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| Goldpreis und Ölpreis |
07.09.2026 08:15:21
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Goldpreis startet mit negativen Vorzeichen in die Woche
Im frühen Montagshandel gab der der Goldpreis leicht nach, nachdem starke US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen an höhere Zinsen verstärkt hatten.
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Jetzt informierenDie am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten zeigten, dass sich das Beschäftigungswachstum in den USA im August deutlich beschleunigt hat. Gleichzeitig blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,1 Prozent. Dies deutet auf eine Erholung des Arbeitsmarktes nach den jüngsten Schwächephasen hin und macht eine Zinserhöhung noch in diesem Monat relativ wahrscheinlich. Laut dem FedWatch Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group rechnen Marktteilnehmer derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 58 Prozent, dass am 16. September die US-Leitzinsen erhöht werden. Ausserdem erklärte US-Präsident Donald Trump am Freitag, dass er den Handel mit Ländern einstellen werde, gegenüber denen die Vereinigten Staaten ein Handelsdefizit aufweisen, sollte die Fed die Zinsen nicht senken. Für erhöhte Spannung sorgt nun, dass am Donnerstag in den USA die Erzeugerpreisdaten (PPI) veröffentlicht werden, am Freitag folgen dann noch die Verbraucherpreisdaten (CPI).
Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 29,20 auf 4'447,40 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Preisanstieg wegen militärischer Eskalation
Der Ölpreis tendierte im frühen Montagshandel weiter bergauf. Gegenseitige Angriffe der USA und Irans auf Schiffe in der Strasse von Hormus und anderen Regionen verstärkten die Sorgen vor länger anhaltenden Störungen der Ölversorgung aus dem Nahen Osten. Nach Daten des Analyseunternehmens Kpler passierten in den vergangenen zehn Tagen durchschnittlich zehn Frachtschiffe pro Tag die Strasse von Hormus. Dies war der niedrigste Wert seit Mai. Analysten der ANZ halten derzeit eine länger anhaltende Pattsituation, begleitet von gezielten und begrenzten militärischen Aktionen der USA und Irans, für das wahrscheinlichste Szenario. Dies dürfte eine vollständige Erholung der Ölversorgung aus dem Nahen Osten weiter verzögern. Die OPEC+ liess ihre Förderpolitik für Oktober bei ihrer Sitzung am Sonntag unverändert, wie die Produzentengruppe mitteilte. Zunächst müsse sich das Bündnis auf neue Förderquoten verständigen, bevor über die nächsten Schritte bei der Ölproduktion entschieden werden könne.
Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,24 auf 92,72 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,31 auf 97,59 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.ch
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Rohstoffe in diesem Artikel
| Goldpreis | 4’195.82 | 60.89 | 1.47 | |
| Ölpreis (Brent) | 104.59 | 0.31 | 0.30 | |
| Ölpreis (WTI) | 91.85 | 0.36 | 0.39 |
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