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23.02.2021 07:12:38

Swiss richtet offenbar Hilferuf an Bundesrat

Zürich (awp) - Die Swiss hat laut einem Medienbericht einen Brief an mehrere Bundesräte persönlich adressiert geschrieben. Darin bitte sie die Landesregierung, die Rahmenbedingungen für ihren Betrieb zu lockern. Zudem verweise sie auf die angespannte finanzielle Lage, schreiben die Tamedia-Zeitungen in der Ausgabe vom Dienstag.

Dabei beziehen sich die Zeitungen auf mehrere unabhängige Quellen aus dem Bundeshaus und mit Zugang zur Swiss-Geschäftsleitung, die dementsprechende Recherchen bestätigt hätten. Die Swiss habe sich auf Anfrage nicht zum Brief äussern wollen, die Medienstellen mehrere Departemente hätten aber das Eintreffen des Briefs bestätigt.

Die Swiss hatte nach den verschärften Reiserestriktionen in der Schweiz Anfang Februar den Flugbetrieb drastisch zurückgefahren: Sie bietet gerade einmal noch ein Zehntel des Vorjahresprogramms an. Der Bundesrat hatte zuvor entschieden, dass es für die Einreise in die Schweiz ab dem 8. Februar einen negativen Test braucht. Zudem müssen sich Einreisende aus Staaten mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko in Quarantäne begeben.

Engpass schon Ende Sommer

Die Reiserestriktionen hatten der Swiss schon im letzten Jahr stark zu schaffen gemacht. Daraufhin musste der Bund einschreiten: Insgesamt hat die Schweiz 1,275 Milliarden Franken Garantien für die Airline und ihre Schwester Edelweiss beschlossen. Damit können sich die beiden Fluggesellschaften Kredite im Umfang von 1,5 Milliarden Franken bei den Banken holen.

Wenn sich die aktuelle Situation nicht deutlich bessere, werde es Ende Sommer schon wieder finanziell eng, berichten die Tamedia-Zeitungen mit Verweis auf den Brief.

Erschwerend komme hinzu, dass im September die 18 Monate Höchstbezugsdauer der Kurzarbeit ausliefen. Zwar solle der Bundesrat vom Parlament die Kompetenz erhalten, die Kurzarbeit nochmals um 6 Monate zu verlängern, hiess es weiter. Ziehe er diese Option jedoch nicht bald und komme das Geschäft der Swiss nicht zum fliegen, müsse sich die Airline aufgrund der Kündigungsfristen schon im April oder Mai ernsthafte Gedanken über die Anzahl Mitarbeiter machen.

tt/rw

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