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Konsolidierung 13.03.2026 16:26:09

Bitcoin steigt wieder: Institutionelle Akzeptanz und geopolitische Einflüsse im Fokus

Bitcoin steigt wieder: Institutionelle Akzeptanz und geopolitische Einflüsse im Fokus

Der Bitcoin zeigt sich im März 2026 widerstandsfähig. Die weltweit beliebteste Kryptowährung bewegte sich zuletzt höher.

• Bitcoin steigt wieder deutlicher • Phase der Konsolidierung
• Analysten uneins über die weitere Richtung

Der Bitcoin ist am Freitag trotz hoher Unsicherheit zeitweise über 73'000 US-Dollar gestiegen. Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete die älteste und bekannteste Kryptowährung zuletzt noch 72'761 US-Dollar. Am Morgen hatte der Preis noch unter 70'000 Dollar gelegen.

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Klare Gründe für die Kursgewinne gab es nicht. Schliesslich zeichnet sich weiterhin kein Ende des Iran-Kriegs ab. "Inmitten der geopolitischen Unsicherheiten zeigt der Bitcoin nach wie vor eine gewisse Krisenresilienz", kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research. Der Bitcoin hatte Ende Februar kurz vor Beginn des Iran-Kriegs noch bei 64'000 Euro gelegen und seitdem tendenziell zugelegt.

"Das Interesse an Bitcoin signalisiert, dass Anleger die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Iran-Kriegs doch noch nicht aufgegeben haben und diese bereit sind, sich auf eine mögliche Erholung zu positionieren", schreibt Emden. Der aktuelle Preisanstieg dürfe aber nicht über fundamentale Risiken hinwegtäuschen.

Insgesamt blieben die Kursausschläge beim Bitcoin in einer vergleichsweise engen Bandbreite. Seit über einem Monat bewegt er sich in der Handelsspanne zwischen 62'000 und 74'000 Dollar. Er liegt damit deutlich unter dem Rekordhoch, das im vergangenen Oktober bei etwa 126'000 Dollar erreicht worden war.

Geopolitische Ereignisse wie der Iran-Krieg verunsichern derzeit die Anleger. Verstärkt wird dies durch handelspolitische Entscheidungen wie die neuerliche Eskalation der Zollstreitigkeiten unter der US-Administration. So hat die Trump-Regierung jüngst Untersuchungen angekündigt, deren Ergebnisse auch als Grundlage für neue Strafzölle gegen die EU dienen könnten. Gleichzeitig festigt der Bitcoin aber auch seine Rolle in den Portfolios institutioneller Investoren.

Analysten uneins über die weitere Richtungdes BTC-Kurs

Während sich der Bitcoin-Kurs derzeit also in einer Phase erhöhter Unsicherheit bewegt, diskutieren Analysten unterschiedliche Szenarien für die weitere Entwicklung. Dabei wird laut TradingKey die derzeitige Seitwärtsbewegung von Analysten als Konsolidierungsphase interpretiert, während sich der Markt nach vorherigen Kursschwankungen neu orientiert.

Bei der Einschätzung der weiteren Entwicklung gehen die Meinungen deutlich auseinander. Einige Marktbeobachter erwarten zunächst eine eher ruhige Entwicklung. Der Vermögensberater Kevin Crowther sagte dazu laut BeInCrypto: "Flache oder leicht positive Kursbewegungen im März sollten aus Sicht der Investoren zurzeit das Basisszenario sein." Technische Analysten sehen gleichzeitig wichtige Widerstands- und Unterstützungszonen. Ein nachhaltiger Anstieg über etwa 72'000 US-Dollar könnte neuen Aufwärtsdruck auslösen, während ein Rückfall unter wichtige Unterstützungen weitere Abgaben nach sich ziehen könnte.

Andere Stimmen warnen laut BeInCrypto dagegen vor möglichen Rückschlägen. In Marktanalysen wird etwa darauf hingewiesen, dass charttechnische Muster auf zusätzliche Risiken hindeuten könnten, selbst wenn sich der Kurs kurzfristig stabilisiert.

Makrothemen bleiben für Kryptowährungen entscheidend

Neben technischen Faktoren spielen weiterhin makroökonomische Entwicklungen eine wichtige Rolle. So zählen geopolitische Spannungen sowie geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank zu den zentralen Einflussfaktoren für den Kryptomarkt.

Redaktion finanzen.ch / AWP

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Bildquelle: Useacoin / Shutterstock.com,Dim Dimich / Shutterstock.com
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