12.02.2019 08:18:50

Marktüberblick: Dollar im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt konnte sich zum Wochenstart deutlich von den jüngsten Verlusten erholen. Stützend wirkten positive Vorgaben von der Wall Street sowie ein fester Bankensektor. Der DAX schloss 0,98 Prozent höher bei 11.015 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 1,16 und 1,48 Prozent. In den drei Indizes gab es 88 Gewinner und 14 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 91 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 71,7 Millionen Aktien (Vortag: 105,5) im Wert von 2,88 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,92). Alle Sektorindizes konnten Zugewinne verbuchen. Stärkste Sektoren waren Banken (+2,87%), Transport (+2,06%) und Einzelhandel (+1,57%). Spitzenreiter im DAX war Wirecard mit einem Kurssprung um 6,54 Prozent. Deutsche Post legte mit der Spekulation um eine im Sommer anstehende deutliche Anhebung des Briefportos um 2,45 Prozent zu. Deutsche Bank notierte 2,40 Prozent fester. Einzige DAX-Verlierer waren Merck und BMW mit Abschlägen von 0,46 und 0,17 Prozent.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial 0,21 Prozent schwächer bei 25.053 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 schloss 0,05 Prozent tiefer bei 6.909 Zählern. 64 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Es gab 86 neue 52-Wochen-Hochs und lediglich elf neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektoren waren vor allem Industriewerte und Technologietitel gesucht. Kräftig abwärts tendierten Kommunikationsdienstleister.

Am Devisenmarkt legte der Dollar-Index den achten Tag in Folge um diesmal 0,43 Prozent auf 97,05 Punkte zu. Das ist die längste Gewinnserie seit Januar 2016. EUR/USD fiel im Gegenzug um 0,41 Prozent auf 1,1275 USD und damit auf ein 3-Monats-Tief. Deutliche Schwäche zeigten das Pfund Sterling nach schwachen Konjunkturdaten und der Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,40 Prozent auf 406,27 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,98 Prozent auf 61,49 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 2,48 Prozent auf 2,65 USD nach oben. Comex-Kupfer notierte 0,82 Prozent tiefer bei 2,79 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,51 Prozent bei 1.312 USD (1.160 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,72 und 1,74 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,01 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erholte sich um drei Basispunkte auf 0,12 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,27 Prozent auf 166,21 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um zwei Basispunkte auf 2,65 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Für gute Stimmung sorgten die Hoffnung auf eine Vermeidung eines erneuten teilweisen Regierungsstillstandes in den USA sowie auf Fortschritte in den Verhandlungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,88 Prozent auf 156,07 Punkte. Besonders deutliche Zugewinne waren beim Nikkei 225 (+2,52%) dank eines schwächeren Yen zu beobachten.

Heute stehen keine relevanten Konjunkturdaten auf der Agenda. Die britische Premierministerin Theresa May wird vor dem Unterhaus eine Erklärung zum Stand der Brexit-Verhandlungen abgeben. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von ThyssenKrupp, Tui und Metro.

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