Zurück geht es hier Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück geht es hier.
Kurse + Charts + Realtime Nachrichten Tools Invertiert
Snapshot Chart (gross) Nachrichten Währungsrechner USD/ADA
Historisch Realtimekurs
Kurse + Charts + Realtime
Nachrichten
Invertiert
Krypto & KI 03.10.2026 22:03:00

Wenn Krypto auf KI trifft: Cardano-Gründer überrascht mit ungewöhnlicher Prognose

Wenn Krypto auf KI trifft: Cardano-Gründer überrascht mit ungewöhnlicher Prognose

Charles Hoskinson erwartet einen Krypto-Boom im KI-Sektor: von Zahlungen zwischen KI-Agenten bis zur Herkunft digitaler Inhalte.

• Charles Hoskinson sieht Krypto langfristig als Teil der technischen Infrastruktur für KI
• KI-Agenten könnten Kryptowährungen für automatisierte Zahlungen und Micropayments nutzen
• Cardano wurde inzwischen in das x402 SDK für maschinelle Zahlungen integriert

Hoskinson erwartet engere Verbindung von Krypto und KI

Charles Hoskinson, Gründer von Cardano und CEO des Blockchain-Unternehmens Input Output, rechnet in den kommenden Jahren mit einer zunehmenden Verschmelzung von Kryptowährungen und künstlicher Intelligenz. In einem vergangene Woche veröffentlichten Interview mit der Long-Form-Interviewserie "deeptech INSIGHTS" sprach er über seine These, wonach Krypto die KI künftig gewissermassen „verschlingen“ könnte. Gemeint ist damit nicht das Verschwinden künstlicher Intelligenz, sondern eine stärkere Integration von Blockchain-Technologie in die Infrastruktur, auf der KI-Systeme arbeiten. Hoskinson sieht dafür einen Zeitraum von etwa fünf bis zehn Jahren. Ein Ansatzpunkt ist die Bereitstellung von Rechenleistung. Statt KI-Anwendungen ausschliesslich über immer grössere zentrale Rechenzentren zu betreiben, könnten nach seiner Vorstellung künftig stärker verteilte Ressourcen genutzt werden, darunter Smartphones und Grafikkarten. BTC-ECHO zufolge verbindet Hoskinson diese Entwicklung mit Blockchain-Netzwerken, die eine solche dezentrale Infrastruktur koordinieren könnten.

Anzeige
Über 650+ Kryptos und 3.000 digitale Assets

Bitpanda ist der BaFin-lizenzierte Krypto-Broker aus Österreich und offizieller Krypto-Partner des FC Bayern München. Erstellen Sie Ihr Konto mit nur wenigen Klicks und profitieren Sie von 0% Ein- und Auszahlungsgebühren.

KI-Agenten brauchen eigene Zahlungssysteme

Eine weitere Rolle schreibt Hoskinson Kryptowährungen bei autonomen KI-Agenten zu. Solche Systeme könnten künftig selbstständig digitale Dienstleistungen beziehen, Daten kaufen oder Rechenleistung bezahlen. Dafür seien Zahlungssysteme erforderlich, die ohne klassische Bankkonten oder Kreditkarten funktionieren und auch sehr kleine automatisierte Transaktionen ermöglichen. Im Interview spricht Hoskinson in diesem Zusammenhang unter anderem über Agentic Commerce, x402 und Micropayments. Eine aktuelle Entwicklung bei Cardano passt zu diesem von Hoskinson beschriebenen Szenario. Wie die Cardano Foundation via X am Montag mitteilte, wurde Cardano in das offizielle x402 Software Development Kit integriert.

Anwendungen und KI-Agenten können damit API-Aufrufe über eine Webanfrage mit Cardano (ADA) oder anderen nativen Cardano-Token bezahlen. Die Integration umfasst den Zahlungsablauf über HTTP. TradingView weist zugleich darauf hin, dass daraus bislang noch kein nachgewiesenes Transaktionsvolumen entstanden ist. Entscheidend sei zunächst, ob Entwickler die entsprechende Infrastruktur tatsächlich einsetzen.

Blockchain soll auch Herkunft digitaler Inhalte absichern

Hoskinson sieht einen weiteren möglichen Einsatzbereich bei der Herkunft und Zuordnung digitaler Inhalte. Blockchain-Systeme könnten Informationen darüber speichern, wo Daten oder Inhalte entstanden sind und welche Rechte mit ihnen verbunden sind. Dieser Aspekt gewinnt in seiner Prognose an Bedeutung, wenn KI künftig einen immer grösseren Anteil digitaler Inhalte erzeugt und autonome Agenten stärker am wirtschaftlichen Austausch teilnehmen. Im Gespräch mit "deeptech INSIGHTS" verbindet Hoskinson diese Entwicklung mit seiner Vorstellung einer künftigen digitalen Wirtschaft, in der KI-Agenten selbst über wirtschaftliche Handlungsmöglichkeiten verfügen. Kryptowährungen und Blockchain-Netzwerke wären in diesem Szenario nicht lediglich ein Zahlungsmittel für KI-Anwendungen, sondern Bestandteil der zugrunde liegenden Infrastruktur. Die Aussagen stellen eine langfristige Prognose Hoskinsons dar.

Jonas Vogt, Redaktion finanzen.ch

Weitere Links:


Bildquelle: Chinnapong / Shutterstock.com,Morrowind / Shutterstock.com
Jetzt neu: Aktuelle Anlagetrends auf einen Blick
Ob Industrie 4.0, Luxusgüter oder Internet-Infrastruktur - hier finden Sie aktuelle Anlagetrends mit vielen Hintergrundinformationen und passenden Trendaktien. Jetzt mehr lesen

Prognosen für Gold, Silber und Öl – Wo stehen die Rohstoffe?

Die wichtigsten Themen im Video:

Gold – sicherer Hafen oder überbewertet?
– Warum Gold trotz Korrektur weiterhin stabil bleibt
– Welche Rolle Geopolitik (z. B. Iran-Konflikt) spielt
– Wie sich Marktmechanismen anders entwickeln als im „Lehrbuch“

Silber – der unterschätzte Gewinner?
– Doppelfunktion als Edelmetall & Industriemetall
– Warum Silber weiterhin Aufholpotenzial gegenüber Gold hat
– Bedeutung der Gold-Silber-Ratio

Lieferketten & kritische Rohstoffe
– Warum Versorgungssicherheit immer wichtiger wird
– Welche Rohstoffe künftig besonders gefragt sind (z. B. Kupfer, Uran, Düngemittel)
– Wie geopolitische Spannungen Preise beeinflussen

️ Ölmarkt vor neuer Preiswelle?
– Auswirkungen der Strasse von Hormus & geopolitischer Risiken
– Warum steigende Energiepreise wahrscheinlich sind
– Chancen für Investoren im Rohstoffsektor

Rohstoffe 2026 – das grosse Bild
– Warum ein starkes Rohstoffjahr erwartet wird
– Welche Faktoren (Inflation, Zinsen, Politik) entscheidend sind
– Strategien für Anleger: langfristig denken statt kurzfristig reagieren

Invest 2026: Prognosen für Gold, Silber und Öl – Wo stehen die Rohstoffe?