Bruttoinlandprodukt 28.08.2015 08:00:37

Schweizer Wirtschaft entgeht einer Rezession

Schweizer Wirtschaft entgeht einer Rezession

Wie das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte, hat das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) von April bis Juni zum Vorquartal um 0,2% zugenommen.

Damit ist die erwartete Rezession zumindest vorerst abgesagt. Gemäss gängiger Definition ist dann von einer Rezession die Rede, wenn die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge schrumpft. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das reale BIP im zweiten Quartal 2015 um 1,2%. Dabei nahm der BIP-Deflator um 1,1% ab.

Die neusten Werte liegen damit über den Ökonomen-Schätzungen. Von AWP befragte Experten hatten das Wachstum zum Vorquartal auf -0,3% bis 0,0% und im Vorjahresvergleich auf +0,6% bis +0,9% geschätzt.

Die Handelsbilanz mit Waren lieferte laut Seco einen positiven Beitrag zur BIP-Entwicklung, da die Importe stärker zurückgegangen seien als die Exporte. Die Handelsbilanz mit Dienstleistungen habe hingegen negative Impulse geliefert. Der Konsum der privaten Haushalte und des Staates sowie die Investitionen hätten das BIP ebenfalls gestützt.

Im ersten Quartal 2015 ist die Schweizer Wirtschaft laut revidierten Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 1,2% gewachsen, was leicht höher ist als die ursprünglich gemeldeten +1,1%. Die Veränderungsrate zum Vorquartal wurde mit -0,2% bestätigt.

(awp)


Bildquelle: A-TEC INDUSTRIES,Keystone

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