Abschläge beim Preis 04.03.2019 09:53:00

Angebotsmieten und Preise für Wohneigentum sinken im Februar

Angebotsmieten und Preise für Wohneigentum sinken im Februar

Regional zeigen sich allerdings unterschiedliche Entwicklungen. Mit Blick auf die kommenden Monate sind keine Mietsteigerungen am Horizont.

Die Angebotsmieten sanken im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent, nachdem sie im Januar stabil gewesen waren. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Abschlag 1,7 Prozent, wie der am Montag veröffentlichte Swiss Real Estate Offer Index zeigt. Der Index wird monatlich von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilienunternehmen IAZI erhoben.

Die Entwicklung zeigt im Monatsvergleich aber klare regionale Unterschiede. So sanken die Angebotsmieten in der Zentralschweiz im Februar um 1,0 Prozent. Auch die Genferseeregion, die generell ein hochpreisiges Pflaster für Wohnungssuchende ist, zeigte eine überdurchschnittliche Abnahme von 0,8 Prozent.

Nur Tessin verzeichnet steigende Mieten

Eine leichte Zunahme der Mietpreise verzeichnete dagegen das Tessin mit 0,3 Prozent. Kaum eine Veränderung wiesen die Regionen Zürich, Nordwestschweiz und Espace-Mittelland auf (+0,1 Prozent).

Leicht günstiger wurde im Februar auch Wohneigentum. Nach einer deutlichen Preissteigerung bei den Einfamilienhäusern im Januar (+2,7%) wurde im vergangenen Monat wieder ein leichter Rückgang von 0,1 Prozent verzeichnet. Damit kostete im Schweizer Durchschnitt ein Quadratmeter Nettowohnfläche rund 6'316 Franken.

Eine Preiskorrektur von -0,2 Prozent gab es auch bei den Preisen für Stockwerkeigentum. Mit 7'142 Franken pro Quadratmeter Nettowohnfläche liegen die Angebotspreise in dieser Kategorie aber deutlich höher als bei Einfamilienhäusern.

Keine Entlastung in grossen Städten

Für alle, die auf der Suche nach einer Mietwohnung oder einem Eigenheim sind, sehen die Perspektiven gut aus. Aufgrund des grossen Angebots an Wohnungen seien spürbare Steigerungen der Mietpreise in weiten Teilen der Schweiz derzeit kaum ein Thema, heisst es bei ImmoScout24.

In den grossen Städten sehen die Aussichten allerdings weniger gut aus. Dort bleibe es weiter schwierig, eine geeignete und vor allem budgetkonforme Wohnung zu finden. Denn in Grosszentren wie Zürich, Genf, Lausanne, Bern und Basel wächst die Bevölkerung weit schneller als der Wohnungsbestand. Solange diese Tendenz anhalte, gehörten in den grossen Städten steigende Mieten und Warteschlangen bei Wohnungsbesichtigungen zum Stadtbild, so ImmoScout 24 weiter.

Zürich (awp)

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