepots setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Depotgebühren, also Gebühren nur für das Vorhalten des Depots, verlangen viele günstige Broker heute nicht mehr. Anleger sollten vor allem auf die Courtagen achten, die der Online-Broker bei jedem Kauf oder Verkauf von Aktien und anderen Wertschriften berechnet. Besonders transparent sind fixe Gebühren, also ein fester Betrag pro Order. Andere Anbieter erheben einen prozentualen Satz, teils kombiniert mit einer Mindestgebühr. Beispiel: 0,5 % zzgl. mindestens CHF 1 – bei einer Order über CHF 1’000 sind das CHF 5. Anleger sollten beim Ordern auch auf die Spreads achten, da diese je nach Handelsplatz variieren können. Sparplan-Fans sollten unbedingt die Ausführungskosten vergleichen. Selbst scheinbar geringe Kosten von nur 1 % können sich langfristig deutlich auf die Rendite auswirken.

Wie eröffne ich ein Depot?

Eine Depoteröffnung ist unkompliziert und ähnelt dem Prozess der Eröffnung eines Bankkontos. In der Regel kannst Du Dein Depot bequem online eröffnen. Dazu füllst Du bei dem Broker Deiner Wahl das Registrierungsformular aus und gibst Deine persönlichen Daten an. Im nächsten Schritt erfolgt die Identitätsprüfung, meist per Video- oder Foto-Ident-Verfahren. Nach erfolgreicher Verifizierung erhältst Du Deine Zugangsdaten und kannst Dich dann direkt in Dein Depot einloggen – entweder online oder über die App – und mit dem Handel starten.

Wie funktioniert der Aktienhandel, wie kaufe und verkaufe ich Aktien?

Der Kauf von Aktien und anderen Wertschriften ist ebenfalls unkompliziert: Zunächst überweist Du Geld von Deiner Hausbank auf das Verrechnungskonto Deines Brokers. Nach dem Login wählst Du die gewünschte Wertschrift aus, gibst die Stückzahl sowie die Valorennummer oder ISIN ein und bestimmst den Ordertyp (z. B. Market- oder Limit-Order). Wir empfehlen, mit Limit zu ordern, um nicht überteuert zu kaufen oder unter Wert zu verkaufen. Dein Broker erledigt den Rest: Entweder wird die Order sofort ausgeführt oder an einen Handelsplatz weitergeleitet. Nach Ausführung erhältst Du eine Benachrichtigung, und die Wertschriften werden in Dein Depot eingebucht.
Beim Verkauf funktioniert es ähnlich: Du legst die Anzahl der Anteile fest und erhältst nach Ausführung den Gegenwert abzüglich Gebühren.
Tipp: Einige Broker bieten innovative Ordertypen wie „Trailing-Stop-Loss“, mit denen Du dynamische Verkaufsschwellen setzen kannst.

Wie richte ich einen ETF-Sparplan ein?

Ein ETF-Sparplan lässt sich schnell und einfach einrichten. Wähle zuerst den gewünschten ETF aus und lege Deine Sparrate (z. B. CHF 50), das Ausführungsintervall (z. B. monatlich) sowie, wenn möglich, den Ausführungstag fest. Bei vielen Schweizer Brokern lassen sich ausgewählte ETFs sogar gebührenfrei besparen.
Tipp: Achte darauf, dass Dein Broker eine breite Auswahl an Sparplänen anbietet. Moderne Anbieter ermöglichen ETF- und Aktiensparpläne bereits ab kleinen Beträgen – oft schon ab CHF 10 oder 25. Übrigens: Du kannst Deinen Sparplan jederzeit beenden oder die gekauften Wertschriften zum aktuellen Wert veräussern. Du bleibst also flexibel – ein wichtiger Vorteil gegenüber traditionellen Sparlösungen oder Versicherungsverträgen.

Kann ich bei einem Online-Broker auch Kryptowährungen handeln?

Einige Online-Broker ermöglichen mittlerweile auch den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder anderen digitalen Währungen. Die Konditionen für den Krypto-Handel können jedoch stark variieren, daher lohnt es sich, die Gebühren, Spreads und Handelsmöglichkeiten im Detail zu vergleichen. Achte auch darauf, wie die Kryptowährungen verwahrt werden: Einige Broker bieten eine direkte Verwahrung der echten Coins, während andere lediglich Krypto-ETPs oder Derivate anbieten. Zudem solltest Du darauf achten, ob der Broker den Handel nur während bestimmter Handelszeiten ermöglicht oder ob der Handel rund um die Uhr möglich ist.

Wie wichtig ist die Trading-Plattform bei der Broker-Auswahl?

Die Handelsplattform ist das Herzstück jedes Brokers. Bei den besten Trading-Plattformen kannst Du Deine Aktien und Wertschriften besonders einfach und komfortabel kaufen und verkaufen. Eine gute Plattform bietet Dir neben einer stabilen und intuitiven Benutzeroberfläche auch wichtige Funktionen wie Realtime-Kurse oder Chartanalyse-Tools. Achte auch auf gute Bewertungen der mobilen Apps, damit Du auch unterwegs schnell und unkompliziert handeln kannst. Sehr aktive Anleger legen zudem Wert auf ein überdurchschnittliches Service-Level sowie eine hohe Verfügbarkeit.

Wie sicher ist ein Wertschriften-/ Aktiendepot?

Seriöse Schweizer Broker werden durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) reguliert und bieten eine Einlagensicherung für Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Über esisuisse sind Bankguthaben bis zu CHF 100’000 pro Anleger und Bank geschützt. Bei ausländischen Brokern greifen stattdessen die jeweiligen Schutzsysteme des Heimatlandes, etwa der SIPC-Schutz bei US-Brokern mit anderen Deckungssummen.
Gut zu wissen: Die Einlagensicherung ist nur für das Geld auf Deinem Verrechnungskonto relevant. Deine Wertschriften – also Aktien, Fonds, ETFs und andere Investments – gehören Dir und werden als sogenanntes „Sondervermögen“ verwahrt. Im Falle eines Konkurses der Bank sind diese also nicht Teil der Konkursmasse. Sie werden getrennt vom Firmenvermögen sicher aufbewahrt.
Achte auch darauf, dass Dein Broker Dein Depot mit modernen Sicherheitsmassnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und verschlüsselter Datenübertragung schützt, um unbefugten Zugriff zu verhindern.

Was ist wichtiger: niedrige Ordergebühr oder Handelsplatz/Spread?

Beides kann relevant sein – abhängig von deinem Verhalten. Für Standardkäufe in gängigen ETFs/Aktien zu normalen Zeiten ist der Einfluss oft überschaubar. Wer häufiger handelt, spezielle Werte kauft oder zu Randzeiten aktiv ist, sollte zusätzlich mit Limits arbeiten und den Handelsplatz im Blick behalten.

Brauche ich Limit-Orders, wenn ich nur ETFs spare?

Für Sparpläne nicht zwingend. Für Einmalkäufe kann ein Limit sinnvoll sein. Wenn du später aktiver werden willst, ist es gut, wenn dein Broker das sauber unterstützt.

Wie wichtig sind viele Börsenplätze?

Für viele Anleger reicht ein solides Standardangebot mit der SIX und der BX Swiss. Mehr Börsenplätze sind vor allem relevant, wenn du Auslandsbörsen direkt nutzen willst oder sehr gezielt ausführst.

Woran erkenne ich, ob ein Broker alltagstauglich ist?

Kurztest: Sparplan schnell anlegen/ändern, Limit setzen, Kosten vor Abschluss sehen, Abrechnungen und Steuerdokumente sofort finden. Wenn das problemlos klappt, passt es meist auch langfristig.

Wie aufwendig ist ein Depotübertrag?

Oft gut machbar, aber nicht immer schnell und je nach Anbieter gebührenpflichtig. Plane Puffer ein, lege Sparpläne im neuen Depot neu an und prüfe nach dem Umzug Einstandsdaten und Dokumente.

*Das bedeutet das Sternchen: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Wir wollen so möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig Vermögen aufzubauen und in Finanzfragen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Damit unsere Informationen kostenlos abrufbar sind, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet. Diese sogenannten Affiliate Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen. Geld bekommt die finanzen.net GmbH, aber nie der Autor individuell, wenn Leser auf einen solchen Link klicken oder beim Anbieter einen Vertrag abschliessen. Ob die finanzen.net GmbH eine Vergütung erhält und in welcher Höhe, hat keinerlei Einfluss auf die Produktempfehlungen. Für die Ratgeber-Redaktion ist ausschliesslich wichtig, ob ein Angebot gut für Anleger und Sparer ist.