23.10.2019 08:39:05

Marktüberblick: Continental-Aktie springt

Der deutsche Aktienmarkt trat am Dienstag weitgehend auf der Stelle. Die Anleger hielten sich mit Neuengagements zurück. Nach einem lustlosen Geschäft schloss der DAX 0,05 Prozent höher bei 12.755 Punkten. Der MDAX der mittelgrossen Werte notierte 0,07 Prozent fester bei 26.246 Punkten. Für den TecDAX ging es um 0,25 Prozent abwärts auf 2.829 Zähler. In den drei genannten Indizes standen 53 Gewinner 45 Verlierern gegenüber. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich dabei die Waage. Im DAX wechselten 79,4 Millionen Aktien (Vortag: 81,0) im Wert von 3,59 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,87) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel, Automobile und Telekommunikation. Die deutlichsten Einbussen verzeichneten Technologiewerte, Pharma & Healthcare und Banken. Die Aktie von Continental haussierte an der DAX-Spitze um 4,12 Prozent. Hier beflügelte die Nachricht, dass der Konzern das Antriebsgeschäft abspalten und an die Börse bringen möchte. RWE und Henkel legten dahinter ohne Nachrichten um 1,51 und 1,32 Prozent zu. FMC und Fresenius SE bildeten mit Abschlägen von 5,91 und 2,70 Prozent die Schlusslichter im Leitindex. Händler verwiesen zur Begründung auf einen negativen Analystenkommentar. Im MDAX sprang der Anteilsschein der Software AG nach einem starken Quartalsbericht um 7,78 Prozent nach oben.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,14 Prozent tiefer bei 26.788 Punkten. Der Nasdaq 100 verlor 0,82 Prozent auf 7.875 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE konnten indes zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. Es gab 175 neue 52-Wochen-Hochs und 58 neue Tiefs. Stark gesucht waren mit Blick auf die Sektorenperformance Energiewerte und Industrietitel. Am deutlichsten fielen die Verluste bei Technologiewerten und Kommunikationsdienstleistern aus.

Am Devisenmarkt setzte der Dollar-Index seine Erholung bis zum Ende des New Yorker Handels mit einem Anstieg um 0,20 Prozent auf 97,49 Punkte fort. Er konnte damit die am Freitag unterschrittene steigende 200-Tage-Linie zurückerobern. EUR/USD fiel um 0,17 Prozent auf 1,1131 USD. Das Pfund Sterling wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Die Inselwährung litt unter dem anhaltenden Brexit-Drama.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise gewann 0,71 Prozent auf 406,89 Punkte hinzu. Brent-Öl verteuerte sich um 1,12 Prozent auf 59,62 USD. Der Preis für US-Erdgas haussierte um 1,88 Prozent auf 2,28 USD. Comex-Kupfer notierte 0,36 Prozent tiefer bei 2,64 USD. Gold handelte 0,16 Prozent fester bei 1.491 USD (1.337 EUR) und verblieb damit in der seit mittlerweile acht Handelstagen andauernden engen Seitwärtsspanne. Silber gab um 0,38 Prozent auf 17,54 USD nach.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,38 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um vier Basispunkte auf minus 0,37 Prozent. Der Euro-Bund-Future rückte gestützt von der Brexit-Unsicherheit um 0,41 Prozent auf 171,62 Punkte vor. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sank um zwei Basispunkte auf 1,78 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Belastend wirkten schwache Zahlen von Texas Instruments sowie die Senkung der Wachstumsprognosen für 2019 und 2020 für Asien seitens des IWF. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,27 Prozent tiefer bei 159,94 Punkten.

Heute steht von der Makroseite der Index des Verbrauchervertrauens in der Eurozone im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Peugeot, Boeing und Caterpillar. Nach US-Börsenschluss berichten Microsoft, Ebay, Ford und Tesla über das vergangene Quartal. Bereits gestern nach US-Börsenschluss schockte der Chiphersteller Texas Instruments mit einem enttäuschenden Umsatz- und Gewinnausblick auf das laufende Quartal. Im nachbörslichen Handel verlor das Papier fast 10 Prozent.

Produktidee: Faktor-Zertifikate

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44855464 Long Continental AG  8
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