16.01.2020 10:30:50

E.ON – gelingt der Ausbruch?

Frühere Wertentwicklungen, Prognosen und Simulationen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Die Aktie des Energieversorgers E.ON (WKN: ENAG99) war ausgehend vom im Jahr 2008 markierten Rekordhoch bei 51,37 EUR bis auf ein im Jahr 2016 verzeichnetes Rekordtief bei 5,99 EUR eingebrochen. Die dort gestartete rund ein Jahr andauernde Erholungsrally beförderte das Papier bis auf im November 2017 gesehene 10,81 EUR. Seither bewegt es sich übergeordnet seitwärts unterhalb dieses Hochs und oberhalb eines Korrekturtiefs bei 7,88 EUR. Dieses Kursgeschehen kann derzeit formationstechnisch als langfristiges symmetrisches Dreieck eingeordnet werden. Im Rahmen des im vergangenen August gestarteten mittelfristigen Aufwärtstrends näherte sich das Papier nun mit dem gestrigen Kursschub der oberen Dreiecksbegrenzung bis auf Rufweite an. Diese bildet gemeinsam mit der Rückkehrlinie des mittelfristigen Trendkanals, einem Fibonacci-Retracement und dem Hoch vom vergangenen Juni ein wichtiges Ziel- und Widerstandscluster, welches sich von 10,06 EUR bis 10,26 EUR erstreckt. Ein ernsthafter Test dieser kritischen Hürde erscheint auf Sicht der nächsten Handelstage wahrscheinlich. Gelänge ein nachhaltiger Ausbruch – insbesondere per Wochenschluss –, würde sich das langfristige Chartbild signifikant aufhellen. Mittelfristig wäre dann ein Vorstoss in Richtung 10,81 EUR vorstellbar. Weitere potenzielle Kursziele lassen sich darüber bei 11,59 EUR und 12,69-13,00 EUR ausmachen. Mit Blick auf die Unterseite würde ein Tagesschluss unter dem nächsten Support bei 9,73 EUR zunächst für eine mehrtägige bis mehrwöchige Konsolidierung des jüngsten Kursanstiegs sprechen. Zu einer nennenswerten Eintrübung des mittelfristigen Chartbildes käme es erst mit einer nachhaltigen Verletzung der Supportzone bei derzeit 9,25-9,33 EUR.

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