13.09.2018 21:15:36

Devisen: Euro profitiert von US-Inflationsdaten und EZB

NEW YORK (awp international) - Inflationsdaten aus den USA und die Europäische Zentralbank (EZB) haben dem Euro am Donnerstag Auftrieb gegeben. Im New Yorker Handel notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,1691 US-Dollar etwa auf dem Niveau des europäischen Nachmittagsgeschäfts.

Gegenüber dem Franken hat der Euro sein zwischenzeitliches Niveau bei über 1,13 allerdings nicht gehalten. Am Abend wurde der Euro zu 1,1289 Franken gehandelt, nach 1,1298 am späten Nachmittag. Der Dollar ist weiter unter die Marke bei 97 Rappen abgerutscht. Am Abend wurde die US-Valuta zu 0,9659 gehandelt, am Mittag waren es noch 0,9697.

Die deutlicher als erwartet gesunkene US-Inflation im August belastete den US-Dollar gegenüber dem Euro. Zudem halfen der Gemeinschaftswährung Äusserungen von EZB-Präsident Mario Draghi. Er wies zwar auf Konjunkturrisiken wie den internationalen Handelsstreit hin, relativierte aber die Risiken durch Turbulenzen in zahlreichen Schwellenländern und verwies auf eine stabile Binnennachfrage. Den Leitzins beliessen die Währungshüter wie erwartet auf dem Rekordtief von null Prozent und kündigten an, zum Jahresende ihre Anleihekäufe einzustellen.

gl/men/cf

Devisenkurse

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