24.05.2019 09:40:22

Gold – Abprall an der Trendlinie

Der Goldpreis hatte ausgehend vom im Dezember 2016 bei 1.123 USD markierten Korrekturtief einen Aufwärtstrend etabliert, der ihn bis zum Januar vergangenen Jahres in der Spitze bis auf 1.366 USD und damit in Rufweite zum im Juli 2016 gesehenen Hoch bei 1.375 USD beförderte. Anschliessend kam es zu einer mittelfristig relevanten Top-Bildung, die mit dem Rutsch unter das Zwischentief bei 1.303 USD im Mai bestätigt wurde. Mitte August markierte das Edelmetall ein Jahrestief bei 1.160 USD. Dort meldeten sich die Bullen schliesslich zurück und es kam zur erneuten Etablierung eines Aufwärtstrends, der weiterhin intakt ist und zur nachhaltigen Überwindung der 200-Tage-Linie führte. Zuletzt markierte der Kurs im Februar ein 10-Monats-Hoch bei 1.347 USD und vollzog von dort aus einen Rücksetzer. In den vergangenen Tagen testete die Notierung die Unterstützung der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie. Hiervon konnte sie sich schliesslich im gestrigen Handel deutlicher nach oben absetzen. Ein echter Befreiungsschlag ist damit jedoch noch nicht verbunden. Für eine signifikante Aufhellung des technischen Bildes wäre der Anstieg über die beiden nächsten Hürden bei 1.289 USD und 1.297/1.303 USD erforderlich. Im Erfolgsfall würde das mögliche Ende der laufenden Abwärtskorrektur signalisiert. Bestätigt würde der übergeordnete Aufwärtstrend mit einem Break über 1.347 USD. Im Fokus stünde dann die aktive mittelfristige Ziel- und Widerstandszone bei 1.358-1.375 USD. Oberhalb der Marke von 1.375 USD entstünde ein bullishes Anschlusssignal im Langfristchart mit Zielbereich bei USD. Eine Verletzung des aktuellen Supports bei 1.266-1.274 USD wäre kurzfristig bearish mit Ziel bei 1.251-1.259 USD und eventuell 1.233 USD. Darunter käme es zu einer deutlichen Eintrübung des mittelfristigen Chartbildes.

Rechtliche Hinweise: Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise. Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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