Freeport-McMoRan Aktie 391280 / US35671D8570
| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Aktion | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (gross) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Strukturierte Produkte | Portfolio |
| Times + Sales | Chartvergleich | Analysen | Schätzungen | Profil | Watchlist | |
| Börsenplätze | Realtime Push | Kursziele | Dividende/GV | |||
| Orderbuch | Analysen | |||||
| Historisch | ||||||
| Kupfer-Rally |
08.09.2026 14:30:00
|
Neues Rekordhoch für Kupfer: Was hinter dem Anstieg steckt
Kupfer kletterte an der Londoner Metallbörse auf ein neues Allzeithoch, während Zollsorgen und schwindende Lagerbestände den Markt austrocknen lassen.
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 20) via CFD handeln
Partizipieren Sie an Kursschwankungen bei Öl, Gold und anderen Rohstoffen mit Hebel und kleinen Spreads! Mit nur 100 CHF können Sie durch einen Hebel mit der Wirkung von 2.000 CHF Kapital handeln.
Jetzt informieren- Kupfer markiert an der Londoner Metallbörse ein neues Rekordhoch
- Befürchtete US-Zölle lenken Kupfermengen in Richtung amerikanischer Lager
- Ein Jahr nach dem Grasberg-Unglück bleibt das Angebot historisch knapp
Der Kupferpreis kletterte gestern zum vierten Handelstag in Folge und markierte dabei ein neues Rekordhoch: An der London Metal Exchange steigt der Terminkontrakt auf bis zu 14'617 US-Dollar je Tonne, ein Plus von rund 17 Prozent seit Jahresbeginn. Treiber sind eine seit Wochen angespannte Versorgungslage und die Sorge, dass die USA Importe von raffiniertem Kupfer mit Zöllen belegen könnten.
Zollsorgen treiben Metall Richtung USA
Der Sprung nach oben speist sich vor allem aus einer massiven Verlagerung von raffiniertem Kupfer in Richtung amerikanischer Lagerhäuser, wo sich Käufer gegen mögliche Zölle absichern wollen. Der Abfluss hat die Bestände in den Lagerhäusern der Londoner Börse spürbar schrumpfen lassen und die Terminkurve in eine steile Backwardation gedrückt, ein Signal für akute Kurzfristknappheit. Zusätzlich zieht die Nachfrage in China, dem weltgrössten Kupferverbraucher, saisonal an: Die Lagerbestände an der Shanghai Futures Exchange fielen laut Yahoo!Finance zuletzt auf den niedrigsten Stand seit 2024.
Ein Jahr nach dem Grasberg-Unglück bleibt das Kupfer-Angebot knapp
Heute markiert genau ein Jahr, seit rund 800'000 Tonnen nasses Material in die Grasberg-Mine von Freeport-McMoRan in Indonesien einbrachen und zwei Arbeiter tötete. Dieses Ereignis ist bis heute in der Lieferkette zu spüren. Freeport-McMoRan hat die Produktionsprognose für die Anlage für 2026 um rund ein Drittel gekappt, eine vollständige Erholung wird frühestens 2027 oder 2028 erwartet.
Analysten trauen dem Kupferpreis noch mehr zu
Am Terminmarkt bleibt die Stimmung entsprechend fest: Citigroup sieht den Kupferpreis bis zum Jahresende bei 15.000 US-Dollar je Tonne, im Fall einer noch stärkeren Nachfrage aus der KI-Infrastruktur oder einer Industrieerholung sogar bei bis zu 17'000 US-Dollar.
Offen bleibt, wie die US-Regierung entscheidet: Die Frist des Handelsministeriums für eine Zoll-Empfehlung auf raffiniertes Kupfer verstrich bereits am 30. Juni, eine Entscheidung steht weiterhin aus. Bis dahin dürfte der Wettlauf um US-Lagerbestände die Preisdynamik bestimmen.
Thomas Zoller, Redaktion finanzen.ch
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
Weitere Links:
Analysen zu Freeport-McMoRan Inc
| Name | Kaufen | Verkaufen |
|---|
Inside ETF
Rohstoffe in diesem Artikel
| Kupferpreis | 14’595.00 | 56.00 | 0.39 |
Meistgelesene Nachrichten
Aktien in diesem Artikel
| Freeport-McMoRan Inc | 58.05 | 1.06% |
|
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
Nachlassende KI-Sorgen: Dow schlussendlich leichter -- SMI geht etwas höher ins Wochenende -- DAX schliesst deutlich stärker -- Asiens Börsen letztlich im PlusDer heimische Aktienmarkt zog am Freitag moderat an. Der deutsche Leitindex präsentierte sich vor dem Wochenende klar höher. Der Dow gab im Freitagshandel nach. An den Märkten in Asien ging es am Freitag wieder aufwärts.


