<
Kurse + Charts + Realtime
Snapshot
Chart (gross)
Historisch
Realtimekurs
>
<
Nachrichten
Nachrichten
>
<
Tools
Währungsrechner
>
<
Invertiert
USD/CHF
>
Konjunkturdaten belasten 05.02.2019 14:26:00

Darum steigt der Dollar zum Franken auf Mehrwochenhoch

Darum steigt der Dollar zum Franken auf Mehrwochenhoch

Händler erklären den Kursgewinn des Greenback mit enttäuschenden Konjunkturzahlen aus Europa, was der US-Devise sowohl gegenüber dem Euro wie auch dem Franken Auftrieb gebe.

Der Dollar wurde zur Berichtszeit bei 1,0013 Franken gehandelt, am Vorabend notierte das Währungspaar noch knapp unter 1,00. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete derweil 1,1425 US-Dollar nach 1,1434 am Vorabend.

Die Sorgen um die Konjunktur in der Eurozone nehmen zu. Im Blick steht vor allem Italien. Der viel beachtete Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor ist im Januar überraschend deutlich gefallen und signalisiert jetzt eine Schrumpfung des Sektors. Die italienische Wirtschaft war im vierten Quartal in eine Rezession gerutscht. Die hohe Staatsverschuldung und die lockere Haushaltspolitik der Regierung hatten zuletzt immer wieder Zweifel an der Solidität des Landes geschürt.

Die Konjunktursorgen in Europa schwappen allmählich auch in die Schweiz über: In den Konjunkturumfragen der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich zeigen sich die Unternehmen vorsichtiger als bisher - allerdings bewegt sich das Geschäftsklima immer noch auf hohem Niveau.

Gemäss Aussagen von Händlern belasten zudem die Diskussionen um die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) den Frankenkurs. Zu reden gebe der Vorstoss der Ständeräte Paul Rechsteiner (SP) und Alex Kuprecht (SVP), wonach die SNB die Erträge aus den Negativzinsen an die Pensionskassen und die AHV abgeben solle, heisst es in einem Kommentar der Valiant Bank vom Dienstag. Damit geriete die SNB stärker unter politischen Einfluss, was auch ihre Glaubwürdigkeit minderte.

Deutlich unter Druck geraten ist auch das britische Pfund. Auch hier ist der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Januar stärker als erwartet gefallen. Er signalisiert jetzt lediglich nur noch eine Stagnation des für Grossbritannien besonders wichtigen Sektors. Es war der vierte Rückgang in fünf Monaten. Wegen des immer noch ungeklärten Brexits ist auf der Insel die wirtschaftliche Verunsicherung besonders hoch.

In den USA steht am Nachmittag der Einkaufsmanagerindex ISM für den Dienstleistungssektor an. Der entsprechende Indikator für die Industrie hatte am Freitag positiv überrascht.

/jsl/jkr/fba/pre

FRANKFURT (awp international)

Weitere Links:


Bildquelle: iStock,Schweizerische Nationalbank,VIPDesignUSA / Shutterstock.com,Kovalchuk Oleksandr / Shutterstock.com

Devisen in diesem Artikel

EUR/USD 1.1350 0.0012
0.11
USD/EUR 0.8809 -0.0010
-0.11
EUR/CHF 1.1358 0.0005
0.05
CHF/EUR 0.8805 -0.0002
-0.02
CHF/USD 0.9993 0.0008
0.08
USD/CHF 1.0006 -0.0009
-0.09

Devisenkurse

Name Kurs +/- %
Bitcoin
3920.4299
-8.0500
-0.20
Euro
1.1358
0.0005
0.05
US-Dollar
1.0006
-0.0009
-0.09
Japanischer Yen
0.009
0.0000
-0.24
Pfund Sterling
1.3075
-0.0015
-0.11

Finanzen.net News

pagehit