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Impulsarmer Wochenauftakt 12.08.2019 13:48:36

Warum der Euro unter 1,09 Franken notiert - auch zum Dollar schwächer

Warum der Euro unter 1,09 Franken notiert - auch zum Dollar schwächer

Nach einem Rückgang bis auf 1,1162 kostete die Gemeinschaftswährung Euro zuletzt wieder knapp 1,12 Dollar. Marktteilnehmer erklärten die zeitweiligen Verluste des Euro mit markttechnischen Gründen. Mit Konjunkturdaten oder sonstigen Nachrichten sei der Kursrückgang nicht zu erklären, hiess es von Händlern.

Das Währungspaar EUR/CHF notierte derweil am frühen Nachmittag mit 1,0879 weiter unter der Marke von 1,09. Bei USD/CHF waren es 0,9720 nach 0,9724 am Morgen und 0,9721 am Freitagabend.

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Der Euro liegt zum Franken damit nur leicht über dem Jahrestief, das aktuell bei 1,0863 steht. Händler gehen davon aus, dass die Schweizeriche Nationalbank (SNB) auch letzte Woche wieder interveniert hat, um den Franken zu schwächen. Die Sichtguthaben bei der SNB sind in der vergangenen Woche (Mittwoch bis Mittwoch) nämlich um vergleichsweise hohe 2,8 Milliarden Franken gestiegen.

Die Veränderung gilt als guter Indikator für mögliche Interventionen der SNB. Sie kauft dann zum Beispiel Fremdwährungen und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut. Schon in den beiden Vorwochen waren die Sichtguthaben um 1,5 und 1,7 Milliarden angestiegen, nachdem es zuvor über längere Zeit keine grösseren Veränderungen mehr gegeben hatte.

Pfund weiter auf Talfahrt

Dagegen setzte das britische Pfund seine Talfahrt der vergangenen Handelstage fort. In der Nacht zum Montag wurden für ein Pfund zeitweise nur noch 1,0724 Euro gezahlt. Das ist der niedrigste Kurs seit Herbst 2009. Das Rekordtief von 1,0200 Euro für ein Pfund aus dem Krisenjahr 2008 kommt damit in Sichtweite. Gegen Mittag kostete ein Pfund wieder 1,08 Euro.

Auch zum US-Dollar bleibt die britische Währung auf Talfahrt. Hier wurde in der vergangenen Nacht bei 1,2015 Dollar für ein Pfund der tiefste Kurs seit Anfang 2017 erreicht. Hauptgrund für das schwache Pfund sind Befürchtungen, unter der neuen Regierung könnte Grossbritannien ohne Anschlussabkommen aus der Europäischen Union austreten. Hinzu kommt eine schwache Verfassung der Wirtschaft. Im Frühjahr ist die Wirtschaft leicht geschrumpft, wie aus Zahlen vom Freitag hervorging.

/bgf/jsl/men

FRANKFURT (awp international)

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Bildquelle: albertczyzewski / Shutterstock.com,Beat Bieler / Shutterstock.com,Capture Light / Shutterstock.com,iStock

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