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Erneuerbare Energien 21.06.2022 09:29:00

Schweiz hinkt bei Wind- und Sonnenkraft den EU-Staaten hinterher

Schweiz hinkt bei Wind- und Sonnenkraft den EU-Staaten hinterher

Bei erneuerbaren Energien hinkt die Schweiz gemäss einer Studie der Energie-Stiftung (SES) den meisten europäischen Ländern hinterher:

Bei der Pro-Kopf-Produktion von Solar- und Windstrom ist sie im Vergleich mit den umliegenden Ländern auf dem zweitletzten Platz gelandet.

Die Schweiz kommt beim Ausbau der erneuerbaren Energien kaum voran, wie eine neue Auswertung der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) zeigt, die am Dienstag veröffentlicht wurde. In einer Kurzstudie verglich die SES die Pro-Kopf-Produktion von Sonnen- und Windenergie in der Schweiz und den 27 Staaten der Europäischen Union. Auf dieser Rangliste landete die Schweiz auf Platz 23.

Im Vergleich mit den neun umliegenden Ländern landete die Schweiz auf dem vorletzten Platz. Nur 5,6 Prozent des Stromverbrauchs wurden in der Schweiz laut Mitteilung mit den beiden erneuerbaren Technologien erzeugt. In Dänemark seien es rund 53 Prozent gewesen. Hinter Dänemark liegen Schweden und Deutschland an der Spitze des Ländervergleichs.

Nur fünf Länder hinter der Schweiz

Im Ländervergleich 2020 landete die Schweiz auf dem 24. Rang - allerdings wurde damals noch Grossbritannien mitberücksichtigt. Schon 2020 schnitten mit Lettland, Slowenien, Ungarn, Slowakei und Tschechien nur fünf Länder schlechter ab als die Schweiz.

Vor allem der Ausbau der Windkraft stagniere in der Schweiz, so die SES. Aber auch bei der Solarenergie werde die Schweiz von nördlich gelegenen EU-Staaten mit weniger Sonneneinstrahlung deutlich übertroffen.

SES sieht Parlament in der Pflicht

Die SES setzt sich laut Selbstbeschreibung für die Förderung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen ein. Mit dem Ranking will sie denn auch Druck auf die Politik erzeugen. Es liege nun am Parlament, die politischen Rahmenbedingungen für einen raschen Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion zu setzen, heisst es in der Mitteilung. Die Revision des Energiegesetzes biete Hand, vor allem die zentrale Forderung nach einer Minimierung der Investitionsrisiken für Solaranlagen umzusetzen.

Um den Investitionsstau im Ausbau der erneuerbaren Energien aufzulösen, brauche es eine Absicherung gegen volatile und tiefe Strompreise, sagt Felix Nipkow von der SES laut Mitteilung. "Für grosse Solaranlagen sind gleitende Marktprämien sinnvoll; für kleinere Anlagen braucht es einen kostengerechten Rückliefertarif."

Zürich (awp/sda)


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