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Talfahrt des Euro 06.07.2022 17:28:00

Darum fällt der Euro zum Franken auf Rekordtief

Darum fällt der Euro zum Franken auf Rekordtief

Der Euro ist am Mittwoch erstmals seit 20 Jahren unter 1,02 US-Dollar gefallen.

Am Nachmittag fiel der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung Euro zeitweise bis auf 1,0162 US-Dollar. Er kostete damit so wenig, wie zuletzt Ende 2002. Am Morgen hatte der Euro noch rund einen Cent höher notiert. Bereits am Vortag war der Euro um rund zwei Cent eingebrochen.

Auch zum Schweizer Franken schwächelt der Euro weiter und sinkt im Tagestief bis auf 0,9873 Franken. "Das ist - abgesehen vom Chaostag 15. Januar 2015 - ein Allzeittief", sagte Thomas Heller, CIO bei Belvédère Asset Management zu AWP. Aktuell steht der Kurs minim höher bei 0,9886. Laut den Experten der Valiant Bank ist der Auslöser der Euro-Schwäche die Furcht vor einer Energiekrise in Europa, nachdem Russland die Gas-Lieferungen reduziert hat. Der US-Dollar notiert zur Schweizer Währung unterdessen fast unverändert bei 0,9703 Franken.

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Eine Energiekrise könnte die Wirtschaft der Eurozone im Winter in eine Rezession treiben. "Wir müssen uns auf weitere Unterbrechungen der Gasversorgung aus Russland vorbereiten, sogar auf eine vollständige Beendigung", warnte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Schon jetzt seien zwölf Mitgliedstaaten direkt von einem partiellen oder vollständigen Ausfall der Gasversorgung aus Russland betroffen.

"Auf jeden Fall haben die Rohstoff- und Devisenmärkte in den letzten Tagen zunehmend das Szenario einer Gaskrise eingepreist", kommentierte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank. "Der deutliche Anstieg der europäischen Gaspreise ist dafür hinreichender Beleg." Die USA sind hingegen nicht vom russischen Erdgas abhängig.

Zuvor wurde der Euro schon durch die zurückhaltende Geldpolitik der EZB beim Kampf gegen die Inflation belastet. Sie hat eine Leitzinsanhebung für den Juli um 0,25 Prozentpunkte in Aussicht gestellt. Die US-Notenbank Fed hat im laufenden Jahr den Leitzins hingegen bereits um insgesamt 1,50 Prozentpunkte angehoben. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85676 (0,85845) britische Pfund und 137,71 (139,77) japanische Yen.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1751 Dollar gehandelt. Das waren 14 Dollar weniger als am Vortag.

/bgf/stk/hr/tv

FRANKFURT (awp international)


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