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Gold und Rohöl 24.03.2020 07:53:07

Gold: In den Aufwärtsmodus gewechselt

Gold: In den Aufwärtsmodus gewechselt

von Jörg Bernhard

Dabei überwand der Krisenschutz die langfristige 200-Tage-Linie und generierte dadurch ein charttechnisches Kaufsignal. Auch beim weltgrössten Gold-ETF SPDR Gold Shares sind die Abflüsse am gestrigen Montag zum Erliegen gekommen. Gegenüber Freitag nahm dessen gehaltene Goldmenge von 908,18 auf 923,99 Tonnen zu. An den US-Aktienmärkten sind die neuen Rettungsmassnahmen hingegen verpufft, was an den Tagesverlusten von drei Prozent beim Dow-Jones und S&P-500-Index abzulesen ist. Investoren warten offensichtlich darauf, dass der Corona-Virus an Schrecken verliert, doch danach sieht es derzeit noch nicht aus. An den Goldmärkten kehrte im Zuge dieser Entwicklung die Kauflaune zurück. Bei einer anhaltenden Talfahrt der Aktienmärkte, könnten Marktakteure aber erneut gezwungen werden, ihren Krisenschutz verkaufen zu müssen - entweder um Liquidität zu generieren, Verluste anderer Assets auszugleichen oder Nachschussforderungen der Terminbörsen zu verhindern. Unter fundamentalen Aspekten macht der Verkauf von Gold in der gegenwärtig extrem unsicheren Marktlage indes keinen Sinn.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 28,60 auf 1'596,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Rebound nach Fed-Massnahmen

Der Ölpreis reagierte in einer ersten Reaktion positiv auf die zusätzlichen Massnahmen der US-Notenbank Fed. Doch für eine Entwarnung dürfte es an den Ölmärkten weiterhin zu früh sein, schliesslich leidet die Ölnachfrage vor allem unter den zum Erliegen gekommenen Verkehrsaufkommen in wichtigen Volkswirtschaften. Nicht nur im Reiseverkehr auch im Berufsverkehr wird derzeit deutlich weniger Treibstoff benötigt und die nach oben geschraubte Ölförderung Saudi-Arabiens und das daraus resultierende Überangebot dürfte einen etwaigen Aufwärtsdrang des Ölpreises eher begrenzen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,97 auf 24,33 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,29 auf 30,58 Dollar anzog.


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Rohstoffe in diesem Artikel

Goldpreis 1'623.50 -8.30 -0.51
Ölpreis (Brent) 25.10 -1.77 -6.59
Ölpreis (WTI) 21.84 -1.34 -5.78

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