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Neue Bedrohung? 27.01.2020 17:05:36

Coronavirus treibt Franken - Euro auf Mehrjahrestief

Coronavirus treibt Franken - Euro auf Mehrjahrestief

Die europäische Gemeinschaftswährung Euro wurde am Nachmittag mit 1,1015 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte sie noch etwas höher notiert.

Im Fokus stand vor allem der Franken mit deutlichen Kursgewinnen gegen beide Hauptwährungen, dies aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das EUR/CHF-Paar sank dabei auf ein neues (Mehr)jahrestief bei 1,0677 und notiert aktuell mit 1,0679 nur leicht darüber. Das USD/CHF-Paar fiel derweil im Tagestief auf 0,9681 und steht zur Berichtszeit bei 0,9693 Franken.

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Im Handel wird am Montag die Entwicklung der Sichtguthaben der Geschäftsbanken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) diskutiert. Diese sind in der vergangenen Woche um 1,3 Milliarden Franken gestiegen. Die Ökonomen der Credit Suisse warnen jedoch davor, darin einen klaren Beweis dafür zu sehen, dass die SNB zuletzt zur Schwächung des Frankens am Devisenmarkt interveniert hat.

Da das Euro-Franken-Paar mittlerweile auf den tiefsten Stand seit 2017 gefallen sei, lege das den Verdacht nahe, dass die SNB davon abgesehen habe, entscheidend am Devisenmarkt zu intervenieren, erklärte die CS. Die SNB "toleriere" also einen stärkeren Schweizer Franken. Und das könnte damit zusammenhängen, dass die SNB mit einer Verbesserung der wirtschaftliche Dynamik rechne.

IFO eingetrübt

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich jedenfalls zu Jahresbeginn eingetrübt. Belastet wurde das vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima durch die Erwartungen für das nächste halbe Jahr. Demgegenüber hellte sich die Bewertung der aktuellen Lage leicht auf. Die Kursverluste des Euro hielten sich jedoch in Grenzen, da Ökonomen in den Ifo-Daten auch Positives sahen. Schliesslich sei der entscheidende Index für das exportorientierte Verarbeitende Gewerbe merklich gestiegen, kommentierte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Das stützt unsere Erwartung, dass der Rückgang der Industrieproduktion im Frühjahr auslaufen sollte."

Zum Wochenauftakt ist die Sorge über die Folgen des neuen Coronavirus wieder stärker in den Vordergrund gerückt. Falls die aus China stammende Lungenkrankheit die chinesische Wirtschaft bremst, sind negative Auswirkungen auf die globale Wirtschaft zu befürchten. Aus Angst vor einer weiteren Verbreitung werden in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt inzwischen mehr als 43 Millionen Menschen weitgehend von der Aussenwelt abgeschottet. Am Devisenmarkt steuerten die Investoren am Montag wieder verstärkt sichere Anlagehäfen an. So wurden der japanische Yen und der Schweizer Franken stärker nachgefragt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84358 (0,84313) britische Pfund, 120,11 (120,96) japanische Yen und 1,0689 (1,0712) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1580 Dollar gehandelt. Das waren neun Dollar mehr als am Vortag.

/jsl/bgf/he/ra/yr

FRANKFURT (awp international)

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Bildquelle: Keystone,Vasin Lee / Shutterstock.com,marekusz / Shutterstock.com,Vladimir Wrangel / Shutterstock.com

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