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Keine Beweise 29.05.2019 22:25:36

US-Finanzministerium: China manipuliert Währung nicht - Schweiz weg von Liste

US-Finanzministerium: China manipuliert Währung nicht - Schweiz weg von Liste

Zu diesem Schluss kommt das Ministerium in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Das Finanzministerium forderte China jedoch auf, die "notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine anhaltende Abschwächung" seiner Währung zu vermeiden.

Das US-Finanzministerium kam bereits in früheren Analysen zum Schluss, dass es keine Beweise dafür gebe, dass China den Wert seiner Währung künstlich niedrig halte. Der Bericht wurde in der Nacht zum Mittwoch veröffentlicht, nachdem er eigentlich Mitte April hätte vorgelegt werden sollen. Allerdings seien die Kriterien verändert worden, was zu einer Verzögerung geführt habe, sagte ein Vertreter des US-Finanzministeriums vor Journalisten. Bereits in früheren Berichten war das Ministerium zu der Erkenntnis gelangt, dass es keine Beweise für eine chinesische Manipulation der eigenen Währung gebe.

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Auch die anderen grossen Handelspartner der USA haben demnach ihre Währung nicht manipuliert. Allerdings müssten neun Länder "genau beobachtet werden", heisst es in dem Bericht. Dies sind neben China auch Deutschland, Irland, Italien, Japan, Südkorea, Malaysia, Singapur und Vietnam.

Schweiz von Beobachtungsliste gestrichen

Indien und die Schweiz wurden von der Liste der beobachteten Länder gestrichen. Beiden Staaten galt wegen angeblichem "Mangel an Transparenz" ein besonderes Augenmerk der USA.

Vergangene Woche hatten die USA China mit Strafen wegen Abwertung der Währung gedroht. Handelsminister Wilbur Ross schlug ein neues Gesetz vor, das Strafzölle auf Importe aus Ländern vorsieht, die "ihre Währung zum Dollar abwerten" und damit "ihre Exporte subventionieren".

Ross nannte kein Land - US-Präsident Donald Trump hat China aber bereits mehrfach vorgeworfen, die eigene Währung schwach zu halten, um so Exporte anzukurbeln.

Die USA befinden sich seit geraumer Zeit mit China in einem Handelskonflikt, der in den vergangenen Monaten mehrfach eskaliert war. Beide Länder hatten sich gegenseitig mit Strafzöllen überzogen. Gleichzeitig finden aber Handelsgespräche statt mit dem Ziel, den Handelsstreit der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt zu beenden.

Washington (awp/sda/afp)

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Bildquelle: axz700 / Shutterstock.com,Jay Yuan / Shutterstock.com,Jovan Nikolic / Shutterstock.com,Chunni469 / Shutterstock.com

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