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Markit-Index im Fokus 21.02.2020 16:55:37

Wieso der US-Dollar zu Euro und Franken deutlich einbüsst

Wieso der US-Dollar zu Euro und Franken deutlich einbüsst

Nachdem die Gemeinschaftswährung Euro ihre Talfahrt seit Beginn des Monats bereits zur Wochenmitte stoppen konnte, legte sie kurz vor dem Wochenende deutlich zu. Am Nachmittag kostete ein Euro bis zu 1,0857 US-Dollar und damit über einen halben Cent mehr als am Morgen.

Auch gegenüber dem Franken büsste der Greenback an Wert ein und wurde zuletzt mit 0,9780 Franken gehandelt nach 0,9832 am Morgen. Der Euro schwächte sich vorübergehend bis auf 1,0607 ab - der tiefste Stand seit Sommer 2015 - erholte sich dann aber nach den US-Daten wieder auf 1,0619.

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Im Tagesverlauf sorgten neue Konjunkturdaten mehrfach für kräftige Impulse am Devisenmarkt. An Nachmittag war ein Indikator des britischen Forschungsunternehmens Markit für die Stimmung der US-Einkaufsmanager im Februar viel stärker als erwartet gefallen. Am Markt wurde nach der Veröffentlichung der Daten befürchtet, dass die Coronaviruskrise grössere Auswirkungen auf die amerikanische Wirtschaft haben könnte als bisher gedacht. Dies setzte den Dollar unter Druck, während der Euro im Gegenzug profitieren konnte.

Bereits am Vormittag hatten Stimmungsdaten aus der Eurozone der Gemeinschaftswährung Auftrieb verliehen. Hier zeigte sich ein anderes Bild als in den USA. Die Kennzahlen zur Stimmung der Einkaufsmanager waren besser als erwartet ausgefallen. Für eine positive Überraschung sorgte vor allem der Indexwert zur Stimmung in der deutschen Industrie, der überraschend zulegen konnte. "Der fortgesetzte Anstieg des Einkaufsmanagerindex für die Industrie stärkt die Hoffnung, dass der Tiefpunkt in diesem Sektor durchschritten ist", kommentierte Experte Christoph Weil von der Commerzbank die deutschen Stimmungsdaten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83510 (0,83840) britische Pfund und 120,96 (120,86) japanische Yen fest.

Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1644 Dollar gehandelt. Das waren etwa 24 Dollar mehr als am Vortag.

bgf/jsl/mis/jl/kw

FRANKFURT (awp international)

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Bildquelle: Keystone,Yu Lan / Shutterstock.com,Vladimir Wrangel / Shutterstock.com

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